Ausgehen & Genießen

Vitaminspender Chicorée


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Chicorée kann in vielfältiger Form als Salat, Beilage oder auch als Auflauf zubereitet werden.

 

Ein feines Wintergemüse, das getrieben von Oktober bis April zur Verfügung steht, ist der Chicorée. In der Küche wird er als Salat oder Beilage zubereitet. Ein sehr guter Chicorée sollte weiße und feste Sprossen haben, die höchstens zur Spitze hin hellgelb oder wie beim roten etwas rötlich sein dürfen. Für die Treiberei im Herbst werden die Samen zwischen dem 15. und 25. Mai in einen lockeren und leicht sandigen, tiefgründigen Boden ausgesät.
Sie sollten zwei Zentimeter tief liegen im Reihenabstand von 40 Zentimetern; 40 Korn auf einen Meter, später wird auf 10 cm vereinzelt. Im Herbst schneidet man die grünen Blätter ab; Mitte November holt man die Wurzeln aus der Erde und putzt sie. Danach werden die Rüben dicht an dicht aufrecht in eine Kiste gestellt und mit sandiger Erde abgedeckt. Die Erdschicht sollte mindestens 15 cm hoch sein.
Die Treibkisten werden feucht gehalten, aber nicht zu nass. Bei 18 Grad bleichen die Sprosse in drei bis vier Wochen und sind dann bis zu 20 Zentimeter lang. Die Temperatur lässt man auf etwa 10 Grad absinken. Sorten ohne Deckerde stellt man mit den Wurzeln bis zur Hälfte in Wasser bei 13 - 20 Grad und deckt sie mit schwarzer Folie ab.
Wer die Sprossen in der Küche nicht sofort zubereiten möchte, der kann sie auch im Gemüsefach des Kühlschranks eine Woche lang unbedenklich frisch halten. Vor der Zubereitung werden die Chicoréestangen kurz unter kaltem Wasser gewaschen, danach lässt man sie abtropfen und schneidet mit einem scharfen Messer eine dünne Scheibe vom Boden ab. Dann kann man sie halbieren und den bitteren Kern keilförmig entfernen.
Als Gemüse werden die vorbereiteten Stangen kurz gedünstet und zu verschiedenen Gerichten gereicht. Als Salat lässt sich Chicorée herzhaft zubereiten oder süß mit Früchten.
Besonders beliebt ist Chicorée als Beilage zu deftigen winterlichen Fleisch- oder Fischgerichten, aber auch als Zutat in Aufläufen oder in Gemüsepfannen. Ein Klassiker ist Chicorée im Schinkenmantel.
Doch auch mit Käse, mit einem Dip oder als knackiger Salat ist Chicorée ein Genuss. Er lässt sich beispielsweise hervorragend mit Feldsalat oder anderen Blattsalaten mixen. Perfekt passt zu Chicorée auch die Süße von Orangen oder Clementinen, Mango, Fenchel oder Möhren, denn sie rundet das typische Aroma schön ab und mildert die Bitterkeit. Diese wird vom Insulin hervorgerufen. Deshalb ist der Chicorée ein ausgezeichnetes Gemüse für Zuckerkranke. Als Vitamin-C-Spender ist er gerade in den Wintermonaten nicht zu verachten.

Der Herbst bringt Esskastanien


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Ob als Snack vom Weihnachtsmarkt, leckere Füllung der Gans oder cremige Suppe: Maronen lassen sich wunderbar vielfältig zubereiten.
Die Esskastanien haben in den kühlen Wintermonaten Saison und stecken voller Nährstoffe. Ob zu Wildgerichten oder zu süßen Desserts, die Vielfalt ihrer Einsätze ist enorm. Genau genommen sind Maronen Nüsse – die einzigen, die wegen ihres hohen Stärke- und geringen Öl-Gehalts als Gemüse verwendet und geröstet, gekocht oder gedämpft werden können.
Esskastanien lassen sich auf unterschiedliche Weise zubereiten. Ganz einfach aus dem Backofen, in Aufläufen, als Beilage zu Fleischgerichten oder als Püree: Maronen schmecken süß und herzhaft. Viele lieben die Edelkastanie als Füllung von Ente, Gans, oder Brathuhn mit Äpfeln, Kräutern oder Mandeln. Sie schmeckt aber auch lecker als Eintopf oder Beilage zu Wild und Geflügel. Wer es gerne süß mag, kann die Früchte auch zu einer Torte oder einem Nachtisch verarbeiten.
Drei Sorten der Edelkastanien gibt es hauptsächlich: Die Maronen sind eine weitergezüchtete Art der Esskastanie. Sie sind ei- oder herzförmig, haben eine rotbraune, helle, glänzende Schale, lassen sich leicht schälen und haben einen aromatischen Geschmack. Die Esskastanien sind groß und meist oval, lassen sich nur schwer schälen und haben ein weniger intensives Aroma. Eine weitere Art der Edelkastanie ist die Dauermarone: Sie fällt nicht von alleine vom Baum, sondern wird Ende November von Hand gepflückt. Dauermaronen sind mehrere Monate haltbar.

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