Ausgehen & Genießen

Suppe tut dem Magen gut

Eine Goldbrasse, Kartoffeln und Kürbis sind Bestandteile dieser Suppe.

„Die Suppe ist eine gesunde, leichte, nährende Speise, die aller Welt zusagt; sie erfreut den Magen und stimmt ihn zur Aufnahme und zur Verdauung.“ So kann man es in der „Physiologie des Geschmacks“ von Jean Anthelme Brillat-Savarin nachlesen.
Das klassische Werk über die Kochkunst erschien erstmals 1826 in Paris. Was Brillat-Savarin zur Suppe sagt, gilt natürlich auch für den Eintopf, der nichts anderes ist als eine Suppe mit etwas mehr Einlage.
Für viele gehört Suppe auch heute noch als Appetitanreger zu einem guten Essen. Andere sehen in ihr den schnellen Snack für zwischendurch oder eine kleine, leichte Mahlzeit, die schnell zubereitet werden kann. Soll dagegen die Suppe eine kräftige Mahlzeit ersetzen, kocht man einen Eintopf. Den erhält man durch die Zugabe von Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse oder Hülsenfrüchten.
Oft wird auch Fisch, Fleisch, Wurst oder Geflügel zugeben. Dass wir gerne Suppen und Eintöpfe essen, ist unbestritten. Immerhin kommt jeder Deutsche im Jahresdurchschnitt auf etwa 100 Teller des früheren „Arme-Leute-Essens“.
Eine gute Suppe ist mehr als nur eine Vorspeise. Gerade in der kalten Jahreszeit sind wärmende Suppen und Eintöpfe als Hauptmahlzeit sehr beliebt. Wie wäre es etwa mit einem herzhaften Gemüseeintopf mit Rindfleisch, einem kräftigem Chili con Carne oder einer leckeren Fischsuppe?

Gute Steaks: Perfekt kombiniert mit Salat

Gute Steaks werden quer zur Faser geschnitten. Foto: djd/www.qs-live.de


Sie sind ein Genuss für den Gaumen und ein Augenschmaus dazu: Gute Steaks mit einem knackigen Salat bilden immer eine köstliche, gesunde Mahlzeit.
Bei der Wahl der Salatzutaten ist saisonales Gemüse aus der Region in kontrollierter Qualität die erste Wahl für Feinschmecker, denn jede Jahreszeit hat ihr eigenes kulinarisches Programm. So kommt Abwechslung auf den Tisch.
Was ist aber das Geheimnis eines guten Steaks? Metzgermeister Franz Seibold, Botschafter der EU-geförderten Kampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung“, gibt Tipps, worauf man achten sollte:
• Ein Rindersteak sollte zart und gut abgehangen sein.
• Eine leichte Marmorierung ist vorteilhaft, denn sie hält das Steak beim Braten saftig, und man braucht weniger Bratfett. Das Fleisch sollte quer zur Faser geschnitten sein.
• Wichtig sind auch eine kontrollierte Herkunft, Hygiene und die umfassende Kontrolle der Produktion.
• Das Fleisch sollte zur Zubereitung idealerweise Zimmertemperatur haben. Zum Braten nur wenig Fett in die Pfanne geben und diese richtig heiß werden lassen.


Englisch für Genießer

Wie stark ein Steak durchgebraten sein sollte, ist Geschmackssache: Für die blutige Variante (engl. „rare“) muss es auf jeder Seite nur etwa zwei Minuten gebraten werden. „Medium“, also innen zart und rosa, ist es nach jeweils etwa vier Minuten, wer es durch („well done“) mag, muss noch etwas länger warten.
Das Filet ist der teuerste Vertreter der Steaks und meist sehr mager. Frei von Knochen und dichtem Fett, garantiert das Filet-Stück den vollen Fleischgenuss.
Allerdings muss das perfekte Filet-Steak zum Grillen gar nicht so extrem mager sein, sondern darf durchaus eine zwar sehr feine, aber üppige Fettmarmorierung aufweisen.


Salat macht den Genuss komplett

Ganz traditionell lassen sich gute Steaks mit einer Gemüsebeilage und Kartoffeln genießen. Wer dagegen nach Abwechslung sucht, sorgt mit einem knackigen Salat für den Frischekick. Es empfiehlt sich zum Beispiel die griechische Variante mit Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln, Oliven und Schafskäse, dazu ein wenig Essig und Olivenöl. Auch ein warmer Bohnen- oder ein erfrischender Gurkensalat können den Fleischgenuss abrunden.
Im Spätsommer bietet sich auch erntefrisches Obst als Zutat an. So können zum Beispiel süße, reife Birnen einen reizvollen Kontrast zu kräftigem Endiviensalat bilden und einen leckeren Spätsommersalat ergeben.


Dressing: Lieber leicht

Bleibt nur noch das Dressing: Hier ist Vorsicht geboten, denn eine schwere Soße kann auch den leckersten Salat geschmacklich erschlagen. Leichter ist zum Beispiel ein ganz klassisches Dressing aus hochwertigem Öl und fruchtigem Essig. Dabei dürfen frische Kräuter nicht fehlen. Auch ein Dressing aus Magerjoghurt ist eine gute Alternative, verrührt und fein abgeschmeckt mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone. Egal ob gebraten oder gegrillt, Steak ist sollte immer saftig, zart und leicht rosa sein, um den optimalen Geschmack zu erlangen.

Aromatisch und hochwertig

Im Herbst ist die Hochsaison für den Kürbis. Seine vielen Gesichter zeigt das Gemüse nicht nur als Dekoration zu Halloween, sondern auch auf dem Teller. Vor allem der dünnhäutige, orangefarbene Hokkaidokürbis erfreut sich grosser kulinarischer Beliebtheit. Dabei zählt der Kürbis mit inzwischen etwa 800 Arten zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt.
Neben dem kräftig-süsslichen Hokkaido sind der gerippte Muskatkürbis mit Muskat-Aroma, der birnenförmige Early Butternut mit seinem süsslich-nussigen Geschmack und der schwergewichtige Gelbe Zentner die bekanntesten Mitglieder dieser botanischen Beeren-Familie.
Ihr Gewicht reicht von etwa 50 g (Zierkürbisse) bis zu 600 kg (Rekordkürbisse). Aus dem aromatischen Fruchtfleisch der Speisekürbisse lassen sich nicht nur leckere Gerichte wie Suppen, Aufläufe, Chutneys, Kuchen und Marmeladen zubereiten. Ihre Kerne sind zudem eine gesunde Knabberalternative zu Chips und Co.
Die Kerne kann man vielseitig zubereiten: mit Salz oder mit Zucker rösten, mit Schokolade überziehen als kleine Nascherei für zwischendurch. Aus ihrem Öl wird das hochwertige Kürbiskernöl gewonnen. Das dunkelgrüne bis schwarze Öl wird hauptsächlich in der Steiermark gewonnen, ist aber auch bei uns erhältlich.

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