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Farbe bekennen

11.09.2018

Moderne Designheizkörper bieten heute weit mehr als nur einen hohen Wärmekomfort: Sie setzen optische Akzente im Raum und sind zu einem wichtigen architektonischen Gestaltungselement geworden, ohne dass ihre funktionalen Anforderungen darunter gelitten hätten.

Die klassischen Heizk√∂rper waren in fr√ľheren Zeiten oft gusseisern oder klobig und f√ľhrten ein Schattendasein im Raum. Im Vordergrund stand vor allem ihre Funktion, in der kalten Jahreszeit angenehme W√§rme zu spenden. Inzwischen gibt es Heizk√∂rper in einer gro√üen Produktbreite und Auswahl an Farben sowie Oberfl√§chen. Ob Trendfarben im matten Finish oder metallische Oberfl√§chen im klassischen Look: Der W√§rmespender soll auch √§sthetische Akzente setzen und dem Raum als Blickfang eine frische, dynamische Optik verleihen. Deshalb will die Auswahl der Heizk√∂rper heute ebenso gut durchdacht sein wie die Entscheidung f√ľr Fliesen, Gardinen oder M√∂bel. Farbige Oberfl√§chen kommen besonders gut bei raumhohen Modellen zur Geltung.

Als farbiges Stilelement im minimalistisch-weißen Raum oder als farbenfrohe Ergänzung im Kinderzimmer gibt es den Heizkörper in nahezu jeder möglichen Form und in einer fast unbegrenzten Farbauswahl. Auch im Badezimmer ergeben sich mit einem farbigen Wärmespender in Kombination mit der beliebten Keramikfarbe Weiß ganz neue attraktive Gestaltungsmöglichkeiten.

Viele Hersteller stellen verwandte Farbt√∂ne in einer √úbersicht dar, um die Farbauswahl f√ľr den Designheizk√∂rper zu erleichtern. Ebenso wichtig wie die Farbgebung ist aber auch die Oberfl√§chengestaltung. Metallveredelte Oberfl√§chen in Chrom, Edelstahl oder Aluminium erfreuen sich bei Heizk√∂rpern immer gr√∂√üerer Beliebtheit ebenso wie eine transparente Lackierung, die freie Sicht auf die Konstruktion gew√§hrt. Unterschiedliche Oberfl√§chenstrukturen und sichtbare Schwei√ün√§hte lassen den Heizk√∂rper zum Designobjekt im Wohnraum oder B√ľro werden.

Auch die Funktion √ľberzeugt

Zeitgem√§√üe Designheizk√∂rper √ľberzeugen nicht nur durch ihre Optik, sondern vor allem auch durch ihre Funktion. Mit einem hohen Anteil an Strahlungsw√§rme sorgen sie f√ľr ein besonders nat√ľrliches und behagliches W√§rmeempfinden.

Zugleich wird das Aufwirbeln von Schmutzpartikeln reduziert, was den Wohlf√ľhlfaktor in den eigenen vier W√§nden zus√§tzlich erh√∂ht.

Zudem sind moderne Heizkörper meist mit einem praktischen Montagesystem ausgestattet, wodurch sie sich ohne bauliche Veränderungen und mit vergleichsweise geringem Arbeitsaufwand montieren lassen. Auch die Anschlusstechnik ist diskret und formschön verdeckt.

Im Schwitzkasten

11.09.2018

Ein Platz f√ľr die eigene Sauna findet sich in fast jeder Wohnung. Eine Kabine f√ľr vier Personen ben√∂tigt eine Fl√§che von vier bis f√ľnf Quadratmetern. Hersteller bieten flexible L√∂sungen, die auch gut f√ľr Schr√§gen und Nischen geeignet sind.

Hier empfehlen sich die sogenannten Elementsaunen, die einfach aufzubauen sind und lediglich wenig Raum brauchen. Eine Alternative kann eine Blockbohlensauna sein: Deren massive Blockbohlen sind robust, isolierf√§hig und sorgen f√ľr ein nat√ľrliches Raumklima. Raumsparende L√∂sungen sowie komfortable Extras sind im Heimsaunamarkt derzeit richtig gro√ü im Kommen.

Tipps f√ľr die Heimsauna

1. Der richtige Platz

D√ľstere Kellerr√§ume laden nicht unbedingt zur Entspannung ein. Eine Sauna kann stattdessen durchaus auch im Bad oder in Wohnr√§umen eingerichtet werden.

2. Starkstrom- und Wasseranschluss einplanen

Die notwendigen Temperaturen um die 90 Grad sind nur mit einer 400-Volt-Starkstromleitung m√∂glich. Die liefert auch Strom f√ľr Steuerung und Beleuchtung, eine zus√§tzliche Leitung ist nicht n√∂tig.

3. Gute Bel√ľftung

Eine gute Abzugsm√∂glichkeit f√ľr die feuchtwarme Saunaluft verhindert Schimmelbildung. Der direkte Zugang zu Fenstern ist ideal f√ľr den Luftaustausch, sonst sollte ein Kanal zu einem bel√ľfteten Nebenraum gebaut werden.

4. Direkter Badzugang

Saunag√§nger sollten unkompliziert eine Dusche erreichen k√∂nnen. Rutsch- und wasserfeste B√∂den sind unerl√§sslich, um St√ľrze zu vermeiden.

5. Ruhezone

Entspannungsmöglichkeiten lieben die meisten Saunagänger ebenso wie die Schwitzkur selbst. Einen gut beheizten Ruheraum mit bequemer Liegefläche vorsehen! Besonders schön: ein direkter Blick in die Natur!