Busreisen

Den Urlaub im Ruhestand genießen

10.10.2018

Rund 33 Prozent der Bustouristen sind Paare im Seniorenalter.

Senioren entdecken Natur und Kultur in komfortablen Reisebussen

Mit komfortablen Fahrzeugen, geschulten Reiseleitern und einer breiten Auswahl an attraktiven Programmen verwöhnt die Bustouristik ihre wichtigste Zielgruppe: Senioren entdecken Europa im Luxusbus und genießen dabei die Kombination von Natur und Kultur.

Der Hunger auf Bildung lĂ€sst bei Ă€lteren Touristen genauso wenig nach wie ihr Appetit auf die kulinarischen Köstlichkeiten Europas. Davon kann so mancher Reiseleiter ein Lied singen, der mit einer Seniorengruppe in Dresden oder Wien unterwegs ist und gleich mehrere Löcher in den Bauch gefragt bekommt. „Mobile Senioren, die ihren Urlaub im Ruhestand genießen wollen, suchen auf einer Reise auch eindrucksvolle Erlebnisse und aufregende Fotomotive in der Natur“, beobachtet Hermann Meyering. „Die Bustouristik reagiert auf diese BedĂŒrfnisse mit abwechslungsreichen Programmen, die den Besuch im Museum mit Fahrten durch idyllische BergtĂ€ler oder entlang smaragdgrĂŒner Meeresbuchten kombinieren‘“, stellt der Vorsitzende der GĂŒtegemeinschaft Buskomfort (gbk) fest.


HaustĂŒrabholung inklusive

Der Service, der Komfort und die Geselligkeit sind fĂŒr die aktiven RuhestĂ€ndler unschlagbare Argumente fĂŒr eine Urlaubsreise mit dem Bus. Die Abholung zu Hause, die bequeme Anreise mit großzĂŒgiger Beinfreiheit und die Betreuung auf der Reise, schaffen Vertrauen. Zu den Reisen, die von der Busbranche speziell fĂŒr Senioren angeboten werden, gehört beispielsweise eine sechstĂ€gige Tour an den Wörthersee. SelbstverstĂ€ndlich ist das Hotel vor Ort barrierefrei. Auch darĂŒber mĂŒssen sich die GĂ€ste bei der Buchung keine Sorgen machen.
Neben Kurreisen nach BischofsgrĂŒn, Bad Kissingen, Bad Wörishofen oder ins polnische Kolberg erholen sich Senioren auch gerne auf einer Tour durch die norddeutsche KĂŒstenregion. Bei einer Hafenrundfahrt weht ihnen in Hamburg der Duft der großen weiten Welt um die Nase. Und in Bremen inhalieren sie exotisches Flair, sobald sie im Übersee-Museum vor einem Plankenboot aus den Salomonen stehen. Celle lockt mit seiner historischen Fachwerkstadt und einem Schloss, dessen Geschichte bis in das zehnte Jahrhundert zurĂŒckreicht. Bei den FĂŒhrungen durch solche SehenswĂŒrdigkeiten kommen immer hĂ€ufiger digitale Anlagen zum Einsatz, die alle Informationen und Anekdoten per Funk in die Kopfhörer der ReisegĂ€ste ĂŒbertragen und störende NebengerĂ€usche ausschalten. Senioren mit eingeschrĂ€nktem Hörvermögen schĂ€tzen diese technischen Hilfsmittel besonders.


Auf BedĂŒrfnisse abgestimmt

Viele StĂ€dte stimmen ihre touristischen Angebote auf die BedĂŒrfnisse von Busgruppen mit Ă€lteren Menschen ab. So werden GĂ€ste, die in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt sind, in TĂŒbingen mit einem Taxi kostenlos auf den Schlossberg chauffiert. „Rund 33 Prozent der Bustouristen sind Paare im Seniorenalter“, erklĂ€rt Hermann Meyering. „Weitere 30 Prozent, die den Bus fĂŒr Studien-, StĂ€dte- oder Aktivreisen nutzen, sind alleinstehende Senioren.“ Diese suchen vor allem die Geselligkeit auf einer Busreise. Zudem punktet die Bustouristik bei ihrer wichtigsten Zielgruppe mit geschulten Reiseleitern. „Reiseleiter sind wĂ€hrend der gesamten Reise als stĂ€ndiger Ansprechpartner prĂ€sent“, betont Meyering. „Und das gibt gerade den Senioren ein GefĂŒhl der Sicherheit.“

Digitale FĂŒhrungsanlagen ĂŒbertragen Informationen und Anekdoten ĂŒber Funk in die Hörer der ReisegĂ€ste und schalten störende NebengerĂ€usche aus. Senioren mit eingeschrĂ€nktem Hörvermögen schĂ€tzen diese technische UnterstĂŒtzung besonders.