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AKTIVE FREIZEITGESTALTUNG

Gruppenwanderungen in der Natur

05.10.2017

Wanderungen bringen uns die Natur näher und sind gut für die Fitness. Gemeinsam ist Wandern ein besonderes Erlebnis. Doch welche Regeln sollte man bei Wandertouren in der Gruppe beachten?

Wanderungen sind ein wundervolles Erlebnis mitten in der Natur, beruhigen die Sinne, steigern die Fitness und entfernen die Seele vom Lärm des Alltags. Viele Menschen genießen es deshalb, ganz entspannt alleine oder zu zweit durch die Natur zu wandern. Andere wiederum wollen das Erlebnis mit anderen teilen und lieben es, in der Gruppe zu wandern. Mittlerweile gibt es im Internet vielfältige Angebote für das Wandern in der Gruppe.

Geführte Wanderungen: Regeln einhalten

Das Wandern in der Gruppe kann große Freude bereiten, es sollten hier jedoch Regeln eingehalten werden. Der Erfahrenste sollte der Wanderführer sein und schon im Vorfeld entsprechende Vorkehrungen treffen. Die Mitglieder der Wandergruppe sollten dem Wanderführer ihren Fitnesszustand mitteilen und die Tourenplanung danach ausrichten.

Wenn es keine Einkehrmöglichkeiten gibt, muss genügend Proviant mitgenommen werden. Kleinere Gruppen können von einem Wanderführer einfach im Auge behalten werden. Größere Gruppen wiederum sollten von zwei erfahrenen Wanderern begleitet werden. Einer geht vorne weg und bestimmt den Weg, der zweite geht als Letzter, damit Nachzügler nicht verloren gehen. Teilt sich der Weg beim Wandern, sollten die Vorderen warten, damit die Gruppe nicht auseinanderbricht und unterschiedliche Wege eingeschlagen werden.

Wandern sollte ein solidarisches Erlebnis sein, bei dem jeder auf den anderen achtet. Wenn jemand schwächelt, Hilfe anbieten und bei Bedarf um eine Pause bitten. Wichtig: Gerade Kinder toben sich am Anfang gerne aus. Weisen Sie die Kleinen darauf hin, dass die Kräfte sinnvoll eingeteilt werden müssen. Das gilt ebenso für unerfahrene Wanderer. Wer am Anfang nach vorne stürmt, hat unter Umständen am Ende keine Kräfte mehr. Grundsätzlich muss sich die Gruppe am schwächsten Mitglied beim Wandern orientieren. Wer nicht mehr kann, dem sei eine Pause gegönnt und zwar ohne Murren der leistungsstärkeren Wanderer. Pausen sind nicht nur wichtig, um wieder zu Kräften zu kommen, sondern geben auch Gelegenheit, die Natur noch intensiver wahr zu nehmen.