BAUEN · WOHNEN · LEBEN

ZimmertĂŒren mit Glaseinsatz

04.09.2018

Mehr Licht und mehr Wohnlichkeit – Neues GefĂŒhl im Zuhause

Viele RĂ€ume eines Hauses fĂŒhren buchstĂ€blich ein Schattendasein: Zu kleine oder gar nicht vorhandene Fenster machen aus dem Zimmer fast eine Dunkelkammer. In jedem Fall fĂ€llt zu wenig Tageslicht in den Raum, selbst
am helllichten Tag muss oft das Licht eingeschaltet werden.

Dabei lĂ€sst sich fĂŒr Abhilfe sorgen: Eine einfach zu realisierende Lösung ist, Helligkeit aus dem Flur oder angrenzenden RĂ€umen zu nutzen. ZimmertĂŒren mit Glaseinsatz lassen dunkle RĂ€ume gleich viel freundlicher, heller und großzĂŒgiger wirken. Und da die meisten TĂŒren hierzulande auf genormten DIN-Standardmaßen basieren, ist ein Austausch schnell und einfach zu erledigen.

Einfacher Effekt – nachhaltige Wirkung: Auf diesen kurzen Nenner lĂ€sst sich der Einbau einer ZimmertĂŒr mit Glaseinsatz bringen. Denn die durchscheinenden FlĂ€chen verbessern die Lichtausbeute auch in eher schummrigen RĂ€umen und schaffen so eine wohnlichere AtmosphĂ€re.

Ob großflĂ€chige Verglasung oder kreisrundes Bullauge: Die neue ZimmertĂŒr mit Glaseinsatz vermittelt zugleich ein hohes Maß an IndividualitĂ€t.

Form und Material des Glaseinsatzes nach Wunsch auswÀhlen Ist die Form des Glasausschnitts gewÀhlt, geht es um das Material. Auch in dieser Hinsicht hat der Modernisierer zahlreiche Möglichkeiten. Bereits das Standard-Drahtornamentglas ist vielseitig nutzbar.

Auf Nummer sicher geht man insbesondere auch mit Verbundsicherheitsglas – wichtig gerade im Wohnbereich, in der KĂŒche oder beim Kinderzimmer. Und schließlich muss nicht jedes Glas zu 100 Prozent transparent sein. Wer trotz der erhöhten Lichtausbeute durch die ZimmertĂŒr mit Glaseinsatz die eigene PrivatsphĂ€re schĂŒtzen möchte, kann sich fĂŒr Milchglas oder Ornamentglas in verschiedenen AusfĂŒhrungen entscheiden.

InnentĂŒr wird zum Einrichtungsgegenstand

Die ZimmertĂŒr mit Glaseinsatz sorgt fĂŒr ein ganz neues GefĂŒhl im Zuhause. Denn InnentĂŒren sollen heute nicht nur einfach funktional sein, sondern auch den persönlichen Lebens- und Wohnstil unterstreichen.

So lassen sich etwa StahlinnentĂŒren hinsichtlich Farbe, Design und den Ausstattungsdetails wie etwa dem individuell ausgewĂ€hlten TĂŒrdrĂŒcker ganz nach Wunsch gestalten. Eine knallrote TĂŒr am Kinderzimmer etwa wird direkt zum Blickfang und zum trendigen Farbtupfer in der Wohnung. Zudem punktet das Material mit seiner Robustheit und Langlebigkeit. Ein Austausch der ZimmertĂŒren ist schnell erledigt und kann das Zuhause rundum verĂ€ndern. Ist bereits eine Stahlzarge in DIN-Maßen vorhanden, ist der Einbau des neuen TĂŒrblatts im Handumdrehen erledigt.

Kochinseln mit Aussicht

04.09.2018

In modernen Neubauten dominiert heute die offene WohnkĂŒche. Der Trend geht einher mit großrĂ€umigen Grundrissen, die Wohnen und Kochen als Einheit ermöglichen. Immer beliebter werden Kochinseln, die in den Wohnraum hineinragen.

Mindestens 15 Quadratmeter FlĂ€che benötigt eine moderne Kochinsel-Lösung, platzsparender ist die Kochhalbinsel. Sie lĂ€sst sich bereits auf zehn Quadratmeter FlĂ€che umsetzen. Hier schließen an die Wand grenzende KĂŒchenzeile und Inselblock miteinander ab. „Kleine EinbaukĂŒchen, wie wir sie aus den Sechziger- und Siebzigerjahren kennen, werden heute kaum noch gebaut“, sagt RĂŒdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. „Je offener der Grundriss, desto wichtiger werden gute LĂŒftungssysteme und intelligente Stauraumlösungen, die den Arbeitsbereich frei halten.“

Viele Hersteller bieten höhenverstellbare Abzugshauben und effiziente MuldenlĂŒftungen an. Auch optisch integrieren sich die Kochinseln in den Wohnraum. Glatte Fronten oder Holzverkleidungen sowie Abzugshauben in Lampenoptik garantieren wohnliche AtmosphĂ€re. Die Arbeitsplatten dienen als Tresen oder Esstisch. Schon wĂ€hrend des Kochens kann man so entspannt kommunizieren.

Schritt fĂŒr Schritt fĂŒr mehr Wohnbehaglichkeit

04.09.2018

Was noch vor dem Winter erledigt werden kann

In Ă€lteren HĂ€usern ist der Winter nicht immer angenehm. Kalte Böden, kĂŒhle WĂ€nde oder Zugluft wecken den Wunsch nach mehr Wohnbehaglichkeit.

Welche Raumtemperatur als angenehm empfunden wird, ist subjektiv. Was viele nicht wissen: Behaglichkeit hĂ€ngt nicht nur von der objektiv messbaren Lufttemperatur ab, sondern auch von der OberflĂ€chentemperatur von Wand, Boden und Decke. Schlecht gedĂ€mmte AußenwĂ€nde oder Kellerdecken kĂŒhlen aus und strahlen KĂ€lte ab. Gut gedĂ€mmte Bauteile dagegen geben im Winter WĂ€rme nach innen ab und halten im Sommer die Hitze draußen. Welche Maßnahmen mit ĂŒberschaubarem Aufwand große Wirkung erzielen.

1. WÀrmeverluste im Dachgeschoss eindÀmmen

Die DÀmmung des Speicherbodens, also der obersten Geschossdecke, bietet sich an, wenn das Dach nicht oder nur unzureichend gedÀmmt ist und der Dachraum nicht zu Wohnzwecken ausgebaut werden soll.

Mit einem MindestwĂ€rmeschutz nach Energieeinsparverordnung (EnEV) lassen sich BauschĂ€den verhindern sowie Tauwasser und Schimmel vermeiden. Sehr gut geeignet sind vorgefertigte DĂ€mmplatten, die bereits mit einer Trittschicht versehen sind. Klarer Vorteil fĂŒr die Sanierung im Innenbereich: Die PU-DĂ€mmschicht fĂ€llt deutlich schlanker aus als bei anderen DĂ€mmstoffen. Sie kostet daher nicht mehr Raum als unbedingt erforderlich und sorgt dafĂŒr, dass im Dachboden genĂŒgend Kopffreiheit erhalten bleibt.

2. Schutz gegen kalte FĂŒĂŸe von unten

Ein schlanker Aufbau bietet auch Vorteile, wenn man die Kellerdecke von unten dĂ€mmen will. Den von der KfW geforderten U-Wert von 0,25 W/(m2 K) erreicht man bereits mit einer DĂ€mmdicke von 10 Zentimetern, wenn PU-Elemente mit der niedrigen WLS 023 eingesetzt werden. FĂŒr Selbermacher ideal sind DĂ€mmelemente, die auf der Sichtseite bereits eine aufkaschierte Gipskarton- oder Dekorplatte besitzen. Sie können direkt verklebt oder von unten mit Krallen an die Kellerdecke geschraubt werden.

3. Investitionszuschuss nutzen und bares Geld bekommen

Die DĂ€mmung von Dachboden oder Kellerdecke wird als Einzelmaßnahme von der KfW mit einem „Investitionszuschuss“ gefördert, wenn bei der Planung ein Energieberater hinzugezogen wird. Besser und schlanker dĂ€mmen zahlt sich also aus.