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Fenster – Multitalente für Energiebewusste

Alte Fenster lassen nicht nur Licht, sondern leider auch wertvolle Heizenergie im Übermaß passieren. Wenn dann noch die Fensterrahmen zu wenig Schutz gegen Langfinger bieten, ist es höchste Zeit für einen Austausch.

Der Flächenanteil von Fenstern an der Fassadenfläche liegt bei Einfamilienhäusern oft bei 25 Prozent. Eine Fenster-Sanierung nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) reduziert die Heizkosten erheblich. In den letzten 50 Jahren hat sich der sogenannte U-Wert von Fenstern um rund 75 Prozent verbessert. Er gilt als Maß für den Wärmedurchgang. Während er bei einfach verglasten Fenstern bis zu 5,8 W/(mK) beträgt, erreichen modernste Fenster mit Passivhausstandard einen Wert von 0,5 bis 0,8. „Etwa fünfmal mehr Wärme als über die Außenwände geht durch Fenster verloren. Daher sollten Modernisierer bei umfangreichen Maßnahmen berücksichtigen, dass sich durch dichte Fenster auch der Luftaustausch im ganzen Haus verringert“, rät Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. „Wenn die Luftfeuchtigkeit steigt, kann das an kühlen Wänden zur Schimmelbildung beitragen.“

Intelligente Fenster können mehr

Doch auch Eigenschaften wie Schall- und Sonnenschutz, Einbruchhemmung oder die Verwendung von Verbundsicherheitsglas spielen beim Fensterwechsel eine gewichtige Rolle. Polizeistatistiken zeigen, dass beim überwiegenden Teil der Einbrüche in Einfamilienhäuser die Täter über Fenster, Terrassen- oder Balkontüren in die Wohnung gelangen. Am Rahmen montierte Nachrüstprodukte können den Schutz deutlich erhöhen. Ebenfalls bewährt hat sich der Einsatz einbruchshemmender Rollläden. Sind sie hell, eignen sie sich zudem als wirkungsvoller Sonnenschutz, der das Licht reflektiert. Kombiniert mit einer sonnenstandsabhängigen Steuerung eine perfekte Lösung für ein ideales Wohnklima. Die Zukunft wird intelligenten Fenstern gehören, deren Glas etwa als Heizung genutzt werden kann und deren Lichtdurchlässigkeit per App steuerbar ist.

Sitzkomfort nach Maß

„Jetzt einfach nur noch die Beine hochlegen und relaxen!“– Das wünscht sich so mancher nach einem hektischen Arbeitstag voller Termine und Meetings.

Nicht fehlen darf natürlich der Lieblingsplatz im heimischen Wohnzimmer, ob auf einem gemütlichen Sofa mit viel Platz für die ganze Familie oder auf einem Sessel mit hohem Sitzkomfort. Über viele Jahre sollen Polstermöbel nicht nur bequem sein, sondern auch optisch etwas hermachen. Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl von Sessel und Sofa genau hinzuschauen und vor dem Kauf zu überlegen, welche Bedürfnisse die Sitzgelegenheiten erfüllen sollen. Hat man früher einfach nur eine Sitzgelegenheit gekauft, kann man heute aus zahlreichen Optionen zum Relaxen auswählen. Der individuelle Sitzkomfort fängt bei der Polsterung an und hört mit Extras wie hochklappbaren Fußteilen oder sogar einer Massagefunktion nicht auf. Daneben stellt sich vor dem Kauf natürlich die Frage, wie viel Platz das eigene Wohnzimmer bietet. Für die großen Sitzlandschaften, möglichst noch über Eck, benötigt man viel Fläche. Dafür findet auf der Sitzgruppe aber auch die gesamte Familie jede Menge Kuschelplatz. Flexibler sind 2-er und 3-er Sofas sowie dazu passende Sessel. Vor dem Möbelkauf sollte man daheim genau nachmessen und bei der Planung dem Raum noch genügend Luft zum Atmen lassen.

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