Küchenträume

Mehr Platz für Genuss


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Offene Wohnküchen verbinden Geselligkeit mit praktischem Nutzen

Eine zentrale, freistehende Kochinsel als Mittelpunkt des Familienlebens: Offene Wohnküchen liegen im Trend. Foto: djd/TopaTeam/Nolte


Die offene Wohnküche als zentraler Ort im Haus, an dem sich das gesamte Familienleben konzentriert: Was angesichts des heutigen Einrichtungstrends wie eine neue Idee wirkt, ist im Grunde ganz alt.

Schon vor Jahrhunderten bildete das Lagerfeuer den Ort, um den sich alle versammelten, um gemeinsam zu speisen und sich auszutauschen. Aus dem Lagerfeuer wurde später eine zentrale Kochstelle im Haus, die gleichzeitig auch zum Heizen der anderen Räume diente. Mit wachsendem Wohlstand und sich verändernden Ansprüchen wurde die Küche später aus dem Wohnbereich verbannt. Dank der offenen Varianten von heute geht der Trend also wieder zurück zu den Ursprüngen - mit viel Platz für den persönlichen Küchentraum.


Kreative Ideen auch für kleinere Küchen

Sowohl emotionale Aspekte als auch höchst praktische Argumente sprechen dafür, fließende Übergänge zwischen Wohnbereich und Küche zu schaffen. Kaum etwas steht so für Geselligkeit wie eine offene Wohnküche, in der sich alle um eine zentrale Kochinsel versammeln können. Zugleich sind offene Küchen besonders funktional, da sie bei einer guten Planung die Wege verkürzen und damit das Kochvergnügen nochmals steigern. Übergroße Eigenheime braucht brauche es nicht, um eine Wohnküche zu verwirklichen.
Schon ab einer Grundfläche von etwa 15 Quadratmetern lässt sich eine zentrale Kochinsel platzieren. Eine offene Wohnküche ist jederzeit einsehbar - umso wichtiger ist es, Ordnung zu halten, etwa mit Hilfe von cleveren Aufbewahrungslösungen und ausreichend Stauraum. Extrabreite Schubladenauszüge, Apothekerschränke und individuell vom Schreiner angepasste Einbauschränke bieten dazu die verschiedensten Lösungen. Noch ein Tipp für die eigene Planung: Um die zentrale Kochinsel herum sollte man auf großzügige Laufwege von mindestens 80 Zentimetern achten. Und falls der Platz für die freistehende Insel nicht ausreicht, lassen sich Offenheit und Wohnlichkeit auch auf andere Weise verwirklichen. Eine Halbinsel in einer Küche in L- oder U-Form zum Beispiel ist dann eine interessante Alternative. In jedem Fall sollte der Hausherr bei einer offenen Küchengestaltung auf eine ausreichend stark dimensionierte Lüftungsanlage achten, damit sich Kochgerüche nicht störend im Wohnbereich ausbreiten.


Küchengrundrisse im Vergleich

Neben der freistehenden Kochinsel gibt es noch weitere Möglichkeiten, offene Wohnküchen zu gestalten.
• Mit einer außergewöhnlichen G-Form lassen sich großzügige Wohnküchen verwirklichen - sehr gut geeignet für Großfamilien oder ambitionierte Hobbyköche.
• Doppelt praktisch: Eine zweizeilige Küche sorgt für extra viel Platz. Wichtig ist nur, einen Abstand von mindestens 1,2 Metern zwischen den beiden Küchenzeilen einzuhalten.
• Eine runde Sache: Ganz individuell und kommunikativ kommt eine halbrunde Kücheninsel daher.
• Allrounder: Die klassische L-Form sorgt für kurze Laufwege und eignet sich für die verschiedensten Raumsituationen.

Fokus Küchennische


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Zwei Reling-Systeme in unterschiedlichen Designs. Die wichtigsten Utensilien zum Vorbereiten und Kochen werden einfach eingehängt. So sind sie immer griff bereit. Macht sich optisch gut: ein indirekt beleuchtetes Reling-System. Foto: AMK

Sie ist ein Eyecatcher par excellence, der zudem vielfältige Aufgaben erfüllt: die Küchennische, jener Raum zwischen der Arbeitsplatte und den Hängeschränken. Und sie dient als attraktive Stellfläche für ausgewählte Lieblingsgegenstände des Küchenalltags – etwa einen dekorativen Espressoautomaten oder Smoothie Maker. Vielleicht auch schon für einen intelligenten Lautsprecher mit digitalem Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Google Assistant. Die Nische ist geradezu prädestiniert für alles, was es an funktionaler, ergonomischer und komfortabler Unterstützung bei der Speisenzubereitung und rund ums Kochen gibt.
Die Wohnküche von heute ist ein Spiegelbild der Persönlichkeit und des individuellen Lebensstils. Dies drückt sich in jedem einzelnen Bereich aus wie beispielsweise auch in der Nische.
Planerisch ist dabei so ziemlich alles möglich, auch jede noch so ausgefallene Idee. Das können eine Arbeitsplatte und Nischenrückwand aus Sicherheitsglas sein, die mit einem zur Auswahl stehenden, eindrucksvollen Bildmotiv versehen ist. Die Rückwand kann jedoch auch mit jedem persönlichen Wunschmotiv bedruckt werden. Starke farbliche Kontraste oder das Zusammenspiel unerwarteter Werkstoff-Kombinationen haben eine ganz andere Wirkung auf das Raumgefühl. Etwa ein Material-Mix von Holz, Glas, Stein und Edelstahl. Übrigens, die Digitaldruck-Technologie ist heute so gut, dass zwischen dem Original (Echtholz, Glas, Naturstein, Keramik, Metall) und der Reproduktion (polymeres Glas, Holz-, Stein-, Keramik- und Metalldekor) fast nur noch der Fachmann den Unterschied merkt. So kommt man auch mit kleineren Budgets zu einer attraktiven und komfortablen Nischengestaltung und -ausstattung. Bei vielen Käufern sehr beliebt: Ton-in-Ton-Kompositionen, d.h. Arbeitsplatte und Nischenrückwand im Dekorverbund, denn diese farb- und dekorgleich geplanten Nischen wirken elegant und entspannend.
Doch die so wichtige ansprechende Optik ist nur ein Mehrwert der Nische. In einer Küche ist jeder Zentimeter Platz kostbar. Das gilt insbesondere auch für jenen vielfach ungenutzten Raum zwischen den Hänge- und Unterschränken sowie hinter Kochfeld und Spüle. Hier bietet die Nische einen wichtigen zusätzlichen Stauraum. Gleichzeitig übernimmt sie vielfältige Funktionen im Küchenalltag. Nach den persönlichen Wünschen geplant, stehen und hängen hier die wichtigsten Koch- und Küchenutensilien des täglichen Bedarfs dekorativ parat sowie immer in unmittelbarer Reichweite.
In der Nische lässt sich alles top organisieren – vom attraktiven Küchenhelfer-Set wie Schneebesen, Pfannenwender, Schöpflöffel und Messer verschiedener Größe über gute Gewürze, Essig- und Ölsorten oder praktische Rollenhalter für Alu- und Frischhaltefolien bis zu selbstgezogenen Kräutern im Tontopf.
Als effektive Organisationstalente haben sich verschiedene Nischenlösungen bewährt, die in vielen Design- und Oberflächenausführungen erhältlich sind, etwa Reling-Systeme. Die Anbringung der Kochutensilien erfolgt dabei mittels Haken, in die sie einfach eingehängt werden. Oder Paneelwände mit vorbereiteten Lochungen und Tragschienen für Wandregale (Tablare), Steckborde oder verschiebbare Module in Glas, Holz und Metall – zur Aufbewahrung alltäglicher, schöner Kochaccessoires und Deko-Elemente. Wer seine neue Lifestyle-Wohnküche dagegen lieber sehr puristisch mag und auch in der Nische nichts hängen oder stehen haben möchte, der lässt sich vom Küchenfachmann hier Schiebetüren einplanen, hinter denen er sein gesamtes Koch-Equipment unsichtbar verstaut.

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