Bauen – Wohnen – Leben

Schlechtes Wetter einfach aussitzen

Mit dem richtigen Torantrieb kommen Autobesitzer trocken in die Garage

Ein Mix aus Sonne, Wolken, Schauer und Graupel kann uns in unseren Breitengraden das ganze Frühjahr über begegnen.

Wer während eines plötzlichen Platzregens mit dem Pkw nach Hause kommt, ist nicht scharf darauf, sich beim Aussteigen zum Öffnen des Garagentors pitschnass regnen zu lassen.

Das ist kein Problem mit dem richtigen Garagentorantrieb: Mit Funkfernsteuerung ausgerüstet, genügt ein Knopfdruck, und das Tor öffnet sich wie von selbst, während der Fahrer bequem im Auto sitzen und lästige Aprilschauer einfach aussitzen kann.

Doch wie findet man den richtigen Antrieb für das eigene Garagentor? Zunächst kommt es darauf an, welcher Typ von Tor eingebaut ist.

Grundsätzlich lassen sich fünf Tortypen unterscheiden: Schwingtor, Kipptor, Sektionaltor Seitensektionaltor und Flügeltor. Das Schwingtor besteht aus einem festen Torflügel, der sich durch waagerechten Zug oder Druck an der Bodenleiste öffnen und schließen lässt. Es wird seitlich an zwei Hebelarmen geführt.

Das Kipptor ähnelt optisch dem Schwingtor, für die seitliche Führung sorgt aber eine senkrechte Schiene. Das Sektionaltor besteht aus miteinander verbundenen Paneelen, die sich nach oben öffnen. Das Seitensektionaltor oder Rundumtor ist ähnlich aufgebaut, es läuft aber oben und unten in einer Schiene und wird auf Rollen zur Seite geöffnet.

Das Flügeltor besteht aus zwei festen Torflügeln, die nach außen geöffnet werden.

Welche Antriebe zu welchem Tortyp passen, lässt sich online mit wenigen Eingaben ermitteln. Mit der dort verfügbaren Antriebsempfehlung kann man sich auf die Suche nach einem Fachbetrieb in der Region machen, der den Einbau und die Gewährleistung für eine zuverlässige Funktion übernimmt. Um auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, sollte man bei der Auswahl darauf achten, dass der gewählte Torantrieb, der an der eigenen Garage eingebaut ist, zusammen mit dem Tor zertifiziert ist.

Im Zweifelsfall sollte man den beauftragten Fachbetrieb danach fragen.

Raus mit der alten Heizung!

Beim Heizungstausch lohnt sich die Umstellung auf ein klimaschonendes Heizsystem

Küche neu, Bad neu, Auto neu, doch ausgerechnet die Heizung ist bereits über 30 Jahre alt. Diese Situation ist keine Seltenheit. Tatsächlich herrscht in Deutschlands Heizräumen ein Sanierungsstau. Dabei ist der Wechsel zu einem erneuerbaren Heizsystem wie der Wärmepumpe eine nachhaltige Investition. Sie schafft zudem im Heizungskeller oft noch einen zusätzlichen Raum für Sauna, Fitness oder Party, denn ein Lager für Öl oder andere Brennstoffe ist nicht mehr nötig.

Der Wechsel von einem fossilen Heizsystem zu erneuerbarer Wärme sollte mit einem Fachhandwerker sorgfältig geplant werden. Erneuerbare Heizsysteme sind noch nicht so stark etabliert. Einige Handwerksbetriebe sind gerade erst dabei, sich auf neue Systeme einzustellen, deshalb ist es wichtig, nach klimaschonenden Alternativen zu fragen. Die Wärmepumpe beispielsweise benötigt einen Anteil Strom, um damit die drei- bis fünffache Menge an Wärmeenergie zu erzeugen und im Haus zum Heizen und für die Versorgung mit Warmwasser zur Verfügung zu stellen. Dafür entzieht sie der Umwelt Energie aus Erde, Wasser oder Luft. Da immer mehr Strom aus Wind und Sonne erzeugt wird, gehört die Wärmepumpe zu den klimaschonendsten Heizsystemen. Und das Schöne: Wenn es warm ist, kann sie auch kühlen. Dass Wärmepumpen ein attraktives Heizsystem für den Neubau sind, liegt nahe. Dass sie aber für den Altbauten ebenfalls gut geeignet sind und sich meist auch ohne aufwändige Sanierungsmaßnahmen verwenden lassen, ist vielen Hausbesitzern dagegen nicht bewusst. Ob und wie ihr Gebäude für eine Wärmepumpenheizung geeignet ist, können Verbraucher zusammen mit ihrem Fachhandwerker herausfinden.

Wärmepumpe statt Brenner - lohnt sich das?

Aktuell eher niedrige Brennstoffpreise verführen manchen Hausbesitzer dazu, auch bei einer Heizungsmodernisierung wieder auf fossile Heiztechnik zurückzugreifen. Dabei gibt es eine Reihe guter Gründe, die für eine Wärmepumpe sprechen:

-langfristige Unabhängigkeit von den volatilen Preisen für Öl oder Gas

- hohe staatliche Förderungen für den Einbau hocheffizienter Wärmepumpentechnik

- geringer Wartungsaufwand im Vergleich zu Brennern

- sehr gute Umweltbilanz

- Wertzuwachs für die eigene Immobilie

Sicher sitzen in der Wanne

Auch im Alter selbstständig bleiben - mit Türe in der Badewanne

Viele Senioren kennen das Problem: Auch wenn man den Alltag gemeinhin noch sehr gut alleine meistert, fallen manche Körperbewegungen mit den Jahren immer schwerer. Vermeintlich kleine Stufen können schnell zur Stolperfalle werden.

So erfordert es zum Beispiel große Anstrengung, nach einem entspannenden Bad aus der normalen Liegebadewanne wieder aufzustehen - schnell rutscht man aus und zieht sich schmerzhafte Verletzungen zu. Eine gute Alternative kann in diesem Fall eine Sitzbadewanne oder sogenannte Seniorenbadewanne sein. Diese speziellen Modelle, am besten noch mit einer Tür zum einfachen Einstieg ausgestattet, geben Sicherheit und erhalten die Möglichkeit der selbstständigen Körperpflege bis ins hohe Alter.

Die Türöffnung und körpergerechte Höhe des Wannensitzes, fast wie auf einem Stuhl, erleichtern das Hineinsetzen und Wiederaufstehen in der Wanne erheblich. Die Einstiegshöhe beträgt lediglich 16 Zentimeter. Noch praktischer ist es, wenn die Sitzbadewanne mit einer Duschvorrichtung ausgestattet ist. Ein Tipp dazu: Verbraucher sollten darauf achten, dass die Brause in der Höhe verstellbar ist, damit sie sitzend und stehend gut zu erreichen ist. Sitzbadewannen  sind freistehend und damit einfach und schnell zu montieren - selbst in der Mietwohnung. Da sie lediglich durch eine Silikonabdichtung mit der Wand verbunden werden, lassen sie sich ebenso einfach wieder entfernen und zum Beispiel bei einem späteren Umzug mitnehmen.

Wer die vorhandene Badewanne weiter nutzen und nicht durch ein spezielles Sitzmodell ersetzen will, findet ebenfalls passende Lösungen. So ist es beispielsweise möglich, die Wanne nachträglich mit einer Tür für einen sicheren Ein- und Ausstieg zu versehen. Der Zugang lässt sich in wenigen Stunden in jede Wanne nachträglich einbauen. Zum Duschen spaziert man einfach durch die Tür in die Wanne. Passend angebrachte Griffe sorgen für Halt und eine Anti-Rutsch-Beschichtung für Sicherheit unter den Füßen. Wer möchte, bringt eine Spritzschutzwand an, um der unschönen Pfützenbildung im Bad ein Ende zu machen.

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