Kasel – Perle des Ruwertals

Lebens- und liebenswerter, schmucker Weinort mit ganz viel Flair


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Das Ruwertal verbindet eine von Landwirtschaft und Weinbau geprägte Geschichte. Eingebettet in die Schönheit der Natur hat der Tourismus hier über die Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen. Natur, Kultur und Geschichte sind im schmucken Weinbauort Kasel eng miteinander verbunden und können von Natur- und Kulturliebhabern vielfältig auf Wanderungen und Exkursionen erlebt und erkundet werden. Aber auch die Menschen vor Ort sind in Kasel von zahlreichen Gewerbeunternehmen bestens versorgt.

Weine mit Weltruf
Kasel ist wohl die bekannteste Weinbaugemeinde an der Ruwer. Östlich von Trier liegt der Weinort, in ein Seitental hineinwachsend, umgeben von steil ansteigenden Weinbergen. Die Kaseler „Hitzlay“ ist die steilste und das Kaseler Nies‘chen die bekannteste Weinlage des Ruwertals. Weinkenner und -kritiker sprechen stets mit Bewunderung über die Weine aus Kasel. Besonders die Weine aus dem Nies‘chen erfahren höchstes Lob: „Den edlen Riesling-Tropfen von der Ruwer zeichnen nicht Masse, sondern Klasse aus“, versichert sein Repräsentant, der Verein Ruwer-Riesling, auf seiner Internetseite www.ruwer-riesling.eu. Das Ruwertal ist ein kleiner, aber feiner Bereich des Anbaugebietes. Ansgar Schmitz, Geschäftsführer des Moselwein e.V., der das gesamte Anbaugebiet Mosel vertritt, spricht von „Weinen von Weltruf“. Sie seien fein strukturiert und „noch ein bisschen delikater“ als an der Mosel gereifte Weine, was er mit den höheren Lagen begründet.

Kasel punktet vielfach
1335 Einwohner bevölkern die 453 Hektar der Ortslage, die auch rund 118 Hektar Wald und noch etwa 55 Hektar Rebfläche beinhaltet.
Neben den örtlichen Weingütern ist der Ort mit geprägt durch die verschiedenen Ferienwohnungen, Gasthäuser und Fremdenzimmer.
Kasel punktet zudem mit dem guten Miteinander engagierter Bürger. Einige, wie eine Gruppe von Rentnern, packen immer wieder unentgeltlich mit an, um das Dorf zu verschönern und lebenswerter zu machen. Sie sind ähnlich unermüdlich wie die rührigen Ortsvereine, die erheblichen Anteil an der lebendigen Dorfgemeinschaft haben. Der Ort selbst hat sich gerade in den jüngsten Jahren enorm entwickelt.

Schon die Römer waren da
Sieben Siedlungsreste aus der Römerzeit, auf der Gemarkung von Kasel, bezeugen die Einzelbesiedlung in den ersten Jahrhunderten n.Chr. Keramikscherben und ein frührömisches Gräberfeld ergänzen diese Funde.
Schon seit dem frühen Mittelalter hatten Trierer Klöster Weinbergsbesitz in Kasel. Heute noch erinnern drei Gebäude daran. Der ehemalige Hof des Trierer Stiftes St. Paulin (heute: Pauliner Hof). Gegenüber – ganz von Mauern umgeben – der ehemalige Hof der Trierer Benediktiner-Abteil St. Maria as Martyres und das Hofgut St. Irminen-Oeren, innerhalb der Ortslage.
Das Ortswappen erinnert an diesen Besitz: Der Bischofsstab „Krummstab“, der die Ruwer kreuzt, im linken Feld, das rote kurtrierische Kreuz auf Silberfond, als Hinweis auf die Zugehörigkeit zum Kurstaat Trier und darunter – für den seit 800 Jahren beurkundeten Weinbau – den stilisierten Rebstock mit Traube.

(Quelle: www.kasel.de)

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