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Robust und attraktiv

Verbraucher sollten beim Kauf eines Laminatbodens darauf achten, dass nat√ľrliche Optik und authentische Haptik einhergehen mit einem unkomplizierten Handling und einer leichten Verlegung. Fotos: djd/Hamberger Flooring/HARO
02.10.2017

Laminatb√∂den sind robust und verf√ľgen √ľber ein nat√ľrliches, attraktives Erscheinungsbild. Der Hartbodenbelag macht gerade im Alltag von Familien alles mit und ben√∂tigt wenig Pflege. Laminat besteht komplett aus nat√ľrlichen Rohstoffen, vor allem Holz. Kernst√ľck des Bodens ist eine Platte aus verdichteten Holzfasern, auf der Oberseite befindet sich das Dekorpapier sowie als oberste Schicht widerstandsf√§higes Melaminharz. Diese Schicht sorgt daf√ľr, dass Laminat so widerstandsf√§hig und pflegeleicht ist.

Auf unkompliziertes Handling und Schallschutz achten

Verbraucher sollten beim Kauf eines Laminatbodens darauf achten, dass nat√ľrliche Optik und authentische Haptik einhergehen mit einem unkomplizierten Handling und einer leichten Verlegung. Markenhersteller bieten meist besonders einfache und schnelle Verlegesysteme ‚Äď dies erleichtert vor allem die Renovierungsprojekte von Heimwerkern. Nachgefragt sind beispielsweise Laminatb√∂den mit doppeltem Feuchtigkeitsschutzsystem, Gro√üformat-Platten oder mit der im Alltag besonders wichtigen Reduzierung st√∂render Trittger√§usche. Die Widerstandsf√§higkeit von Laminat resultiert aus einer extrem harten und kratzfesten Oberfl√§che sowie einer formstabilen und gegen Feuchtigkeit resistenten Tr√§gerschicht. Der daraus resultierende Nachteil: Die Kombination dieser beiden Eigenschaften machen Laminatb√∂den generell empfindlich gegen√ľber Trittger√§uschen. Mit neuen Technologien konnte dieses Problem gel√∂st und der Raumschall um 60 Prozent reduziert werden.

Laminatböden als Naturerlebnis

Die Markenhersteller haben verschiedene Serien f√ľr alle Beanspruchungen im Wohnbereich im Programm. Unterschiedliche Formate und Designs bieten Gestaltungsoptionen f√ľr jeden Geschmack, dazu kommen verschiedene Oberfl√§chenanmutungen und Dekore. Die Oberfl√§chen orientieren sich meist an den Vorgaben der Natur: Haptisch f√ľhlbare Strukturen durch sogenannte dekorsynchrone Pr√§gungen machen die B√∂den zu einem authentischen, dem Parkett √§hnlichen Naturerlebnis.

W√§rmepumpen k√∂nnen k√ľhlen und l√ľften

W√§rmepumpen, die nicht nur heizen, sondern auch k√ľhlen k√∂nnen, machen eine zus√§tzliche Klimaanlage in der Regel √ľberfl√ľssig. Foto: djd/W√§rme+/Vaillant
02.10.2017

W√§rmepumpen nutzen die Energie aus Luft, Grundwasser oder Erde, um effizient und umweltfreundlich W√§rme zu erzeugen. Doch viele W√§rmepumpen k√∂nnen nicht nur heizen, sondern zus√§tzlich auch k√ľhlen und l√ľften. Separate Klimager√§te, die zus√§tzlich viel Strom verbrauchen, sind dann in der Regel nicht mehr n√∂tig.

Wer sich f√ľr die K√ľhlfunktion einer W√§rmepumpe interessiert, muss zun√§chst zwischen aktiver und passiver K√ľhlung unterscheiden. W√§hrend W√§rmepumpen das Erdreich oder das Grundwasser in der kalten Jahreszeit als W√§rmequelle nutzen und deren Energie im W√§rmepumpenprozess auf ein h√∂heres Niveau anheben, wird bei der passiven K√ľhlung im Sommer das dann im Verh√§ltnis k√ľhle Temperaturniveau von Erde oder Grundwasser genutzt. Das Heizungswasser flie√üt √ľber einen externen W√§rmetauscher und wird durch Grundwasser oder Sole gek√ľhlt und wieder ins Geb√§ude geleitet. √úber eine Fu√übodenheizung oder Gebl√§se-Konvektoren kann dann die Temperatur in den R√§umen um bis zu drei Grad gesenkt werden. Die W√§rmepumpe selbst muss nicht aktiv mitarbeiten, nur Regelung und Umw√§lzpumpe sind in Betrieb.

Bei der aktiven K√ľhlung wird der W√§rmepumpenprozess aktiv genutzt. Daf√ľr k√∂nnen reversible W√§rmepumpen ihren K√§ltekreis umkehren. Das hei√üt, die W√§rmepumpe entzieht dem Haus W√§rme √ľber Gebl√§sekonvektoren, Fu√üboden- oder Wandfl√§chenheizungen und k√ľhlt es auf diesem Wege. Die W√§rme wiederum wird ans Grundwasser oder das Erdreich abgegeben. Der Vorteil: Die aktive K√ľhlung bringt eine gr√∂√üere K√ľhlleistung als die passive. Sogenannte Integralger√§te, die vor allem f√ľr H√§user mit Niedrigenergiestandard interessant sind, k√∂nnen zus√§tzlich L√ľftungsfunktionen √ľbernehmen. Dabei f√ľhren Ventilatoren die verbrauchte Luft in den R√§umen √ľber eine zentrale L√ľftungsanlage ab und leiten sie nach au√üen. Zuvor entzieht die W√§rmepumpe bis zu 90 Prozent der Energie aus der Abluft und f√ľhrt sie dem W√§rmepumpenprozess zu. So wird die Abluftw√§rme optimal etwa zur Warmwasserbereitung genutzt. √úber Ventile in der Au√üenwand str√∂mt dann Frischluft in die Wohnr√§ume.