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Gutes Klima mit Zimmerpflanzen


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Zimmergärten: stylische Luftfilter. Foto: www.greenbop.de / BHW Bausparkasse


Bis zu 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in geschlossenen Räumen. Doch die Luftqualität in Innenräumen ist oft schadstoffreicher als im Freien. Um gesund durchatmen zu können, setzen Einrichter daher wieder auf Grün – mit Zimmerpflanzen.

Möbel, Bodenbeläge oder Tapeten können giftige Chemikalien absondern und Allergien und Atemwegserkrankungen verursachen. Regelmäßiges Lüften und Grünpflanzen sind wichtige Faktoren für ein gesundes Raumklima. Pflanzen sind eine nützliche Ergänzung zu einem Luftreiniger mit Filtersystem oder einem Luftwäscher.
Der Vorteil von Zimmerpflanzen: Sie steigern das Wohlbefinden, sind preiswert und arbeiten lautlos. Als wohl älteste Filteranlage der Welt stehen sie im permanenten Austausch mit ihrer direkten Umgebung, produzieren Sauerstoff und absorbieren Schadstoffe. Grundsätzlich gilt: Je mehr Pflanzen, desto besser die Sauerstoff- und Befeuchtungsleistung. Bei hohen Temperaturen im Sommer sorgt diese Feuchtigkeitszufuhr für angenehme Kühle, im Winter vermeidet sie Reizungen durch trockene Heizungsluft. Für Abwechslung sorgen neue Gestaltungsideen. Freistehend geben Pflanzen Räumen mehr Struktur und sorgen für Blickschutz. Spezielle Wandvorrichtungen ermöglichen die vertikale Anbringung von Zimmergärten. So werden Grünpflanzen zu wahren Hinguckern. Entscheidend ist: Zimmerpflanzen produzieren nur Sauerstoff, wenn ihnen ausreichend Licht zur Verfügung steht.

In Ruhe die passende Lösung finden


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Ratgeber Heizen: Nächste Frist für Ofentausch endet Ende 2020

Moderne Holzfeuerstätten erfüllen alle aktuellen, verschärften Umweltanforderungen: Sie emittieren heute rund 80 Prozent weniger Staub als vor 40 Jahren. Foto: djd/Kachelofenwelt.de/Zehendner


Sogenannte Einzelraumfeuerstätten mit moderner Verbrennungstechnik arbeiten effizienter, mit höheren Wirkungsgraden und verursachen bis zu 80 Prozent weniger Emissionen als Geräte aus den 1980er- und 1990er-Jahren.

Zur Entlastung der Umwelt schreibt der Gesetzgeber deshalb vor, alte Holzfeuerstätten, die nicht mehr den aktuellen Grenzwerten und Wirkungsgraden entsprechen, in mehrstufigen Fristen auszutauschen, nachzurüsten oder stillzulegen. Nach Expertenschätzung geht es um insgesamt rund fünf Millionen Feuerstätten in Deutschland.


Nicht immer muss der gesamte Ofen ersetzt werden

In der ersten Stufe wurden seit 2015 bereits 1,5 Millionen alte Feuerstätten, ausgetauscht, die 40 Jahre oder mehr auf dem Buckel hatten. Die zweite Stufe endete am 31. Dezember 2017 und betraf Geräte, die vor dem 1. Januar 1985 in Betrieb genommen wurden.
Die dritte Stufe endet nun Ende 2020: Bis zum 31. Dezember müssen Öfen bis Baujahr 1994, die vor 1995 in Betrieb genommen wurden, ausgetauscht oder nachgerüstet werden, um die entsprechenden Grenzwerte einzuhalten. Allerdings gibt es diverse Ausnahmeregelungen, etwa für eingemauerte Ofeneinsätze, diese Ausnahmen sind im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchV) aufgeführt.
Vor Ende der nächsten Frist sollten Besitzer älterer Öfen mit einem Ofen- und Luftheizungsbauer Kontakt aufnehmen und sich beraten lassen. Dann kann man in Ruhe die passende Lösung finden. Denn es muss nicht immer der gesamte Ofen ersetzt werden.
Bei Kachelöfen kommen beispielsweise auch Austausch-Heizeinsätze in Frage. Sie werden in passenden Größen, Heizleistungen und verschiedenen technischen Ausführungen angeboten, etwa mit Pellets oder Erdgas als Brennstoff. Keine Gedanken machen müssen sich Besitzer einer neueren, emissionsarmen Feuerstätte. Wurde diese nach dem 1. Januar 2015 eingebaut, erfüllt sie die verschärften Anforderungen der 2. Stufe der ersten Verordnung zur Durchführung des BImSchV. Dann ist sogar an Tagen mit Feinstaubalarm der Betrieb des Gerätes erlaubt.


Fachmann stimmt Holzfeuerstätte auf individuellen Wärmebedarf ab

Moderne Holzfeuerstätten nach den neuesten Umweltstandards haben eine wachsende Bedeutung für die Energiewende. Sie sparen fossile Energieträger, sind CO2-neutral und nutzen saubere Technik, die vom Fachmann auf den individuellen Wärmebedarf abgestimmt ist.


Sauberer als angenommen

Moderne Holzfeuerungen dürfen sogar bei Feinstaubalarm betrieben werden. Denn sie sind deutlich sauberer als bis Ende 2016 angenommen. In eine Neuberechnung des Umweltbundesamtes (UBA) flossen die positiven Effekte sauberer Neuanlagen und stillgelegter Altanlagen mit ein.
Demnach sanken von 2010 bis 2015 die Feinstaubemissionen aus Holzfeuerstätten um ein Drittel, danach setzte sich der Rückgang kontinuierlich fort. Haushalte mit Kleinfeuerungen haben laut UBA nur einen geringen Anteil im Feinstaubsegment, als Hauptverursacher gelten Industrie, Straßenverkehr und Landwirtschaft.
Durch den verstärkten Einsatz neuester Ofentechnologie können Verbraucher wesentlich zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen.

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