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Fertigkeller halten dauerhaft dicht

Wer ein Haus baut, möchte ein Leben lang darin wohnen. Darum prüfen Bauherren die Qualität der Bauteile und der Bauausführung so gut wie möglich. Wer aber wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf eine objektive Qualitätssicherung setzen.

Diese gibt es für den Hausbau und auch explizit für den Kellerbau – schließlich muss ein Untergeschoss extrem viel leisten: Einerseits ist es der Feuchtigkeit und Nässe des Erdreichs, andererseits dem enormen Gewicht der oberen Stockwerke ausgesetzt.

Ein Meilenstein der Bauweise war etwa die WU-Richtlinie im November 2003. „WU“ steht dabei für wasserundurchlässigen Beton.

Dieser wird bereits in einem Fertigteilwerk zu hochwertigen Bauelementen mit vorgegebener Bauteildicke verarbeitet. Später auf der Baustelle werden die Fertigteilwände dann in kurzer Zeit montiert und ebenfalls mit WU-Beton vor Ort ausbetoniert. Das Bauen mit WU-Beton ist nach wie vor zeitgemäß. Referenzobjekte mit sogenannten „schwimmenden Kellern“ belegen die dauerhafte Wasserundurchlässigkeit der Konstruktion.

Maßgeblich für die weiteren Arbeiten an einem hochwertigen Untergeschoss sind die Nutzungsanforderungen des Bauherrn und damit verbunden auch die energetischen Anforderungen des Gesetzgebers. Für beide Seiten liefert die Grundkonstruktion aus WU-Beton ideale Voraussetzungen.

Je nach energetischem Standard des gesamten Gebäudes sowie nach Verwendungszweck der Kellerräume müssen die Wände gedämmt, mit einer Heizung versehen und gegebenenfalls durch eine Lüftung ergänzt werden.

Derzeit wird über den Einsatz von Frischbetonverbundfolien diskutiert. Diese soll ergänzend zur Sicherstellung der Wasserundurchlässigkeit zum Einsatz kommen.

Türklinke mit integrierter PIN-Tastatur

Schlüssel können verlorengehen, entwendet werden, kurzum in unbefugte Hände gelangen – schon kann sich jemand Zugang zu Räumen mit sensiblen Daten verschaffen.

Dabei gibt es längst Alternativen: In vielen Firmengebäuden und Büros wird der Zutritt bereits über die Eingabe eines persönlichen PIN-Codes neben der Tür geregelt.

Und auch für das private Eigenheim ist diese Sicherheitstechnik heute verfügbar, etwa in Verbindung mit speziellen Türklinken, die sich einfach an den Innentüren nachrüsten lassen.

Kein Zutritt ohne PIN-Code

Wer beispielsweise im Home-Office arbeitet, will wichtige Unterlagen gut verschlossen wissen, Kinder sollen keinen Zutritt haben. In diesem Fall ist eine Türklinke mit integriertem Zahlenfeld eine praktische Lösung. Nur wer den PIN kennt, kann in diesem Fall die Tür von außen öffnen. Und man muss keinen Schlüssel mit sich tragen, um die Räume zu betreten.

Ein Austausch der Innentüren ist nicht notwendig, stattdessen wird lediglich die Türklinke ausgewechselt, um die Zutrittskontrolle nachzurüsten. Eine Verkabelung ist nicht notwendig, da das System mit handelsüblichen Batterien arbeitet. Bei der Inbetriebnahme wird ein Mastercode vergeben, mit dem jederzeit bis zu neun Nutzercodes programmiert oder geändert werden können. Ähnlich lassen sich auch Fenster, Terrassen- und Balkontüren schützen. In Häusern und Wohnungen, vor allem wenn sie im Erdgeschoss liegen, stellt die Technologie eine zusätzliche Hemmschwelle dar: Einbrecher können den Griff selbst bei gekippter Terrassentür nicht bewegen. Bei wiederholt falscher Eingabe blockiert der Griff für drei Minuten, bevor er wieder in den Normalzustand wechselt.

Multitalente am Eingang

Haustüren sind echte Multitalente: Sie schützen das Zuhause sicher vor Einbruchversuchen, halten dabei buchstäblich dicht und unterstützen die Wärmedämmung. Doch allem voran wird von ihnen ein schickes und repräsentatives Aussehen verlangt.

Keine Frage, dass Türen, die bereits vor 15 oder 20 Jahre eingebaut wurden, nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügen können. Spätestens wenn es an kühlen Tagen spürbar an den Füßen zieht, wird es höchste Zeit für eine Modernisierung.

Ein Austausch lohnt sich

Wer einen Altbau besitzt oder gerade kauft, kommt an der Renovierung des Eingangsbereichs nicht vorbei.

Denn die Haustür prägt nicht nur ganz wesentlich die Optik der Fassade und damit den ersten Eindruck, den das Zuhause Besuchern vermittelt.

Sondern leistet darüber hinaus bei einer geplanten energetischen Sanierung neben der Fassadendämmung und neuen Energiesparfenstern einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz des Hauses. Investitionen in eine wärmegedämmte Fassade nutzen nur bedingt, wenn weiterhin viel Wärme durch den Eingangsbereich verloren geht.

Moderne Türen weisen deutlich bessere Wärmedämmeigenschaften auf als ältere Modelle, ganz zu schweigen von dem erhöhten Einbruchschutz, den sie mitbringen. Beides ist unabhängig davon, ob sich der Hausbesitzer für eine Haustür aus Kunststoff oder Holz entscheidet.

Kunststoff? Holz? Eine Frage des Geschmacks

Auf welches Material die persönliche Wahl fällt, ist in erster Linie eine Frage des Geschmacks.

Kunststofftüren liegen vor allem wegen ihrer einfachen Pflege und dem geringen Wartungsaufwand im Trend. Auch die Farbvielfalt kann sich sehen lassen: Vom klassischen Weiß über eine breite Vielfalt unterschiedlicher Farbdekore bis hin zu täuschend echten CPL-Holzdekoren. Wem Natürlichkeit wichtig ist, für den sind Holztüren eine ebenso langlebige und sichere Alternative – gleichermaßen passend zum Landhaus wie zur repräsentativen Stadtvilla.

Die unverkennbare Haptik und die individuelle Struktur des Holzes schaffen Individualität. Eine mehrschichtige Endlackierung in der Wunschfarbe macht dabei die natürliche Holz-Oberfläche besonders witterungsbeständig und langlebig. Und wer noch einen drauf setzen möchte, fragt nach Aluminium.

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