In Würde Abschied nehmen

Im Bestattungshaus Linn fühlen sich Trauernde gut aufgenommen. Das Trauerhaus ermöglicht weltliche wie religiöse Feiern – Das Mitarbeiter-Team berät einfühlsam in einem angemessenen würdevollen Rahmen.


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Im Bestattungshaus Linn fühlen sich Trauernde gut aufgenommen. Das Trauerhaus ermöglicht weltliche wie religiöse Feiern – Das Mitarbeiter-Team berät einfühlsam in einem angemessenen würdevollen Rahmen.

Nicht alle Trauergespräche werden bei Angehörigen zuhause geführt. Manches wird auch beim Bestatter angesprochen, wofür nun in der Martinusstraße 48 ein geeigneter Raum eingerichtet wurde. Der Saal nebenan mit Sitzplätzen für 70 Personen trägt zudem vielfältigen Bedürfnissen Trauernder Rechnung. In gediegener, neutraler Umgebung können Menschen – unabhängig von etwaigen Konfessionszugehörigkeiten – Abschied nehmen von ihren Verstorbenen. Bei Trauerfeiern, ob religiösen oder weltlichen, gehe es ja darum, Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen, erklärt Bestatter Markus Linn. Die neuen Räume sollten daher helfen, die Beisetzung „feierlich und liebevoll zu gestalten“. Angehörige können dort nicht nur eine Trauerrede halten lassen, wofür ein Rednerpult mit Mikrofon bereitsteht. Daneben ist auch Platz für Sarg oder Urne sowie für Blumenschmuck. Technische Vorrichtungen erlauben es zudem, Musik abzuspielen oder Erinnerungsfotos an die Wand zu projizieren.

Sprechen über Tabu-Themen Tod und Trauer

An einem Tag der offenen Tür, wie er künftig öfter angedacht ist, konnten sich Besucher umschauen und ihre Ansprechpartner kennen lernen: Bestatter Markus Linn, Sohn Leonard, Ehefrau Birgit sowie Margit André. Dass Angehörige in ihnen kompetente Begleiter finden, belegen regelmäßige Qualifizierungen.

Seit 2011 beteiligt sich der Betrieb am Qualitätssiegelverfahren der Fördergesellschaft Qualität im Handwerk, kurz QiH. Initiiert von Handwerkskammern, können Kunden ihre Bestatter benoten.

„Sehr Gut“ für das Bestattungshaus Linn

Dem Bestattungshaus Linn wird seither Jahr für Jahr ein „Sehr Gut“ attestiert, was zu weiteren Optimierungen anspornt. So sind etwa Themen-Abende angedacht, die ermutigen sollen, über die Tabu-Themen Tod und Trauer zu sprechen.

Mit dem Einzug ins Bestattungshaus, einem früheren Steinmetzbetrieb direkt am Friedhof, trennt sich Markus Linn von seiner ehemaligen Schreinerei. Den 1993 von ihm gegründeten Betrieb übernahm ein früherer Mitarbeiter. Zum zweiten Standbein als Bestatter ermutigten ihn Hermeskeiler, die ihn gezielt darauf ansprachen. Die entsprechende Ausbildung zum Bestatter schloss der Schreinermeister vor 18 Jahren ab. Inzwischen entschied sich sein Sohn Leonhard (20) ebenfalls für eine Ausbildung als Bestatter, so dass die Zukunft des Betriebes gesichert ist.

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