Start in die Motorradsaison

Der Frühling und die warme Sonne machen wieder Lust, das Bike aus der Garage zu holen und sich den Wind um die Nache wehen zu lassen. Kleiner Tipp: Eine angepasste Fahrweise und regelmäßige Pflege kann die Lebensdauer des geliebten Motorrads deutlich erhöhen.

Das gilt natürlich auch für die Reifen. Die eigene Fahrweise, eine regelmäßige Pflege und natürlich die Laufleistung haben entscheidenden Einfluss darauf, wie lange Motorradreifen genügend Grip aufweisen. Dabei ist es im Grunde nicht schwierig, zum feinfühligen Reifenflüsterer zu werden.

Die schonende Behandlung der Gummis fängt bereits beim Einfahren an. Allzu abrupte Beschleunigungs- und Bremsmanöver sowie wilde Schräglagen sollte man mit frischen Reifen vermeiden. „Zuerst will die Oberfläche allmählich angeraut werden“, erklärt Oliver Pflaum von Motorradreifendirekt.de.

Das Anfahren ist auch deshalb wichtig, da viele frische Reifen ab Werk eine Versiegelungsschicht aufweisen. Nach mindestens 100 Kilometern darf man dann die Reifen stärker fordern – vorausgesetzt, sie sind auf Betriebstemperatur. „Die Reifen auf Temperatur zu bringen, ist durchaus auch im normalen Straßenverkehr wichtig.

Denn im kalten Zustand verschleißen sie etwa bei starkem Gasgeben deutlich schneller“, so Pflaum weiter.

Dass der Biker die Maschine nach Ausfahrten wieder auf Hochglanz poliert und dabei auch Reifen und Felgen gründlich säubert, dürfte selbstverständlich sein. Dies ist die beste Gelegenheit, um gleichzeitig den Reifenfülldruck und die Profiltiefe zu kontrollieren. Eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern schreibt der Gesetzgeber vor.

Wer mit weniger Gummi erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. Allerdings empfiehlt es sich, deutlich frühzeitiger auf neue Reifen umzusteigen – Hersteller raten zu einem Wechsel bereits bei etwa 2,5 bis drei Millimetern.

Oft stellen sich Biker die Frage nach dem Reifenalter. Abzulesen ist das Produktionsdatum ganz einfach an der vierstelligen DOT-Nummer, die sich auf der Seite der Reifen befindet. Die ersten beiden Ziffern geben die Kalenderwoche, die hinteren das Produktionsjahr an: „DOT 4017“. Gut zu wissen: Ein sachgemäß gelagerter, ungebrauchter Reifen kann bis zu fünf Jahren nach seinem Produktionsdatum ohne Einschränkung wie ein Neureifen eingesetzt werden. Verschiedene Tests bestätigen, dass Reifen ohne Bedenken und ohne Qualitätsverluste mehrere Jahre gelagert werden können.

So wird der Biker zum Reifenflüsterer

Der Frühling und die warme Sonne machen wieder Lust, das Bike aus der Garage zu holen und sich den Wind um die Nache wehen zu lassen. Kleiner Tipp: Eine angepasste Fahrweise und regelmäßige Pflege kann die Lebensdauer des geliebten Motorrads deutlich erhöhen.

Das gilt natürlich auch für die Reifen. Die eigene Fahrweise, eine regelmäßige Pflege und natürlich die Laufleistung haben entscheidenden Einfluss darauf, wie lange Motorradreifen genügend Grip aufweisen. Dabei ist es im Grunde nicht schwierig, zum feinfühligen Reifenflüsterer zu werden.

Die schonende Behandlung der Gummis fängt bereits beim Einfahren an. Allzu abrupte Beschleunigungs- und Bremsmanöver sowie wilde Schräglagen sollte man mit frischen Reifen vermeiden. „Zuerst will die Oberfläche allmählich angeraut werden“, erklärt Oliver Pflaum von Motorradreifendirekt.de.

Das Anfahren ist auch deshalb wichtig, da viele frische Reifen ab Werk eine Versiegelungsschicht aufweisen. Nach mindestens 100 Kilometern darf man dann die Reifen stärker fordern - vorausgesetzt, sie sind auf Betriebstemperatur. „Die Reifen auf Temperatur zu bringen, ist durchaus auch im normalen Straßenverkehr wichtig.

Denn im kalten Zustand verschleißen sie etwa bei starkem Gasgeben deutlich schneller“, so Pflaum weiter.

Dass der Biker die Maschine nach Ausfahrten wieder auf Hochglanz poliert und dabei auch Reifen und Felgen gründlich säubert, dürfte selbstverständlich sein. Dies ist die beste Gelegenheit, um gleichzeitig den Reifenfülldruck und die Profiltiefe zu kontrollieren. Eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern schreibt der Gesetzgeber vor.

Wer mit weniger Gummi erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. Allerdings empfiehlt es sich, deutlich frühzeitiger auf neue Reifen umzusteigen - Hersteller raten zu einem Wechsel bereits bei etwa 2,5 bis drei Millimetern.

Oft stellen sich Biker die Frage nach dem Reifenalter. Abzulesen ist das Produktionsdatum ganz einfach an der vierstelligen DOT-Nummer, die sich auf der Seite der Reifen befindet. Die ersten beiden Ziffern geben die Kalenderwoche, die hinteren das Produktionsjahr an: „DOT 4017“. Gut zu wissen: Ein sachgemäß gelagerter, ungebrauchter Reifen kann bis zu fünf Jahren nach seinem Produktionsdatum ohne Einschränkung wie ein Neureifen eingesetzt werden. Verschiedene Tests bestätigen, dass Reifen ohne Bedenken und ohne Qualitätsverluste mehrere Jahre gelagert werden können.

Related