Ein Streifzug durch unsere Eifel – Heute zu Besuch in Lünebach

Helfer finden vermisste Frau in Luxemburg


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Echternacherbrück. Vermisstensuche mit Happy End: Am Mittwoch gegen 18 Uhr hatten belgische Touristen, die auf dem Campingplatz in Echternacherbrück zu Gast waren, eine 79-jährige Angehörige als vermisst gemeldet.

Die erkrankte und daher zeitweise Frau habe sich zu Fuß vom Campingplatz entfernt, meldeten die Angehörigen der Polizeiinspektion Bitburg.

Zur Suche nach der Vermissten wurden mehrere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus der Südeifel, ein Suchhund sowie ein Polizeihubschrauber angefordert.

Doch der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera aus Winningen (Landkreis Mayen-Koblenz) konnte noch in der Luft vor seinem Eintreffen im Zielgebiet wieder abdrehen. Denn luxemburgische Rettungskräfte fanden die 79-Jährige gegen 22.40 Uhr in Echternach.

In welchem Zustand und wo genau die Luxemburger die 79-Jährige fanden, teilten sie den deutschen Einsatzkräften nicht mit.

Die Frau soll jedoch leicht gestürzt sein. Am Abend konnte sie aber zu ihrer Familie auf den Campingplatz in Echternacherbrück zurückkehren.cmo


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Malerisch in die grünen Hügel schmiegt sich die Eifelgemeinde Lünebach. Der namensgebende Lünebach und der Kelsbach fließen hier in die Prüm und bilden den Mittelpunkt des Dorfes. Rundherum findet man eine lebendige Dorfgemeinschaft, die sich durch das bunte Vereinsleben und das Brauchtum zusammenfindet. Heute zählt Lünebach etwa 568 Einwohner, die gemeinsam leben, lachen und feiern. Und auch Hinzuziehende sind herzlich willkommen, wie das Neubaugebiet „Auf Suttert“ zeigt, das mit günstigen Konditionen für Familien mit Kindern lockt.

Die Ortsgemeinde war landwirtschaftlich geprägt. Heute gibt es noch einen Haupterwerbslandwirt in Lünebach. Mit dem Strukturwandel sind alle anderen Betriebe mittlerweile aufgegeben worden. Größter Arbeitgeber ist die Prümtaler Mühlenbäckerei mit über 100 Beschäftigten in Produktion und Vertrieb. Aufgrund der zentralen Lage im Prümtal mit einer sehr guten Verkehrsanbindung an der Bundesstraße 410 existiert in Lünebach noch ein Dorfladen mit Postagentur, der die dörfliche Grundversorgung mit Nahrungsmitteln und einem Grundsortiment mit Waren des täglichen Bedarfs sichert. Auch das Brauchtum wird in Lünebach gepflegt. Sei es beim Burgbrennen, Klappern oder beim Aufstellen des Maibaums – für Groß und Klein ist etwas dabei.

Mit dem Rad die Region entdecken

Das lockt auch den Tourismus ins Dorf. In den liebevoll eingerichteten Ferienwohnungen kann man ausspannen, um dann Ausflüge in die nahegelegene Abteistadt Prüm zu unternehmen oder eine Wanderung durch die Eifel zu machen. Nach einer ausgedehnten Radtour kann man in eine der Gaststätten einzukehren. Denn Lünebach liegt am Prümtal-Radweg von Prüm bis Waxweiler. Neu angeschlossen wurde der Radweg in Richtung Arzfeld. Von Arzfeld bietet dann der Enztal-Radweg Anschluss in Richtung Neuerburg.

Nahe der Ortsgrenze findet man den Eifel-Zoo. Auf einer Fläche von 300 000 Quadratmetern können hier Besucher über 400 Tiere aus allen Erdteilen der Welt bewundern. Vom Löwen bis zur Ziege, vom sibirischen Tiger bis zum mitteleuropäischen Biber ist alles in diesem in die Wald- und Berglandschaft der Eifel eingebetteten Zoo anzutreffen. Außer lehrreichen Informationen über die Tierwelt bietet der Eifel-Zoo einen großen Waldsee mit erholsamen Wanderwegen und natürlich jeder Menge Spiel und Spaß für die kleinen Gäste. Bestimmt erinnern sich noch viele an Malor, den kleinen Löwenjungen, der nach der Geburt von seiner Mama verstoßenen wurde. Aus ihm ist ein stattlicher Bursche geworden. Er ist im Eifel-Zoo Lünebach ins Gehege zu seiner Löwenmama zurückgekehrt. Viele Zoo-Besucher können jetzt den „König der Tiere“ bestaunen.

Eintauchen in die Geschichte des Ortes kann man im Cafe 1900 am Prümtalradweg. Zahlreiche Wandmalereien und alte Ansichten vom Ort zeigen die Geschichte von Lünebach in liebevoll gestaltetem Detail. Seit Mai gibt es zudem gleich daneben das Kreuzmuseum. Hier zeigen Anita und Rainer Propson 1000 Kreuze ihrer privaten Sammlung aus drei Jahrhunderten.

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