BAUEN·WOHNEN·LEBEN

Licht aus der Decke

Die Beleuchtung im Haus hat verschiedene Anforderungen zu erfüllen: Über der Arbeitsplatte in der Küche ist helles, blendfreies Licht wichtig, während es am Esstisch auf eine stimmungsvolle Inszenierung ankommt.

Im eher dunklen Flur wiederum ist Helligkeit gefragt, um das eigene Outfit im Spiegel zu begutachten. Für all diese Ansprüche und noch mehr kreative Ideen sind Deckeneinbauleuchten besonders gut geeignet.

Die Einbaustrahler sind echter Alleskönner, mit denen sich die Beleuchtung im Zuhause individuell gestalten lässt. Der Leuchtenkörper wird flächenbündig und dezent in der Raumdecke eingesetzt, die Lichtquelle wiederum lässt sich nach Bedarf ausrichten - etwa um das Lieblingsbild an der Wand anzustrahlen. Bei der Verteilung der Leuchten gibt es so gut wie keine Einschränkungen, erst recht seit die LED-Technik besonders kompakte Konstruktionen ermöglicht. Bereits eine Hohlraum-Tiefe von etwa 30 Millimetern reicht aus, um eine komplette Einbauleuchten-Installation in einer abgehängten Decke unterzubringen - damit können sie in allen Räumen mit üblicher Deckenhöhe zum Einsatz kommen. Hinzu kommen die bekannten Vorteile der Leuchtdioden: Ihr geringer Energieverbrauch führt in Verbindung mit der langen Lebensdauer zu denkbar günstigen Gesamtkosten. Die Lebensdauer der LED von 25 000 Stunden bedeutet, dass bei einer durchschnittlichen Brenndauer von 2,7 Stunden am Tag eine Nutzungszeit von 25 Jahren erreicht wird.

Zugleich sind die LED-Einbauleuchten vielseitig verwendbar, von der Küche über das Badezimmer bis hin zum Wohnraum. Den Esstisch etwa tauchen sie in angenehmes Licht und heben ihn somit optisch hervor: Das verleiht dem Raum Tiefe und eine besondere Wirkung. Die Lichtpunkte lassen sich dabei flexibel auf der Deckenfläche verteilen, denn bei 230-Volt-Einbauleuchten gibt es keine Einschränkungen, was Kabellängen und somit die Abstände der Leuchten betrifft. Was viele zum Beispiel nicht wissen: Auch vorhandene Einbaustrahler lassen sich auf die Energiespartechnik umrüsten. So passen beispielsweise neuartige LED-Coin-Module mit ihrem Standard-Durchmesser von 51 Millimetern in vorhandene Halogen-Einbauleuchten.

Beleuchtung in feuchten Umgebungen

Einbauleuchten sollen im Bad zum Einsatz kommen? In diesem Fall sollte der Heimwerker darauf achten, dass sie für feuchte Umgebungen geeignet sind. Zu erkennen ist dies an den sogenannten Schutzarten. Für viele Anwendungen reicht die Schutzart IP 44 aus. Neben dem Schutz vor eindringendem Wasser geht es im Bad aber auch um die Oberflächen der Leuchten. Sie sollten aus nicht-rostenden Materialien gefertigt sein, um feuchter Raumluft standhalten zu können. Gut geeignet sind Aluminium-Zink, Edelstahl oder hochwertiger Kunststoff. Praktisch fürs Bad sind Bewegungsmelder, die das Licht selbsttätig an- und ausschalten – so muss niemand mehr mit nassen Händen den Schalter betätigen.

Familienfreundlich: Wunschimmobilie Reihenhaus

Das Reihenhaus ist bei jungen Familien beliebter denn je. Als effizient ausgestatteter Bau bietet es attraktive Optionen für smartes Wohnen. Kommunen locken Bauwillige und Erwerber zudem mit attraktivem Bauland und Förderungen.

Vor fünf Jahren gaben laut Umfrage der BHW Bausparkasse 56 Prozent der 30- bis 39-Jährigen an, dass ein Einfamilienhaus am besten zu ihnen passt. Heute sind es nur noch 40 Prozent. Im gleichen Zeitraum verdoppelte sich die Zustimmung zum Reihenhaus in dieser Altersgruppe auf rund 20 Prozent und nimmt Platz 2 ein.

Moderne Architektur, effizienter Flächenverbrauch, niedriger Energiestandard, funktionale Ausstattung und attraktive Raumspar-Optionen überzeugen die junge Baugeneration.

Das Pendel schlägt um

Als Antwort auf die immer knapper werdenden Grundstücke und steigende Baulandpreise steht das Reihenhaus heute wieder hoch im Kurs bei bauwilligen Familien. Bis zu 30 Prozent preiswerter als frei stehende Einfamilienhäuser schaffen Reihenhäuser optimale Voraussetzungen für junge Baufamilien.

Neue Baulücken in Städten und Stadtrandgebieten, oft ehemalige Gewerbe- und Verwaltungsgrundstücke, fördern den Trend. Mittendrin und fein raus!

Das Reihenhaus ermöglicht gerade der neuen Babyboomer-Generation, ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen. Die intelligenten Systembauweisen geben Baufamilien jede Menge Gestaltungsfreiheit. Ein späterer Zimmertausch oder Anbau eines Wintergartens ist kein Problem!

Gartenteiche: Mehr als Dekoration

Ihr liebstes Stück Grün lassen sich die Deutschen gern etwas kosten. Der neueste Trend für Gartenbesitzer sind naturgetreue Wasser-Paradiese.

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass selbst kleine Teichanlagen die Natur sehr bereichern und ökologisch sinnvoll sind. Ein Gartenteich kann den Verlust von wichtigen Lebensräumen für unterschiedlichste Tierarten abfangen. Laut dem deutschen Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe geht der Trend daher zum naturbelassenen Teich. Im Gegensatz zu künstlichen Teichanlagen pendelt sich das ökologische Gleichgewicht automatisch ein. Schon eine dreistufige Tiefenabfolge ahmt natürliche Bedingungen nach und bietet Pflanzen, Fischen, Amphibien und Insekten einen optimalen Lebensraum. Wird der Teich professionell und kindersicher angelegt, erhöht er auch den Wert des Grundstücks. Daher ist die Beratung durch einen Teichbauer oder Gartenarchitekten besonders wichtig. Das Frühjahr ist der perfekte Zeitpunkt, um einen Teich anzulegen. Bei beständig milden Temperaturen steht der Bepflanzung des Teichs nichts im Weg. Hobbygärtner können sich das ganze Jahr an dem abwechslungsreichen Treiben in ihrer Wasseroase erfreuen.

Von Tauben besetzt

Kein Mieter in einer Innenstadt kann erwarten, dass er auf seinem Balkon überhaupt nicht von Tauben belästigt wird. Diese Tiere lassen sich nicht vollständig vergrämen. Was allerdings ein Mieter erlebte, das ging weit über das übliche Maß hinaus. Sein Balkon im fünften Stock eines Hochhauses wurde regelmäßig stark verkotet, weil sich die Tauben auf der Kante des darüber liegenden Flachdaches niederließen und dort ihre Geschäfte verrichteten. Auch ein Kunststoffrabe auf dem Geländer half nichts. Der Mann forderte daraufhin vom Eigentümer weitere Maßnahmen. Die Justiz unterstützte ihn dabei. Als Mieter habe er einen Anspruch auf Anbringung von „Taubenstacheln“ an der Dachkante oder auf eine ähnlich wirksame Abschreckung der Tiere. Geschehe das nicht, liege ein Mangel des Objekts vor, der zu einer Minderung der monatlichen Zahlungen führen könne.

vorheriger Artikel

Partner der Gastronomie

nächster Artikel

Der Reisetipp der Woche

Related