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Smartes Licht für die dunkle Jahreszeit

Das Licht einfach und individuell steuern: LED-Lampen in gängiger Birnenform machen auch ältere Leuchten ohne viel Aufwand smart. Foto: djd/Müller-Licht

Vorhandene Leuchten einfach mit LED-Birnen für individuelle Steuerung ausstatten

Siri oder Alexa erinnern heute nicht nur an Termine und lesen auf Wunsch den Wetterbericht vor. Ebenso nützlich sind die Sprachassistenten, um etwa das Licht Zuhause nach Wunsch zu regulieren. Wer diesen Vorteil nutzen will, muss dafür aber nicht alle Leuchten im Haus austauschen: Spezielle Leuchtmittel auf Basis energiesparender LED-Technik sind in gängigen Fassungen erhältlich und machen somit auch ältere Leuchten ganz einfach und schnell „smart“. Dabei lässt sich die intelligente Beleuchtung sogar dann nutzen, wenn ansonsten noch keine Komponenten für das Smarthome vorhanden sind – praktisch für die schnelle Umrüstung zur dunklen Jahreszeit.


Die Beleuchtung passt sich dem Biorhythmus an

Die Helligkeit der Beleuchtung ganz nach Wunsch dimmen, die Lichtfarbe verändern oder passend zur Tageszeit ein Lichtszenario auswählen: Für diese Funktionen der smarten Beleuchtung ist noch nicht einmal eine Internetverbindung notwendig. Die Leuchtmittel eignen sich für den einfachen Einstieg ohne weitere Voraussetzungen. So enthält ein Starter-Set unter anderem eine Fernbedienung, mit der die Lampen kinderleicht gesteuert werden können, ohne vorherige Installation, Downloads oder Programmierung. Und wer es noch individueller mag, kann sein eigenes Stimmungslicht kreieren, über 16 Millionen Farbnuancen stehen dafür zur Verfügung. Schließlich ändern sich im Tagesverlauf ständig die Wünsche: Während morgens beispielsweise aktivierendes, neutralweißes Licht ideal ist, empfiehlt sich abends entspannendes, warmweißes Licht. Somit lässt sich die smarte Beleuchtung bequem an den natürlichen Biorhythmus oder an verschiedene Situationen im Tagesverlauf anpassen.


„Alexa, mach das Licht an“

Technikfans können ihr Licht sogar per Sprachbefehl oder über eine App steuern, dazu sind die Lampen kompatibel mit gängigen Smarthome-Systemen und auch mit Amazon Echo Plus steuerbar. Erhältlich sind die LED-Lampen in klassischer Birnenform im Elektrohandel, in Baumärkten oder online.

Wohlfühlfaktor Holz im Bad

Warm und elegant: Holz erobert den Nassbereich. Foto: Kaldewei/BHW Bausparkasse

Jetzt wird’s noch behaglicher im Bad. Holz oder Holzoptik für Böden, Waschtische oder Wände machen aus der kühlen Nasszelle eine gemütliche Wellness-Zone. Neu im Reich von Dusche und Badewanne: digitale Technik.
Lange galt, dass Holz im Bad nichts zu suchen hat. Doch Hersteller und Handwerk haben inzwischen Verfahren entwickelt, die Holz auch im Badezimmer pflegeleicht und widerstandsfähig machen. Im Barfußbereich erfreut sich das umweltfreundliche Naturmaterial daher wachsender Beliebtheit.
Holz wird von jeher für Fenster, Türen, Fassaden und in Küchen verwendet. Dabei ist es deutlich größeren Einflüssen durch Feuchtigkeit beziehungsweise Wasserdampf ausgesetzt als im Bad.
Fürs moderne Designbad werden edle Hölzer wie Mahagoni, Teak oder Douglasie verwendet – sie sind von Natur aus gegen Feuchtigkeit resistent. Immer öfter sieht man auch Hölzer aus einheimischem Anbau wie Buche, Bernsteineiche, Nussbaum oder Lärche, die ebenfalls bestens der Nässe trotzen.
Für manch einen unerwartet kommt der Einzug digitaler Technik in die Räume, wo gebadet und geduscht wird. Ein sensorgesteuerter Ventilator kann hier beispielsweise zum guten Mikroklima verhelfen.
Er stellt sich ganz automatisch bei einer bestimmten Luftfeuchtigkeit an und transportiert die feuchte Luft nach außen.
Das ist sogar noch viel besser als eine Lüftung, die nur über Fenster erfolgt.

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