Heute zu Besuch in Hillesheim

„Hillesheim, die Stadt zum Leben!“

Die Farben in Altrosa, Taubenblau und Gelb an den Häuserwänden vermitteln einen harmonischen Stadtcharakter.
29.06.2018

Hiermit wirbt der Marktort um den Besuch der Gäste und der Erfolg bleibt nicht aus.

Das Städtchen mit 3158 Einwohnern liegt im Naturpark Vulkaneifel an der Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen zwischen Köln und Trier. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 943 im sogenannten Prümer Prekarievertrag. Nach Kelten und Römern drangen die Franken ein und machten das Land urbar. Zur Überwachung der wichtigen Straße Lüttich – Malmedy – Koblenz erfolgte die Befestigung mit Burg und Mauer und erhielt die Stadtrechte. Die preußische Regierung baute Straßen, ließ große Flächen mit der schnell wachsenden Fichte aufforsten und schuf Arbeitsplätze. 1866 legte man einen neuen Marktplatz an, auf dem im Frühjahr und Herbst auch Pferdemärkte stattfanden. Hillesheim ist wegen den Vieh-, Ferkel- und Krammärkten an jedem 1. und 3. Donnerstag im Monat über die Grenzen des Rheinlandes als attraktive Einkaufsstadt bekannt. Vieh- und Ferkelmärkte gehören längst zur Vergangenheit und die Händler aus nah und fern feilschten um jede Mark.

1964 wurde eine beispielhafte Stadtsanierung eingeleitet, die im Altstadtbereich die Wohnkapazität verdoppelte. Mit „Farbigkeit ist Ausdruck von Lebensfreude“ zauberte Architekt Tassilo Sittmann eine harmonisch abgestimmte Farbpalette von Altrosa, Taubenblau und Gelbtönen an die Hauswände. Durch die Stadterneuerung erhielt Hillesheim die Bezeichnung „Beispielstadt Europa“ und die Verleihung der Stadtrechte erfolgte im Jahre 1993.

„Wir sind eine attraktive Stadt und stolz auf das Krimihotel und das 4-Sterne-Hotel „Augustinerkloster“, welches gut besucht und ausgelastet ist und dadurch ein Aufschwung für den Marktort gab“, so Stadtbürgermeister Matthias Stein. Er hat seit 20 Jahren das Amt inne und denkt nicht ans Aufhören. Hillesheim wird Sitz der Holzvermarktungsagentur, deren es fünf in Rheinland-Pfalz gibt. Bei der Stadtumgehung wird Matthias Stein nicht locker lassen.

Es gibt eine gute Infrastruktur mit Gewerbe, Industrie, Einzelhandel, Geschäften, Ärzten und Zahnärzten. Alle Parkplätze sind kostenfrei. Es gibt eine sehr hohe Anfrage nach Baugrundstücken. Derzeit werden neue Gebiete erschlossen. In der Stadt gibt es keine Leerstände an Wohnungen und Häuser wechseln schnell den Besitzer.

Seit 75 Jahren besteht die Eifel-Film-Bühne, seit 25 Jahren als reines Programmkino. Die alten Filmrollenprojektoren wurden auf neue Digitaltechnik umgestellt. 221 Plätze fasst das Kino mit dem wohl erhaltenen Charme der 50er Jahre. Was Christine Runge zeigt ist das Besondere „Filme über Menschen, die andere Wege gehen, gute Unterhaltung, Filme die zum Nachdenken anregen“.

Die Werbegemeinschaft veranstaltet einen „Sommerspaß“ stets Mittwoch im August.