Ausgehen & Genießen

Herbstliche Genüsse

Mit Weintrauben, Blauschimmelkäse und einem leckeren Dressing wird Feldsalat zum raffinierten, herbstlichen Genuss. Foto: djd/knorr

Saisonale Salat- und Gemüsesorten verlängern die Salatsaison

Kochen und genießen im Einklang mit den Jahreszeiten: Saisonale Zutaten stehen hoch im Kurs, am besten noch angebaut in der eigenen Region. So wie der Sommer etwa mit Spargel oder Erdbeeren verwöhnt, halten Herbst und Winter ebenfalls ihre besonderen Genüsse bereit.


Kulinarische Abwechslung im Herbst und Winter

Zahlreiche Salate und Gemüse sind jetzt erntereif und besonders aromatisch. Sorten wie Chicorée, Radicchio, Endivie, Frisee und Feldsalat bereichern die ansonsten eher deftige Winterküche. Allen Sorten gemein ist ein bitteres und herbes Aroma, wobei die enthaltenen Bitterstoffe wichtig sind für die Verdauung und das Immunsystem. So schmecken zum Beispiel Feldsalat, Rote Beete oder Weißkraut in der kühleren Jahreszeit besonders köstlich und verlängern die Salatsaison. Raffiniert abgeschmeckt, lassen sich somit leckere Salatkreationen zubereiten – entweder als knackiges Hauptgericht oder als köstliche Beilage. Den nötigen Biss bekommen die Salatkreationen übrigens durch Zutaten wie Wal- oder Haselnüsse.
Feldsalat ist ein typischer Herbst- und Wintersalat, dem Kälte zusätzliches Aroma verleiht. Die knackigen Blätter haben einen nussigen bis pfeffrigen Geschmack. Feldsalat besitzt einen doppelt so hohen Vitamin-C-Gehalt wie etwa Kopfsalat. In Verbindung mit Weintrauben, Blauschimmelkäse und dem passenden Dressing schmeckt Feldsalat nochmal so gut. Noch ein Tipp: Grob gehackte Walnüsse runden das Gericht ab.
Ein echter Alleskönner unter den Salatzutaten ist Rote Beete. Sie schmeckt gekocht, sauer eingelegt oder roh. Das Beste: Rote Beete ist lange haltbar, wenn sie an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort gelagert wird.

Wintergewürze – köstlich und gesund

Ein Klassiker wie Käsekuchen wird mit etwas Zimt noch leckerer und weihnachtlicher.

Was wären all die Leckereien, die man bereits zu Beginn der Adventszeit nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt, sondern auch in den Küchen findet, ohne die köstlichen Gewürze? Anis, Kardamom und Vanille sorgen aber nicht nur für den köstlichen Duft und Geschmack, sie haben auch nachweislich gesundheitsfördernde Eigenschaften, die gerade jetzt gegen Erkältungen oder Verdauungsprobleme wirken oder zur Entspannung beitragen.

// Zimt
Die ätherischen Öle der Rinde des Zimtbaumes wirken antibakteriell, entzündungshemmend und krampflösend. Als Gewürz wird Zimt vor allem für Süßspeisen, Backwaren und Heißgetränke verwendet.

// Vanille
Neben der aphrodisierenden Wirkung fördert das beliebteste Wintergewürz auch die Abwehrkräfte. In Stresssituationen löst es Verspannungen und wirkt aufheiternd. Neben Desserts und Gebäck wird Vanille aber auch in eigentlich pikanten Speisen verwendet, etwa in Lachs-Gerichten.

// Ingwer
In der Ingwerwurzel sind viele Bitterstoffe und ätherische Öle enthalten, die Erkältungen vorbeugen und die Verdauungstätigkeit fördern. Das Gewürz ist vielfältig einsetzbar, in süßen, aber auch in herzhaften Gerichten. Ebenso in Heißgetränken und Suppen.

// Kardamom
Der Kardamomstrauch ist mit dem Ingwer verwandt – doch hier werden die Samenkerne verwendet – vor allem für Lebkuchen, Punsch oder Marzipan. Außerdem wird Kardamom in der arabischen und indischen Küche häufig eingesetzt. Dabei sorgt er für eine optimale Verdauung und für frischen Atem, regt den Kreislauf und die Sauerstoffversorgung des Gehirns an, kann stimmungsaufhellend wirken und es wird ihm ebenfalls eine aphrodisierende Wirkung zugesprochen. Eine Prise Kardamompulver macht übrigens den Kaffee bekömmlicher.

// Anis
Anis kennt man auch aus zahlreichen internationalen Digestifs wie Pastis, Raki oder Ouzo. Denn das Öl der Anisfrüchte hat eine krampflösende Wirkung. Bei Infektionen der oberen Atemwege kann er zudem schleimlösend wirken. Verwendet wird es vor allem in Gebäck aber auch im Brotteig.

// Nelken
Eugenol, ein ätherisches Öl in der Gewürznelke, wirkt schmerzstillend und desinfizierend. Auch auf den Magen-Darm-Trakt wirken die süß-würzigen Nelken, die gemahlen sehr scharf schmecken können, beruhigend. Außerdem sollen sie Migräne vorbeugen und Anfälle lindern können. Gewürznelken werden wegen ihres süßen aber dennoch würzigen Aromas beim Backen von Plätzchen verwendet. Außerdem passt es hervorragend zu Wildgerichten.

// Koriander
Die getrockneten Samen des Küchenkrauts duften nach Zitrusfrüchten und Zimt. Die Samen wirken beruhigend auf die Nerven sowie auf den Magen-Darm-Trakt. Die frischen Blätter schmecken leicht scharf, die Samen eher süßlich. Daher ist das Gewürz fast überall einsetzbar – in Salaten, zu Fleisch und Fisch, in Chutneys oder Desserts.

Ingwer wird vielfältig eingesetzt. Etwa in einem Lammcurry, in Marmelade, Tee oder in einer winterlichen Kürbissuppe. Foto: Jenny Sander/livingpress

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