Feuerwehr Laufeld: Neues Gerätehaus für wachsende Aufgaben

Feuerwehr Laufeld: Neues Gerätehaus für wachsende Aufgaben


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Die Stützpunktfeuerwehr in Laufeld hat eine große Verantwortung: Neben dem Brand- und Katastrophenschutz in der eigenen Gemeinde ist sie zuständig in den angrenzenden Gewerbegebieten und auf den Autobahnabschnitten im Bereich Hasborn, Mehren und Manderscheid. Zum Ausrückebereich gehören auch weitere 13 Ortsgemeinden im Umland.

Um diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllen zu können, verfügt die Freiwillige Feuerwehr Laufeld über drei Fahrzeuge: Ein Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) mit 2500 Liter Wasservorrat, einen Rüstwagen (RW I) zur technischen Hilfeleistung und ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF). „In unserer Feuerwehr sind 31 Aktive tätig, darunter auch drei Frauen. Wir bilden unseren Nachwuchs in einer Jugendfeuerwehr aus, zu der aktuell zehn Jugendliche gehören“, sagt Wehrführer Andreas Becker.

Am Freitag, 13. April 2018 war für die Feuerwehr Laufeld ein großer Tag. Sie konnte das neue Feuerwehrgerätehaus offiziell in Betrieb nehmen. Weil das alte Gerätehaus nur zwei Stellplätze hatte und deshalb ein Fahrzeug draußen stehen musste und es außerdem keine geeigneten Umkleidemöglichkeiten gab, wurde ein Neubau notwendig.

Der Beginn der ersten Gespräche und Anträge führt in das Jahr 2006 zurück. Damals gehörte Laufeld noch zur Verbandsgemeinde (VG) Manderscheid. Inzwischen ist sie Teil der Feuerwehren der neuen VG Wittlich Land.

Innenminister Roger Lewentz war aus Mainz angereist und sagte: „Mit meiner Anwesenheit hier und heute bei einer relativ kleinen Feuerwehr auf dem Lande, will ich dokumentieren, dass die Politik und ich persönlich auch die kleinen Einheiten auf dem Lande für sehr wichtig halte und unterstütze“, so Lewentz.

Bürgermeister Dennis Junk lobte das Engagement der Feuerwehr Laufeld. „Ihr habt nicht nur beim Bau des neuen Gerätehauses eine großartige Leistung erbracht, ihr seid für die Feuerwehr in der VG Wittlich Land jeden Tag eine wertvolle und zuverlässige Einheit“, so Junk.

Wehrführer Andreas Becker bedankte sich im Namen seiner Mannschaft für die Unterstützung. „Mit dem neuen Gerätehaus sind wir sehr gut und hochmodern aufgestellt. Ich danke der Politik für diese Entscheidung, den Planern und Baufirmen für ihre professionelle Arbeit, den Sponsoren und Firmen vor Ort für ihre unkomplizierte und nachhaltige Unterstützung. Nicht zuletzt danke ich meinen Feuerwehrkameraden und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, dass wir gemeinsam 1223 Stunden Eigenleistung erbringen konnten“, so Becker. Pastor Eich weihte das Gebäude ein und betete für eine stets gesunde Rückkehr der Einsatzkräfte.

Die Kosten für das neue Feuerwehrgerätehaus belaufen sich auf 1.090.000 Euro, der Landeszuschuss beträgt 240. 000 Euro.

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