Heimat shoppen: die starke Stimme des Handels

[caption id="attachment_80872" align="alignnone" width="501"] Petra Kohl (46) und ihr Sohn Pascal (16) sind Heimatshopper in Konz. Gerade waren sie in der Apotheke am Markt.[/caption]


Konzer Geschäfte zeigen, wie es aussehen würde, wenn die Innenstadt stirbt

Die goldenen Zeiten, als es keine Alternative zum Shopping in den Innenstädten gab, sind längst passé. Kaufhäuser auf der grünen Wiese und der Einkauf bei den Riesen im World Wide Web graben den inhabergeführten Geschäften in den Citys mehr und mehr das Wasser ab, die Bequemlichkeit siegt. Die Preise im Netz sind niedrig, die Umtauschpolitik kulant und die Nach-Hause-Lieferung erfolgt meist innerhalb von 24 Stunden. Es sei höchste Zeit, dass sich der Einzelhandel auf seine Stärken besinne, um verlorenes Terrain zurückzugewinnen, sagten sich die Industrie- und Handelskammern und riefen mit den Kaufleuten bundesweit die Aktion „Heimat shoppen“ ins Leben. An der Aktion beteiligte sich erstmals auch der Handel in der Region Trier.
Für Freitag und Samstag, 7. und 8. September, hatten sich 14 Gewerbevereine, darunter die City Initiative Trier und die vier Dachverbände aus Konz, Schweich, Saarburg und Hermeskeil, einiges einfallen lassen.
In Konz machten rund 25 Geschäfte mit, von Optikern über Bekleidungs- bis zu Spielwarengeschäften. Um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die Stadt aussehen würde, wenn die lokalen Geschäfte schließen würden, hatten die Läden teilweise ihre Schaufenster mit Papier überklebt. Bei den Kunden blieb die Aktion nicht unbemerkt. Petra Kohl (46) aus Konz kauft ganz bewusst bei den lokalen Einzelhändlern ein: „Ich kenne die Geschäftsinhaber und möchte sie lieber unterstützen, bevor ich mir was im Internet bestelle.“ Sie hat allerdings auch Kritisches anzumerken: „Früher gab es mehrere besondere Geschäfte.“ Konz könnte als Stadt attraktiv sein, sagt sie und liefert gleich einen Verbesserungsvorschlag: „Ich würde zum Beispiel den Platz am Kaufland ansprechender und gemütlicher gestalten.“
Der 16-jährige Pascal Kohl hat ebenfalls eine Meinung: „Für mich ist Konz ein Dorf, weil es hier wenig gibt.“ Und bestellen junge Menschen wirklich alles im Internet? „Ich finde, spezielle Dinge wie eine Brille oder Medikamente sollte man schon vor Ort kaufen.“
Auch Reinhold Müller (64) aus Tawern will die Konzer Geschäftsleute unterstützten, „weil die Infrastruktur intakt bleibt, wenn man im Ort kauft“. Ein klarer Vorteil des lokalen Einzelhandels ist für ihn, „dass es nicht so anonym ist. Ich gehe hier seit Jahren in die Apotheke und werde gut beraten.“

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Überraschung:

Wer den Markt besucht, kann sich ein sommerliches „Stück Freude" ergattern …

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Sing out Loud – die Acoustic Band steht für handgemachte Musik!

Von Rock und Pop über Balladen bis hin zur NDW nehmen die vier Musiker die Zuhörer mit auf eine Reise durch die besten und beliebtesten Songs aller Zeiten – unplugged und hautnah. Dabei kommt das Publikum, aber auch der Spaß nie zu kurz; und vielleicht spielen sie auch den einen oder anderen Wunschsong ganz spontan.
Denn egal ob Dorf- und Stadtfest, Hochzeiten und Firmen-Events oder Geburtstage und Gartenpartys; wo gefeiert wird, darf Musik nicht fehlen!

Leckere Weine zum Verkosten

Für alle Besucher des verkaufsoffenen Sonntags und des Marktes bieten viele Winzer eine kostenlose Weinprobe. Die Verkostung wird von diesen Weingütern angeboten:
Weingut Peter Greif, Tawern-Fellerich
Weingut Felix Weber, Wiltingen
Weingut Würtzberg, Serrig
Weingut Karl Sonntag, Nittel
Weingut König Johann, Konz Filzen
Weingut Peter Burens, Saarburg
Weingut Dr. Frey, Kanzem
Weingut Ludwin Schmitt, Konz Oberemmel.

 

Heimat shoppen: die starke Stimme des Handels

[caption id="attachment_80872" align="alignnone" width="501"] Petra Kohl (46) und ihr Sohn Pascal (16) sind Heimatshopper in Konz. Gerade waren sie in der Apotheke am Markt.[/caption]


Konzer Geschäfte zeigen, wie es aussehen würde, wenn die Innenstadt stirbt

Die goldenen Zeiten, als es keine Alternative zum Shopping in den Innenstädten gab, sind längst passé. Kaufhäuser auf der grünen Wiese und der Einkauf bei den Riesen im World Wide Web graben den inhabergeführten Geschäften in den Citys mehr und mehr das Wasser ab, die Bequemlichkeit siegt. Die Preise im Netz sind niedrig, die Umtauschpolitik kulant und die Nach-Hause-Lieferung erfolgt meist innerhalb von 24 Stunden. Es sei höchste Zeit, dass sich der Einzelhandel auf seine Stärken besinne, um verlorenes Terrain zurückzugewinnen, sagten sich die Industrie- und Handelskammern und riefen mit den Kaufleuten bundesweit die Aktion „Heimat shoppen“ ins Leben. An der Aktion beteiligte sich erstmals auch der Handel in der Region Trier.
Für Freitag und Samstag, 7. und 8. September, hatten sich 14 Gewerbevereine, darunter die City Initiative Trier und die vier Dachverbände aus Konz, Schweich, Saarburg und Hermeskeil, einiges einfallen lassen.
In Konz machten rund 25 Geschäfte mit, von Optikern über Bekleidungs- bis zu Spielwarengeschäften. Um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die Stadt aussehen würde, wenn die lokalen Geschäfte schließen würden, hatten die Läden teilweise ihre Schaufenster mit Papier überklebt. Bei den Kunden blieb die Aktion nicht unbemerkt. Petra Kohl (46) aus Konz kauft ganz bewusst bei den lokalen Einzelhändlern ein: „Ich kenne die Geschäftsinhaber und möchte sie lieber unterstützen, bevor ich mir was im Internet bestelle.“ Sie hat allerdings auch Kritisches anzumerken: „Früher gab es mehrere besondere Geschäfte.“ Konz könnte als Stadt attraktiv sein, sagt sie und liefert gleich einen Verbesserungsvorschlag: „Ich würde zum Beispiel den Platz am Kaufland ansprechender und gemütlicher gestalten.“
Der 16-jährige Pascal Kohl hat ebenfalls eine Meinung: „Für mich ist Konz ein Dorf, weil es hier wenig gibt.“ Und bestellen junge Menschen wirklich alles im Internet? „Ich finde, spezielle Dinge wie eine Brille oder Medikamente sollte man schon vor Ort kaufen.“
Auch Reinhold Müller (64) aus Tawern will die Konzer Geschäftsleute unterstützten, „weil die Infrastruktur intakt bleibt, wenn man im Ort kauft“. Ein klarer Vorteil des lokalen Einzelhandels ist für ihn, „dass es nicht so anonym ist. Ich gehe hier seit Jahren in die Apotheke und werde gut beraten.“

Auf Zeitreise im Freilichtmuseum

Im Freilichtmuseum Roscheider Hof gehen Besucher auf eine Zeitreise und erfahren, wie die Menschen an Saar und Mosel in den letzten 200 Jahren gelebt und gearbeitet haben. Mit 4000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und 22 Hektar Freigelände ist der Roscheider Hof das größte Museum der Region. Ein Besuch lohnt sich mit Freunden, als Familie oder Gruppe, sehr gerne auch mit Kindern, und auch der Familienhund ist im Freigelände herzlich willkommen.
Bei schönem Wetter lohnt sich ein Rundgang durch das Hunsrückdorf mit seinen wie vor 100 Jahren eingerichteten Bauernhäusern, einem Backhaus, einem Rathaus mit Armenwohnung und einer Schule.
Außerdem können die Schnapsbrennerei im Saargauhof, die Häuser aus Obermennig und Ober emmel sowie ein Güterschuppen aus Konz besucht werden. Im Rosengarten können Besucher den Duft der Rosen und den der Kräuter im daneben liegenden Garten mit Heil- und Gewürzpflanzen genießen. Und wenn die Sonne einmal hinter den Wolken scheint, sind im Hauptgebäude und im Waldmuseum auf 4000 Quadratmetern Ausstellungen zum Leben in der Moselregion ab etwa 1800 zu entdecken. Eine große Ausstellung widmet sich dem Thema Wein und Schnaps. Drei verschiedene Tante-Emma-Läden zeigen, wie sich das Warenangebot von 1870 bis 1970 geändert hat.
Im Waldmuseum wird das Leben in den Wäldern der die Mosel umgebenden Mittelgebirge gezeigt und die entsprechenden Berufe vom Förster bis zum Küfer vorgestellt. Nicht nur für Kinder interessant ist das umfangreiche Zinnfigurenmuseum und die Spielzeugausstellungen.
Damit es den kleinen Besuchern nicht zu langweilig wird, können Erlebnisbögen an der Kasse erworben werden. Wer es gerne moderner mag, kann eine App mit einer Rallye auf das eigene Smartphone herunterladen. Auch für Erwachsene stehen gedruckte Führer und eine Smartphone-App bereit. Am intensivsten erleben Besucher die Vergangenheit im Rahmen einer Erlebnisführung, bei der sich der Führer in eine Figur vor 100 Jahren verwandelt.


Veranstaltungen bis Ende des Jahres


Samstag und Sonntag, 6. und 7. Oktober: Living History - Spätmittelalter.

An dem Wochenende werden im Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz wieder Aktionen unter dem Motto „Lebendige Vergangenheit“ geboten. Die Letzgesellen 1477 aus Konz und Trier werden an den Tagen im Museum leben, arbeiten und schlafen. Auch mittelalterliche Musik wird zu hören sein. Zudem werden um 15 Uhr bis etwa 16.30 Uhr Böllerschüsse abgefeuert. Natürlich wird auch am offenen Feuer gekocht. Den Besuchern werden Einblicke in die Welt der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts vermittelt.


Samstag und Sonntag, 8. 
und 9. Dezember: Weihnachtsdorf Samstag und Sonntag, 15. und 16. Dezember: Weihnachtsdorf.
In der Vorweihnachtszeit bietet das Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz seinen Besuchern bereits zum 16. Mal eine ganz besondere Attraktion: das bekannte und beliebte Weihnachtsdorf mit 33 Buden und Ständen. Von Holzarbeiten, Karten, Kränzen, Patchwork und Naturmaterialien bis hin zu Schmuck und Edelsteinen, Honig, Weihnachtsgestecken und weiteren Geschenkartikeln werden zahlreiche Waren angeboten, die vorweihnachtliche Freude bereiten. An allen Tagen kommt um 16 Uhr der Nikolaus und beschenkt die kleinen Besucher, die auch auf dem Kinderkarussell ihre Runden drehen können.

Mike’s Xcitor Konz

Mike's Xcitor präsentiert seinen Motorschirm-Trike, genannt „Xcitor“, auf dem Marktplatz am verkaufsoffenen Sonntag in Konz. Gerne können Besucher Probesitzen und ein erstes Gefühl dafür bekommen, wie es ist, hautnah dabei zu sein. Michael Reinhardt beantwortet gern alle Fragen der interessierten Besucher und freut sich auf regen Besuch.

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