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Spargel und Wein - das delikate Frühlingspärchen


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Das beliebte Stangengemüse wird durch einen guten Wein abgerundet

Frischer Spargel verspricht Genuss ohne Reue. Ein Pfund der köstlichen Stangen enthält gerade mal 65 kcal. Das gilt für den weißen ebenso wie für den etwas würzigeren grünen Spargel. Ist das der Grund, warum er hier so beliebt ist? Oder liegt es ganz einfach nur am köstlichen Geschmack und den vielfältigen Gerichten?

Hervorragend schmeckt er als Suppe, als Salat mit süßen Erdbeeren, mit Fisch oder einfach mit Kartoffeln, Schinken und cremiger Sauce Hollandaise. Egal, auf welche Variante die Wahl fällt, ein guter Schluck Wein rundet jedes Spargelgericht ab – nur der richtige muss es sein.

Jedes Jahr werden etwa

70 000 Tonnen Spargel geerntet. Und dabei hat es das Stangengemüse scheinbar besonders eilig: Bei günstigen Verhältnissen wächst Spargel bis zu 0,75 Zentimeter pro Stunde, weshalb er zwei Mal täglich durchgesehen werden muss.

Während der milde weiße Spargel geerntet wird, bevor seine Spitzen das Tageslicht erblicken, wächst der deutlich würzigere grüne Spargel über der Erde.

Eher unbekannt ist dahingegen der violette Spargel, der geerntet wird, wenn seine Spitzen bereits ein paar Zentimeter aus der Erde ragen. Kellermeister Martin Hafner empfiehlt zum Spargelgericht einen Grauen Burgunder, der charaktervoll ist, aber den feinen Geschmack des Spargels nicht überdeckt. Ist der Wein besonders mild, präsentiert er sich harmonisch weich und zeichnet sich durch seine fruchtig-vollmundigen Aromen und seine elegante Art aus, passt er besonders gut zu Pasta, Fisch und Kalbsbraten.

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