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BAUEN·WOHNEN·LEBEN

Ein nachhaltiger Arbeitsplatz

Foto: bdf
26.09.2017

Jedes fünfte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus in Deutschland ist heute ein Fertighaus. Seit jeher denkt man bei Holz-Fertighäusern zuallererst an industriell vorgefertigte Wohnhäuser – und tatsächlich bilden diese nach wie vor das Kerngeschäft der Branche. Die wichtigste Zielgruppe ist die junge Familie mit mehr als 50 Prozent, knapp ein Viertel der Werksverträge entfällt auf die Ü50-Jährigen, die sogenannte „Silver Society“. Doch auch im Objekt- und Gewerbebau präsentieren die Fertigbauspezialisten zunehmend mehr und repräsentative Lösungen, die gleichermaßen alle Vorteile der Bauweise auf sich vereinen und damit einen nachhaltigen Arbeitsplatz schaffen.

Ausgehend von den eigenen Produktionshallen und Bürogebäuden wecken die Holzbau-Spezialisten auch im lokalen Umfeld und schließlich bei überregionalen Auftraggebern das Interesse an ihren nachhaltigen Baulösungen. Häuser aus Holz liegen im Trend: Das Naturmaterial verfügt über hervorragende Dämmeigenschaften und bewirkt ein gesundes Innenraumklima. Die Gebäude der im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) zusammengeschlossenen Unternehmen unterliegen strengen Qualitätsrichtlinien und sind besonders schnell bezugsfertig.

Eine weitere Stärke der Branche ist ihr umfassendes Serviceangebot, das weit über die Herstellung und Montage der Holz-Fertigteile hinausgeht. Jedes Gebäude wird individuell geplant und dabei genau an die Wünsche und Vorstellungen des Bauherrn angepasst: Wie lassen sich der Grundriss des Gebäudes und die zu bebauende Fläche optisch ansprechend und logistisch sinnvoll in Einklang bringen? Welche architektonischen Besonderheiten müssen berücksichtigt werden? Wie soll das Gebäude energetisch und technisch ausgestattet sein?

Moderne Produktions- und Lagerhallen sowie Bürokomplexe, Hotels oder sonstige Gewerbebauten verfügen nicht selten über Photovoltaikanlagen und eine hochwertige Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Diese lassen sich besonders effizient mit der Holz-Fertigbauweise kombinieren. Dank der Erfahrung der Fertigbau-Unternehmen aus vielen erfolgreich als Generalunternehmer umgesetzten Projekten bleiben beim Bauherrn keine Fragen offen – mehr noch: Vieles, das ihm womöglich gar nicht bewusst war, wird selbstverständlich vom Hersteller mitbedacht und angesprochen. Am Ende steht ein individueller Plan für ein nachhaltiges Gebäude und schließlich dessen Umsetzung.

Auch öffentliche Bauentscheider setzen vermehrt auf die Holz-Fertigbauweise. Der Baustoff Holz kennzeichnet eine umwelt- und klimabewusste sowie fortschrittliche Kommune. Kinder und Jugendliche, die in Schulen und Kindergärten von dem Naturmaterial umgeben sind, dürfen sich über ein angenehmes Raumklima freuen. Ebenso Senioren, deren Wohn- und Pflegeeinrichtungen aus Holz gebaut sind. Übrigens: Auch bei Lösungen für urbane Zentren, bei der Entwicklung ganzer Quartiere, beim mehrgeschossigen Mietwohnungs- und Bürobau sowie bei der Nachverdichtung, Modernisierung und Aufstockung des Gebäudebestands ist die Holz-Fertigbauweise gefragt wie nie.

Komfortable Treppen

Foto: ETS Treppenbau und Schreinerei GmbH
26.09.2017

Die Treppe ist das Herz des Hauses. Kaum ein anderer Teil einer Wohnung wird so intensiv genutzt. Treppen verbinden nicht nur, sie prägen auch entscheidend das Erscheinungsbild eines Hauses und zeigen den guten Geschmack und Stil der Besitzer. Bei der Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die es heute gibt, ist es wichtig, sich von Anfang an zuverlässig zu informieren. Denn es kommt dabei nicht nur auf Design und Materialien an, sondern auf das optimale Zusammenspiel von Formgebung und Funktion. Ein kostenfreies „Treppen-ABC“ bietet dazu schnelle und komfortable Hilfestellung.

Die Bauform ist zunächst die wichtigste Rahmenbedingung, wenn es um die Auswahl einer wirklich passenden Treppe geht. Deshalb ist es wichtig, sich schon möglichst früh über das Spektrum der Möglichkeiten im Treppenbau zu informieren, am besten schon während der Bauplanung. Entsprechend der Raumaufteilung unterscheidet man die folgenden Treppen-Grundtypen: die gerade oder die gewendelte Treppe und die Podesttreppe. Wegen ihrer dynamischen Wirkung sind zurzeit viertel- oder halbgewendelte Treppen am gefragtesten. Von der Antrittsstufe bis zum Austritt findet eine Drehung um 90 oder 180 Grad statt. Eine komfortable Treppe beginnt ab circa 3,5 Quadratmeter und einer nutzbaren Laufbreite von 90 bis 100 Zentimeter. Im Design liegen klare puristische Formen im Trend und das Material Holz. Der natürliche Charme des Holzes lässt sich wunderbar mit jedem anderen Material kombinieren, ob Edelstahl, Verbundwerkstoffe oder Glas. Geradezu unbegrenzt ist die Vielfalt bei der Auswahl der Handläufe und Geländer. Form und Material müssen natürlich optimal zur Treppe passen. Neben der Optik ist hier auch auf die Sicherheit zu achten. Das Treppengeländer muss deshalb entsprechend hoch sein. Bei Familien mit Kleinkindern ist darauf zu achten, dass sich die Kinder nicht durch das Geländer durchzwängen können. Der qualifizierte Treppenhersteller bietet zudem weitere Sicherheitsvorkehrungen an, wie beispielsweise Treppengitter.

Es empfiehlt sich in jedem Fall, vor der Entscheidung ein Treppenstudio zu besuchen. Hier kann man verschiedene Treppentypen zur Probe begehen und erhält auch Beratung über die optimale Planung und Raumaufteilung.