Haus der Lebenshilfe Bernkastel-Wittlich feiert 50-jähriges Jubiläum

Nach Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wird der Betrieb in der Ferien- und Begegnungsstätte in Kues weitergeführt


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Ein herrlicher Blick von der geräumigen Terrasse auf Mosel, Burgruine Landshut und die Rebenlandschaft erwartet die Urlaubsgäste im Haus der Lebenshilfe. Die Lebenshilfe, Kreisvereinigung Bernkastel-Wittlich bietet körperlich- und geistig behinderten Menschen, aber auch Großfamilien und Gruppen in ihrem Haus am Nikolausufer 23 preiswerte Ferienaufenthalte an. Das zweistöckige Haus wird seit 50 Jahren als Ferien- und Begegnungsstätte genutzt. Umfassende Umbau- und Sanierungsarbeiten standen an, aber insbesondere ging es um die Ausführung von weitreichenden Brandschutzmaßnahmen.
„Ohne die wäre das Haus geschlossen worden“, sagt Inge Müller, die 2.Vorsitzende des Vereins Lebenshilfe. Damit waren hohe Kosten verbunden. Alleine der Brandschutz belief sich auf eine Summe von 172 000 Euro. Der Verkauf des Ferienhauses in Hochscheid brachte 80 000 Euro und mithilfe von Sponsoren und der Aktion Mensch, die aber nur Maßnahmen zur Barrierefreiheit unterstützt, konnte das gesamte Sanierungsprojekt realisiert werden. Inge Müller, die die Baumaßnahmen begleitet hat, lobt den Einsatz aller am Umbau Beteiligten. Sie alle hätten großes Engagement für die Menschen, die hier Urlaub machen, gezeigt. Und die Handarbeitsgruppe Kues hat 500 Euro gespendet. So sind Räumlichkeiten entstanden, die zu einem Urlaubsaufenthalt einladen. Eine Besonderheit: die Räume strahlen mit den farbigen Gemälden der Künstlerin Karin Heck ein Stückchen Lebensfreude aus. Und die Lage am Moselufer nahe des Stadtzentrums von Bernkastel-Kues ist für aktive Familien und Gruppen als auch für Menschen mit Beeinträchtigungen ideal. Im Erdgeschoss bietet eine rollstuhlgerechte Ferienwohnung mit Küche und Sanitäranlagen Platz für sieben Personen. In der Ferienwohnung auf der ersten Etage stehen weitere elf Betten zur Verfügung. Hell und gemütlich gestaltete Gemeinschaftsräume laden zur Geselligkeit oder zum Fernsehschauen ein. Eigene Räume für die Betreuer sowie barrierefreie Bäder sorgen für zusätzlichen Komfort.
Eine neue, nur leicht ansteigende Rampe erlaubt den Rollstuhlfahrern ein bequemes Erreichen der Erdgeschosswohnung. Brandschutztüren und eine Fluchttreppe aus dem ersten Stock sorgen für Sicherheit im Brandfall.
Das Angebot des Ferienhauses der Lebenshilfe wird rege genutzt. Rund 300 Menschen machen jährlich hier Urlaub. Die Kosten für die Übernachtung betragen für Selbstverpfleger pro Person zwischen 18 und 25 Euro, Übernachtung mit Frühstück kostet zwischen 25 und 32 Euro.
Die beeinträchtigten Menschen haben hier im Haus einen geschützten Raum, wo sie sich wohlfühlen, wo sie abseits der alltäglichen Heimatmosphäre ein paar unbeschwerte Ferientage verbringen können, versichert Müller. Sie freut sich, dass das Haus nun für die nächste Zukunft gut gerüstet ist.
Gefeiert wird das Jubiläum im Frühsommer 2019.

Gemeinschaftsraum

Doppelzimmer

Großer Gemeinschaftsraum

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