Ausgehen & Genießen

Nicht nur Eintopf

Linsen geben diesen Maultaschen den Pfiff.

Linsen haben in der Küche einiges zu bieten

Linseneintopf mit Würstchen – das kennt in Deutschland fast jeder. Doch die deftige, braune Tellerlinse und ihre Verwandten haben weit mehr zu bieten. Linsen sind leckere und gesunde Verwandlungskünstler vor allem in Suppen und Eintöpfen, Salaten, Bratlingen und Brotaufstrichen.
Vor allem mit dem Vormarsch der vegetarischen Küche ist die unscheinbare Hülsenfrucht mittlerweile immer häufiger in deutschen Haushalten anzutreffen, aber auch in der Gourmetküche.
Die meisten Linsen, die hierzulande auf den Teller kommen, stammen aus der Türkei, den USA und Kanada. Doch auch in Deutschland, auf der Schwäbischen Alb, und in Frankreich gibt es einzelne Anbaugebiete. Die Früchte sind kugelrund oder scheibenförmig und flach, rot oder gelb, grün, schwarz oder braun. Welche Sorte für ein bestimmtes Gericht verwendet wird, richtet sich nach drei Kriterien: geschmackliche oder optische Vorliebe und den Koch- und Zerfallseigenschaften.
Gemeinsam ist allen Linsenkreationen, dass sie sehr gesund sind. Das Herausragende ist der hohe Gehalt an Eiweiß und an langkettigen Kohlenhydraten. Zusammen mit Getreide-Eiweiß bilden Linsen eine besonders hochwertige Kombination von Aminosäuren. Das nutzen zahlreiche traditionelle Rezepte wie die schwäbischen Linsenspätzle. Darüber hinaus sind Linsen reich an Mineralstoffen und Vitaminen, vor allem an B-Vitaminen. Der Fettanteil ist verschwindend gering.

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