Neueröffnung Fleischerei Tyszak – Zweigstelle eröffnet am Mittwoch, 11. Juli, in Schweich, Bei den Weiden 2

Tyszak eröffnet Fleischerei-Fachgeschäft in Schweich

Manfred Tyszak wollte immer schon eine Filiale in Schweich eröffnen. Schließlich wohnt er in der Stadt. An diesem Mittwoch ist es nun so weit. Der Fleischermeister öffnet sein siebtes Geschäft.

„Es war Zufall, dass der Laden frei wurde“, sagt Tyszak. Vor acht Jahren gab es schon einmal die Gelegenheit, aber damals befand sich an dem Standort in der Straße Bei den Weiden noch nicht viel. Heute hingegen gibt es dort etliche Geschäfte wie dm, Takko und Netto. Neben der Fleischerei ist eine Bäckerei. Eine gute Kombination, wie auch der Junior Alexander Tyszak findet. „Das Fachgeschäft ist sehr modern ausgestattet und bietet exklusive, hochwertige Produkte aus der Region und darüber hinaus.“

Gute Qualität und kurze Wege

Der 21-Jährige hat vergangenes Jahr seinen Fleischermeister als Zweitbester abgeschlossen. Nun ist er für die Produktion des gesamten Unternehmens am Standort Kenn verantwortlich. Hierbei wird besonders auf gute Qualität und kurze Wege geachtet. Alexander Tyszak führt damit die Familientradition fort. Sein Vater sagt: „Meine Familie stammt ursprünglich aus Ostpreußen, und schon mein Urgroßvater Eduard Tyszak hatte dort einen Fleischerbetrieb.“

Ein Teil der Ware wird zugekauft, etwa Südtiroler Schinken oder schottisches Rindfleisch. Vieles aber produziert der Familienbetrieb selbst. Gerade jetzt in der Grillsaison ist Hochbetrieb: Pfälzer Schwenkbraten, Spieße, Rinderhüftsteaks, Bratwürste mit Bärlauch, Käse/Spinat oder Chili-Bratwurst. Um die Qualität bei allen Produkten zu garantieren, wird der EG-Betrieb zusätzlich freiwillig durch die Firma LuxQM in Schüttringen kontrolliert.

Der 56-Jährige Manfred Tyszak hat vor 29 Jahren seinen ersten Betrieb übernommen: die Fleischerei Pössel in Kürenz. Mit seinem Beruf führt er eine Familientradition weiter. „Meine Familie stammt ursprünglich aus Ostpreußen, und schon mein Urgroßvater Eduard Tyszak hatte dort einen Fleischerbetrieb“, berichtet Manfred Tyszak nicht ohne Stolz. Er zeigt ein altes Foto, entstanden ist es um 1900 in der heute polnischen Stadt Stabigotten. „Auch dessen Vater soll schon Fleischer gewesen sein.“ Manfred Tyszaks Großvater wählte ebenfalls diesen Beruf; ebenso ein Onkel, ein Bruder und eine Schwester.

Ab Mittwoch sieben Standorte

Mittlerweile führt Manfred Tyszak  auch noch M. Tyszak-Fleischereien in Trier- Ehrang, Kenn, Föhren, Trier-Heiligkreuz und nun Schweich. Dazu betreibt er noch die Fleischerei Werland in der Trierer Nagelstraße mit ihren bayerischen Spezialitäten wie Weißwürsten, bayerischem Leberkäse, Schweinshaxen, Rostbratwürsten nach Nürnberger Art, Leberknödel, Semmelknödel und Kartoffelknödel. Die bayerischen Spezialitäten bekommt man mittlerweile an allen Standorten. Auch ein Partyservice gehört zum Angebot. Rund 35 Fachkräfte arbeiten für die Firma, darunter auch die Verkaufsleiterin und Food-Store Managerin Vanessa Tyszak, die frisch vermählte Frau von Alexander Tyszak.

Für seine hochwertigen Produkte ist die Fleischerei Tyszak mehrmals ausgezeichnet worden. Sie gewann dreimal Gold bei den Wettbewerben des Fleischerverbands Nordrhein-Westfalen: In der Kategorie „Ideenwettbewerb“ siegte der Betrieb mit seiner Spinat-Käse-Fleischwurst, in der Kategorie „Meisterstücke“ mit der Frankfurter Fleischwurst und der Haussalami.

Weitere Informationen im Internet unter www.fleischerei-tyszak.de

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