Tag des Energiesparens

Ein hydraulischer Abgleich sorgt f├╝r die richtige Einstellung. Foto: IWO
03.03.2018

Der internationale Tag des Energiesparens am 5. M├Ąrz ist eine gute Gelegenheit, den eigenen Stromverbrauch zu pr├╝fen und das Optimieren der Heizanlage in Angriff zu nehmen.

Wer im eigenen Haus oder in der Wohnung Energie spart, tut nicht nur etwas f├╝r das Klima, sondern schont auch seinen Geldbeutel. Es folgen f├╝nf praktische Tipps, wie Mieter und Hauseigent├╝mer Energie sparen k├Ânnen.

1. Elektronische Ger├Ąte ganz ausschalten

Brennt am Fernseher oder dem DVD-Player permanent ein Licht? Gibt es am PC oder der Espressomaschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese Ger├Ąte rund um die Uhr Strom.

In einem durchschnittlichen Haushalt macht der Standby-Verbrauch etwa ein Zehntel der Stromrechnung aus. Durch Verzicht auf Standby k├Ânnen Verbraucher im Jahr 400 Kilowattstunden (kWh) und 115 Euro sparen.

2. L├╝ften im Winter

Auch im Winter sollte regelm├Ą├čig gel├╝ftet werden, um Schimmel vorzubeugen und f├╝r frische Luft zu sorgen. Anstatt aber die Fenster zu kippen, besser f├╝r f├╝nf bis zehn Minuten weit ├Âffnen. Sto├čl├╝ften statt Dauerl├╝ften spart im Durchschnittshaushalt 1750 kWh und 135 Euro im Jahr.

3. Hydraulischer Abgleich

Wenn es in einzelnen Zimmern trotz aufgedrehter Thermostate nicht richtig warm wird, dann ist das Heizsystem nicht richtig eingestellt. Mit dem hydraulischen Abgleich kann ein Fachhandwerker f├╝r Abhilfe sorgen.

In einem Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern sinkt der Heizenergiebedarf so um etwa 1400 kWh pro Jahr. Das spart j├Ąhrlich rund 100 Euro. Zus├Ątzlich werden 30 Prozent der Nettokosten der Heizungsoptimierung vom Staat ├╝bernommen.

4. Heizungspumpen austauschen

Heizungspumpen sind im Schnitt f├╝r fast 20 Prozent des Stromverbrauchs eines Hauses verantwortlich. Der Austausch einer alten Heizungspumpe gegen ein hocheffizientes Modell l├Ąsst den j├Ąhrlichen Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern um 350 kWh sinken.

Das macht rund 100 Euro weniger Stromkosten im Jahr. F├╝r den Pumpentausch gibt es wie f├╝r den hydraulischen Abgleich 30 Prozent staatlichen Zuschuss.

5. Energieverbrauch kontrollieren

Um Energie zu sparen, sollten Hauseigent├╝mer und Mieter ihren Energieverbrauch regelm├Ą├čig pr├╝fen.

Fenster ÔÇô Multitalente f├╝r Energiebewusste

03.03.2018

Alte Fenster lassen nicht nur Licht, sondern leider auch wertvolle Heizenergie im ├ťberma├č passieren. Wenn dann noch die Fensterrahmen zu wenig Schutz gegen Langfinger bieten, ist es h├Âchste Zeit f├╝r einen Austausch.

Der Fl├Ąchenanteil von Fenstern an der Fassadenfl├Ąche liegt bei Einfamilienh├Ąusern oft bei 25 Prozent. Eine Fenster-Sanierung nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) reduziert die Heizkosten erheblich. In den letzten 50 Jahren hat sich der sogenannte U-Wert von Fenstern um rund 75 Prozent verbessert. W├Ąhrend er bei einfach verglasten Fenstern bis zu 5,8 W/(m┬ĚK) betr├Ągt, erreichen modernste Fenster mit Passivhausstandard einen Wert von 0,5 bis 0,8. Doch auch Eigenschaften wie Schall- und Sonnenschutz, Einbruchhemmung oder die Verwendung von Verbundsicherheitsglas spielen beim Fensterwechsel eine gewichtige Rolle. Polizeistatistiken zeigen, dass beim ├╝berwiegenden Teil der Einbr├╝che in Einfamilienh├Ąuser die T├Ąter ├╝ber Fenster, Terrassen- oder Balkont├╝ren in die Wohnung gelangen. Ebenfalls bew├Ąhrt hat sich der Einsatz einbruchshemmender Rolll├Ąden. Sind sie hell, eignen sie sich zudem als wirkungsvoller Sonnenschutz, der das Licht reflektiert. Kombiniert mit einer sonnenstandsabh├Ąngigen Steuerung eine perfekte L├Âsung f├╝r ein ideales Wohnklima. Die Zukunft wird intelligenten Fenstern geh├Âren, deren Glas etwa als Heizung genutzt werden kann und deren Lichtdurchl├Ąssigkeit per App steuerbar ist. Bei den Fensterrahmen hat die Technik gro├če Fortschritte gemacht: Neue Fenster haben st├Ąrkere Rahmen und bessere Dichtungen, bei Kunststofffenstern bietet eine zunehmende Anzahl Luftkammern einen besseren W├Ąrmeschutz.