IM PORTRÄT: Hochscheid

Der ländlich geprägte Ort Hochscheid liegt auf einer Höhe von 510 Meter inmitten des Hunsrücks am Fuße des 746 Meter hohen Idarkopfs. Aktuell zählt die Gemeinde knapp 300 Einwohner.

In den Jahren 1939/40 und zwischen 1962 und 1966 wurden in Hochscheid Reste eines römischen Heiligtums gefunden. Hier wurde unter anderem auch die Figur der Sirona, einer gallo-römischen Göttin, ausgegraben. Auch frühe, christliche Spuren finden sich in Hochscheid. Eine erste Kapelle stand schon vor dem Jahr 1529. Sie war wohl dem Heiligen Aegidius geweiht. In Hochscheid werden Brauchtum und Tradition gepflegt. Mehrere Vereine wie Musikverein, Feuerwehr, Gymnastikgruppe und Kegelclub tragen unter anderem dazu bei. Traditionell ist das von der Ortsgemeinde 0rganisierte und von den Vereinen unterstützte Brunnenfest am Gemeindehaus, das dieses Jahr vom 25. bis 27. August stattfindet. Das diesjährige Konzert des Musikvereins ist auf den 5. Mai angesetzt. Es wird durch das Jugendorchester Hochscheid-Hirschfeld-Wahlenau eröffnet, durch den Musikverein Hochscheid seinen Höhepunkt erreichen und mit einem Gastverein musikalisch ausklingen gelassen. Nicht nur beim Gemeindetag bewährt sich die Dorfgemeinschaft, die zu diesem Anlass neben Aufräumarbeiten und der Erneuerung von Straßenschildern auch eine neue Sitzgruppe auf dem Spielplatz aufbaute. In die Zukunft hat Hochscheid mit dem Neubaugebiet „In den Gärten“ und dessen 24 Bauplätzen samt herrlicher Panoramasicht auf die Hunsrückhöhen investiert. Fertig erschlossen sind 13 Grundstücke, von denen 5 bebaut sind.

Mitten durch den Ort führt der Ausonius-Wanderweg. Im Ortsmittelpunkt beim Brunnen kann man ein Abbild der Sirona bewundern. Das Original ist im Landesmuseum in Trier zu sehen. Die Sirona ist auch Namensgeberin eines weiteren bekannten Wanderweges.

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