Bauen – Wohnen – Leben

Hoch hinaus ‚Äď Wohnraum aufstocken

Neuen Wohnraum schaff en ‚Äď in Spitzenlage! | Foto: Hinder Kalberer Architekten GmbH/BHW Bausparkasse
31.07.2018

Eigent√ľmer, die in Dachausbauten und Dachaufstockungen investieren, leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Entlastung angespannter Wohnungsm√§rkte. Studien zufolge k√∂nnten so rund 1,5 Millionen Wohnungen in deutschen Ballungsr√§umen entstehen.

Eine Hausaufstockung wird f√ľr Hausbesitzer und Wohneigent√ľmergemeinschaften zunehmend attraktiv. Der oder die Eigent√ľmer sparen den Grundst√ľckspreis und zudem die Grunderwerbsteuer. Auch aus √∂kologischer Sicht sind Geb√§udeaufstockungen sinnvoll. Es wird zus√§tzlicher Wohnraum geschaffen, ohne dabei neue Freifl√§chen zu versiegeln. Au√üerdem werden die energetischen Eigenschaften des gesamten Hauses signifikant verbessert. Und auch die Optik der Immobilie wird aufgewertet. Etagen- oder Geschossaufstockung werden heute in vielf√§ltigsten Bauweisen von Holz √ľber Mauerwerk bis zu Stahl/Glas realisiert.

Pr√ľfung durch den Gutachter

Ob es um die Anhebung des Dachstuhls geht oder ob eine komplett neue Etage geschaffen werden soll ‚Äď ein erfahrener Architekt sollte bei diesen Vorhaben in jedem Fall hinzugezogen werden.

Der Baufachmann kennt auch die jeweils geltenden rechtlichen Anforderungen, wie etwa die Pflicht, Stellpl√§tze zu schaffen oder einen Aufzug einzubauen. Jede Dachaufstockung muss beh√∂rdlich genehmigt werden. Daf√ľr ist die professionelle Pr√ľfung der Statik ausschlaggebend. Durch die vielen Au√üenw√§nde steigt zudem der Aufwand f√ľr den W√§rmeschutz.

Stilgerecht: Lofts

Plant eine Wohneigent√ľmergemeinschaft, ihr Mehrfamilienhaus nach oben hin auszubauen, ben√∂tigt sie einen einstimmigen Beschluss f√ľr die Umwandlung des Dachraums von Gemeinschafts- in Sondereigentum. Auch die erforderliche Finanzierungsstrategie mit F√∂rdergeldern, Bausparvertr√§gen und Niedrigzins-Darlehen gilt es in diesem Fall gemeinschaftlich zu kl√§ren. Wer √ľber angesparte R√ľcklagen verf√ľgt, ist daher klar im Vorteil.

Garagentor kaufen: Tipps f√ľr mehr Komfort im Alltag

Design, Farbe und Oberfl√§che des neuen Garagentores kann man individuell auf die Architektur des Eigenheims abstimmen - f√ľr einen Look aus einem Guss. | Foto: djd/Novoferm
31.07.2018

Haben Sie auch noch ein Garagentor, das Sie per Hand bedienen m√ľssen? Mit einer Modernisierung und einem neuen Tor mit Motorantrieb l√§sst sich das einfach √§ndern. Wer ein Garagentor kaufen will, hat allerdings √ľber viele weitere Details zum Design, zur Funktionalit√§t und zur Bauform zu entscheiden.

1. Schwingtore sind g√ľnstige Klassiker

Beim Stichwort Garagentor haben viele die noch weit verbreiteten Schwingtore vor Augen. Sie schwingen in einem auf oder zu und sind damit der bewährte Klassiker. Heute punkten sie vor allem mit ihrem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis bei solider Qualität. Selbstverständlich sind sie auch mit Motorantrieb und Fernbedienung erhältlich.

Heute werden Schwingtore allerdings zunehmend durch sogenannte Sektionaltore ersetzt. Ihr entscheidender Vorteil: Sie bewegen sich in mehreren Segmenten, die durch Scharniere miteinander verbunden sind, damit stellen Sektionaltore eine besonders platzsparende L√∂sung dar. Da sie nicht weit aufschwingen, haben Sie deutlich mehr Platz vor der Garage, zum Beispiel f√ľr das Abstellen Ihres Zweitwagens. Bei Sektionaltoren mit elektrischem Antrieb steht Ihnen stets die volle Durchfahrtsh√∂he zur Verf√ľgung – ideal f√ľr hohe Fahrzeuge wie Gel√§ndewagen oder Vans.

Diese Torvariante besteht aus zwei Fl√ľgeln, die sich jeweils seitw√§rts √∂ffnen lassen – wahlweise per Hand oder mit Motorantrieb. Diese Variante steht f√ľr besondere Eleganz, ben√∂tigt allerdings entsprechenden Platz auf der Einfahrt.

Nat√ľrlich k√∂nnen Sie auch nur einen der beiden Fl√ľgel √∂ffnen – praktisch, um nur schnell das Fahrrad oder den Rasenm√§her aus der Garage zu holen.

4. Rolltore: Mehr Platz bitte!

Eine vierte Variante stellen Rolltore dar, wie man sie sonst eher von Industriehallen kennt. Sie bestehen aus hochwertigen Aluminium-Lamellen und werden nach dem Rollladenprinzip gefertigt. Hierdurch bleibt die Decke in der Garage frei und es wird kein Schwenkraum vor der Garage benötigt. Sie können den Platz somit bis auf den letzten Zentimeter nutzen.

5. Garagentor kaufen und nach eigenen W√ľnschen ausstatten

Mit der Bauform f√§ngt die Auswahl des Garagentores erst an. Hersteller bieten Garagentore f√ľr das Eigenheim in allen Varianten. Design, Farbe, Oberfl√§chenstruktur und Material k√∂nnen dabei aus verschiedenen Optionen ausgew√§hlt werden.

6. Mehr Sicherheit und besserer Wärmeschutz

Ein weiterer Vorteil der Garagenmodernisierung: Mit dem Tortausch erh√∂hen Sie gleichzeitig die Sicherheit in Ihrem Zuhause. W√§hrend alte Tore oft von Dieben vergleichsweise einfach zu knacken sind, verf√ľgen moderne Modelle √ľber eine einbruchhemmende Ausstattung.

7. Noch mehr Extras gew√ľnscht?

Sie w√ľnschen sich Ausschnitte im Garagentor, durch die Tageslicht hineinf√§llt. Sie m√∂chten eine energiesparende und elegante LED-Beleuchtung integrieren?

Heutige Tormodelle bieten noch viel mehr M√∂glichkeiten f√ľr individuellen Komfort. Empfehlenswert ist es daher immer, eine individuelle Beratung im √∂rtlichen Fachhandel zu nutzen.

Wer zahlt den Notdienst?

31.07.2018

Wenn der Eigent√ľmer einer Wohnanlage einen Notdienst engagiert, der au√üerhalb der Gesch√§ftszeiten der Hausverwaltung Notrufe annimmt und bearbeitet, dann muss er die Kosten daf√ľr selbst begleichen. Er kann die Pauschale nicht auf die Mieter umlegen.

Es kann immer wieder geschehen, dass nachts, am fr√ľhen Morgen oder an Sonn- und Feiertagen in einer Wohnanlage Notsituationen wie zum Beispiel Wassersch√§den auftreten. In solchen F√§llen ben√∂tigen die Mieter einen Ansprechpartner, dem sie das melden k√∂nnen. Deswegen entschied sich ein Immobilieneigent√ľmer in Berlin daf√ľr, gegen eine Pauschale einen Notdienst damit zu betrauen. Das beanstandete auch niemand. Ein Problem wurde erst daraus, als diese Geb√ľhr in der Nebenkostenabrechnung auftauchte. Dagegen verwahrten sich die Mieter. Sie vertraten die Meinung, daf√ľr seien sie nicht zust√§ndig.

Das Amtsgericht Charlottenburg stimmte der Rechtsauffassung der Mieter zu. Ein derartiger Notdienst diene √ľberwiegend den Interessen des Eigent√ľmers, denn dadurch werde gew√§hrleistet, ‚Äědass von ihm fachlich und kostenm√§√üig gebilligte Ma√ünahmen ergriffen werden‚Äú. Ansonsten m√ľsse man davon ausgehen, dass die Mieter die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen. Die Pauschale geh√∂re zu den nicht umlagef√§higen Verwaltungskosten.