Restaurant-Café Arabesc eröffnet in Wittlich


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Am Pariser Platz gibt es bald arabische Muster zu bestaunen. Am 6. August wird das orientalische Restaurant-Café Arabesc in der Trierer Straße eröffnen. Dort gibt es ein völlig neues Konzept: Arabischer Stil trifft auf Coffee-to-go.

Goldene Ornamente und braune Schrift, dazu Lampen aus Marokko und orientalische Teekannen: Hier wird nicht das Set eines Tausendundeine-Nacht-Films beschrieben, sondern die Einrichtung des neuen Restaurant-Cafés in der Wittlicher Innenstadt. Der Name repräsentiert den arabischen Stil, erklärt Inhaber Marouane Mahfoudh.

Nach fast einem Monat sind die Umbauarbeiten abgeschlossen, auf circa 50 Quadratmetern Fläche hat Mahfoudh „ein Stück von zu Hause“ geschaffen, erzählt er zufrieden.

Mahfoudh ist Tunesier und möchte seinen Gästen im Arabesc ein Stück seiner Kultur und der umfangreichen Küche zeigen. „Die Leute sollen nicht ausschließlich den Krieg im Kopf haben, wenn sie an die orientalischen Länder denken“, erklärt der Inhaber.

Für ihn war der Umbau eine Herzensangelegenheit, dreizehn Jahre lang hat der gelernte Dolmetscher für Italienisch, Französisch und Deutsch ein Café am selben Standort betrieben, bevor er sich für die Umsetzung seiner langjährigen Idee entschieden hat. „Küche war immer mein Hobby und ich habe einen tollen syrischen Koch kennengelernt. Das Café habe ich aus geschäftlichen Gründen betrieben, jetzt will ich mit dem Herzen an die Sache rangehen.“

Kaffee in

goldenen Tüten

Ganz verabschieden kann sich der Tunesier nicht von seinem Café. Neben Sandwiches zum Mitnehmen wird er auch weiterhin Kaffee anbieten. Zum Neustart bezieht er seine eigene Kaffeemarke neuerdings von der Kaffeerösterei Pauli Michels mit Sitz im Saarland, die ihre Kaffeebohnen unter anderem aus Afrika sowie Mittel-und Südamerika bezieht. Die Qualität müsse stimmen, erläutert Marouane Mahfoudh. Er wolle seine Kundschaft mit gutem, biologisch angebautem Kaffee versorgen, erklärt er. Diesen gibt es in dem orientalischen Restaurant auch zum Mitnehmen, die Kaffeebohnen selbst können ebenso gekauft werden. Passend zum arabischen Stil in goldenen Tüten.

Bestellung per Pager

Der Fokus liegt im Arabesc auf dem Restaurantgeschäft, hierfür hat der Inhaber ein spezielles Konzept erarbeitet. Er sagt, dass die Menschen gerade mittags wenig Zeit hätten, deshalb läuft die Bedienung und Bestellung an der Theke ab. „Aussuchen, bestellen, einen Pager bekommen und sich gemütlich an den Tisch setzen“, erläutert der Inhaber seine Idee. „Wenn dieser leuchtet, kann man seine Bestellung an der Theke abholen.“ 15 dieser Funkmeldegeräte werden ab sofort im Einsatz sein. An den Wochenenden ist auch ein Service am Tisch geplant.

Tagine und Couscous

Einplanen, einsetzen und fordern wird der Tunesier künftig seine neuen, zum Teil aus Syrien stammenden Mitarbeiter, denn die orientalische Küche ist vielfältig, bunt, vor allem umfangreich, erläutert Mahfoudh.

Für die libanesischen, syrischen oder marokkanischen Gerichte kommen nicht nur Lavasteingrill, Pfanne oder Ofen zum Einsatz: Besonders stolz ist Mahfoudh auf die Tagine. Das aus der nordafrikanischen Küche stammende Gefäß ist aus Lehm gefertigt und für das Schmoren der Speisen zuständig. Das Speisenangebot selbst sticht durch die außergewöhnlichen Namen der Gerichte hervor.

Es gibt zum Beispiel kalte und warme libanesische Vorspeisen, „Mäsa“ genannt. Auch Tapas, kleine verschiedene Appetithäppchen, stehen auf dem Speiseplan. Zu den Spezialitäten im Arabesc zählen außerdem Falafel, das sind frittierte Bällchen mit Kichererbsen, sowie Kabab, dünne und auf Metallstäbe gedrehte Fleischspieße. Mahfoudhs persönlicher Geheimtipp ist das Couscous-Gericht, das aus Grießkugeln hergestellt wird. „Wenn ich an Couscous denke, denke ich an meine Heimat. Aber mittlerweile ist es ja auch ein internationales und bekanntes Gericht, die Menschen kennen das auch hier“, schwärmt der Inhaber.

Der Tunesier hofft, seine Gäste im Arabesc überzeugen zu können, schließlich stecke in dem Restaurant-Café viel Mühe, Herzblut und Liebe zum Detail. Aber auch für diejenigen, die seine Speisen woanders genießen möchten, biete er die passende Lösung an: Natürlich könne man die Gerichte auch vorbestellen und abholen oder vor Ort auswählen und mitnehmen. Sogar für Geburtstage und andere Festlichkeiten könne man bestellen.

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