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Terrassen und Hofeinfahrten sehen aus wie neu

Flechten und Schwarzalgen können mit den Jahren auf Betonsteinen sichtbare Spuren hinterlassen. Nur durch eine professionelle Behandlung lassen sich diese Flecken dauerhaft entfernen. Fotos: djd/steinfresh.de
19.09.2017

Neuverlegte Pflastersteine und Terrassenplatten sehen chic und sauber aus. Damit der Belag des Freiluftwohnzimmers dauerhaft sein attraktives Erscheinungsbild behält, kommt es allerdings auf die richtige Pflege an. Hier gibt es fünf Tipps dazu.

1. Regelmäßig fegen – Warum?

Die Steinflächen sollten regelmäßig gefegt werden, um Schmutz und Humus, der sich sonst festsetzen kann, zu entfernen. Diese Vorbeugung zahlt sich auf Dauer aus: So wird unerwünschtem Wildwuchs die Basis entzogen, sich überhaupt auf den Steinflächen festsetzen zu können.

2. Fugenbewuchs beseitigen

Unvermeidlich, aber auch lästig: In Steinfugen setzt sich mit der Zeit Bewuchs fest. Ob ein Abflämmen oder die lästige Kratzarbeit – es gibt viele Methoden, für saubere Fugen zu sorgen. Eine besonders effiziente Lösung ist es, in Verbindung mit einer professionellen Pflasterstein-Sanierung, eine feste Fuge einzubauen. Die Fugen werden dabei komplett vom Bewuchs befreit und anschließend mit einem kunststoffvergüteten Material verfüllt. So wird erneutem Fugenbewuchs ganz einfach die Wachstumsgrundlage entzogen.

3. Flechten und Schwarzalgen von den Steinen beseitigen

Nach einigen Jahren beginnen sich auf fast allen Steinflächen Flechten und Schwarzalgen anzusiedeln – zu erkennen an grauen runden Flecken, die sich oft über die gesamte Fläche erstrecken. Schwarzalgen werden weniger wahrgenommen, man erkennt den Befall daran, dass die Fläche insgesamt dunkler wird. Allerdings gibt es nur wenige wirksame Mittel, um diesem Problem Herr zu werden. Hochdruckreiniger etwa richten hier nichts aus. Bewährt haben sich hingegen Mittel wie das umweltfreundliche Produkt SFH 330, das vielfach auch von Gartenbauprofis verwendet wird.

4. Grundreinigung für verunreinigte Flächen

Fachleute raten dringend, insbesondere bei Betonsteinen, von einer Behandlung mit Hochdruckreinigern ab. Der Grund: Pflastersteine werden durch die ständige Behandlung mit hohem Wasserdruck auf der Oberfläche geschädigt. Um neue Pflastersteine vor Witterung zu schützen oder alte gepflasterte Flächen aufzufrischen, empfiehlt sich stattdessen eine Grundsanierung durch den Fachmann.

5. Alte Pflasterungen sanieren

Für alte Pflastersteine gibt es spezielle Sanierungsverfahren, die dauerhaft vor einem erneuten Bewuchs mit Flechten und Algen schützen. Gleichzeitig werden durch Witterung ausgewaschene Farbpigmente ersetzt, sodass die sanierten Steinflächen wieder fast wie neu aussehen.

19.09.2017

19.09.2017