Café Razen neu aufpoliert

Neueröffnung: Frischer Wind im Trierer Traditionscafé in der Sichelstraße 26


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Jugendstil und Ringelsocken

Café Razen: Die neue Inhaberin Elisabeth Ambrosius sorgt für frischen Wind im Trierer Traditionscafé

Das klare Grau der Wände kontrastiert mit den kräftigen Farben der Sessel, Stühle und Kissen – an Tischfüßen sind bunte Farbkringel. Golden schimmert der aus vielfältigen Metallplatten bestehende große Leuchter. Eine Farbe, die auch von der Dekoration an den Fenstern und den geometrischen Linien an der Rückwand wieder aufgegriffen wird.
Eines hat sich nicht verändert: Das Café Razen wirkt einladend und gemütlich. „Ich wollte hier gerne eine Wohnzimmer-Atmosphäre schaffen. Unsere Kunden sollen sich hier richtig wohlfühlen“, sagt die neue Inhaberin, Konditormeisterin Elisabeth Ambrosius (32). Langjährigen Stammgästen dürfte die junge Frau keine Unbekannte sein. Nachdem sie mit 16 Jahren hier ihr Schülerpraktikum absolviert hatte, machte sie im Café Razen auch ihre Ausbildung und arbeitete bis 2013 mit. Dann übernahm sie gemeinsam mit ihrer Schwester Christina die elterliche Bäckerei und Konditorei in Wittlich-Lüxem. Seit dem vergangenen November ist sie wieder im Café Razen tätig. „Eigentlich wollte ich ja Lehrerin werden, aber Konditorin ist so ein toller und künstlerischer Beruf“, schwärmt Elisabeth Ambrosius.
65 Jahre ist das Traditionscafé in der Hand der Familie Razen gewesen; 34 Jahre lang führten es Herbert und Helga Razen. „Hier im Haus haben wir alles selbst gemacht, und das wird ja auch so bleiben. Unsere Philosophie und Qualität bleiben erhalten“, freut sich Herbert Razen. Neben einer großen Auswahl an Kuchen und Torten bietet das Café Razen etwa auch Pralinen, Plätzchen und Eis aus eigener Herstellung; nun in der kommenden Weihnachtszeit ebenso Weihnachtsgebäck und Stollen. Zu den 45 Sitzplätzen im Café kommen im Sommer rund 30 auf der Terrasse hinzu.
Nach wie vor steht die ganze Familie hinter dem Café: Die Dekoration ist ein Werk ihrer Schwester Susanne. Und Christina, eine weitere Schwester, hilft in Sachen Buchhaltung und EDV tatkräftig mit. Brot und Brötchen bekommt das Café natürlich aus der familieneigenen Bäckerei. „Sie sind auch von Hand gemacht“, betont Elisabeth Ambrosius, die mit ihrem eigenen Café einen langgehegten Traum verwirklicht.

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