Mosel Musikfestival 2016


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Auf über 150 Moselkilometern gehen vom 15. Juli bist zum 3. Oktober mehr als 60 Veranstaltungen in Weingütern, Kirchen, Klöstern, Kapellen, Ruinen und Schlössern und manchmal sogar unter freiem Himmel über die Bühne. Dabei sind bei dem Mosel Musikfestival 2016 einige Neuentdeckungen wie die alte Wollfabrik in Moselkern und die Villa Reverchon in Trier. Die beliebte Reihe Opus (Musik in Weingütern) ist um das Weingut Schloss Lieser und die Domäne Ruppert in Schengen/Luxemburg erweitert worden. Der Sommer des Jahres 2016 soll „Der Sommer unseres Vergnügens“ sein. So lautet das Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz. In dem aktuellen Programm findet sich also Vergnügliches, Humorvolles, Skurriles und Fantastisches.

Einige Programmhöhepunkte

Barocke Musik von Händel, Bach und Vivaldi erklingt im Kloster Stuben in Bremm zum Festivalauftakt am Freitag, 15. Juli, 20.30 Uhr. Die vier Bläser German Hornsound unterhalten mit Charme, Humor und ihrem Programm „Baroque und Barbecue“. (Ausverkauft!)

Am Samstag, 16. Juli, 20 Uhr, entführen German Hornsound mit dem preisgekrönten A-cappella-Ensemble Amarcord in die Welt der deutschen Romanze. Im Bischöflichen Priesterseminar in Trier erklingen Lieder von Schubert, Schumann und Mendelssohn Bartholdy, die sich alle mit einem Mythos der Deutschen auseinandersetzen – der Liebe zum Wald.

Erhaben, imposant und klanggewaltig geht die offizielle Eröffnung des Mosel Musikfestivals am Sonntag, 17. Juli (17 Uhr), im Trierer Dom über die Bühne. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Generalmusikdirektor Karl-Heinz Steffens präsentiert Anton Bruckners achte Sinfonie, zuvor spielt Domorganist Josef Still die Chaconne in a-Moll von Johann Nepomuk David.

Echo-Preisträger Avi Avital aus Israel interpretiert mit seiner Mandoline gemeinsam mit Ksenija Sidorova (Akkordeon) und Itamar Doari (Percussion) spanische Volkslieder von Manuel de Falla sowie Sonaten von Johann Sebastian Bach (21. Juli, 20 Uhr, Barocksaal Kloster Machern).

Der türkische Pianist Fazil Say, in seiner Heimat ein bekannter Bürgerrechtler, improvisiert, komponiert und löst dabei Grenzen klassischer Epochen auf (14. August, Kloster Machern).

Ebenfalls im Klostern Machern wandelt am 21, August Dominique Horwitz, einer der beliebtesten deutschen Schauspieler, mit dem preisgekrönten Fauré-Quartett auf den Spuren von Goethes Reisen.

Charmant, lächelnd, schön: So kennt man Senta Berger. Am 10. September liest die populäre Schauspielerin Texte und erzählt Kaffeehaus-Geschichten des Wiener Autors Alfred Polgar in Bernkastel-Kues. Dabei wird sie vom Trio Cosi fan Tango begleitet.

Humor hat auch Iiro Rantala. Der finnische Preisträger des JTI Jazz Awards 2016 gehört zu den kultiviertesten Pianisten seiner Generation (2. August, IHK Tagungsstätte Trier).

Bissig, böse, aber beliebt beim Publikum ist Hagen Rether. Der singende und Klavier spielende Kabarettist schmeichelt sich nicht ein, sondern rüttelt wach. Immer an seiner Seite: Sein schwarzer, polierter Konzertflügel (8. September, Bernkastel-Kues, Mosellandhalle).

Wer die vielen Facetten des Komponisten Händel erleben will, geht am 13. September ins Landesmuseum Trier zu Red Priest. Das Ensemble zeigt, warum Kritiker die vier Musiker mit den Rolling Stones verglichen haben.

Barock trifft auf Lounge am 1. Oktober in den Viehmarktthermen: Die Berliner Lautten Compagney rückt gemeinsam mit Sängerin und Songwriterin Mine Barock in die Nähe von Pop, vermischt mit Live-Samplings und Sound-Verfremdungen. Dabei legt DJ Daniel Schule Lounge-Musik auf.

Das Mosel Musikfestival endet am 3. Oktober mit Händels Messias im Trierer Dom. Es spielt eines der weltweit führenden Ensembles im Bereich der historischen Aufführungspraxis, Concerto Köln, zusammen mit dem Trierer Dom- und Kathedraljugendchor sowie Solisten unter der Leitung von Thomas Kiefer.


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Kein geringerer als der berühmte Violinist und Dirigent Yehudi Menuhin sagte einmal: „Musik ist die einzige Sprache, in der man nicht lügen kann.“ Und so schlägt das Mosel Musikfestival 2016 in seinem Programm musikalisch Brücken über ideologische, religiöse und sprachliche Grenzen hinweg. Internationale Künstler aus der Türkei, Dänemark, England, der Schweiz, Russland, den USA oder Finnland musizieren Seite an Seite mit nationalen oder regionalen Akteuren.

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