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Umweltschutz im Bausektor: So werden Fenster und Türen recycelt

Fenster im Recycling-Prozess. Foto: VFF/VEKA Umwelttechnik GmbH
05.09.2017

Rohstoffe sind ein wertvolles Gut. Dies gilt einmal mehr für Kunststoffe, Glas, Holz und Metall, also die Materialien, aus denen Fenster und Türen hergestellt werden. Alte Fenster sind kein Abfall, sondern ein wertvoller Rohstofflieferant.

Sie werden am Ende ihres Lebenszyklus recycelt oder liefern zum Beispiel im Falle von Holz klimaneutrale Energie. Bei Glas ist die Prozedur schnell erklärt: Es wird wieder zu hochwertigem Fensterglas oder zu einem sonstigen Glasbauteil verarbeitet. Klimaneutrale Energie aus modernen Biomasse-Heizkraftwerken liefert das in Fenstern und Türen verbaute Holz. Kunststoffe hingegen werden in mehreren Schritten maschinell zerkleinert, sortiert, gereinigt, aufbereitet, plastifiziert und regranuliert.

Das bei diesem Prozess gewonnene Granulat findet Verwendung bei der Produktion neuer Fenster und Türen sowie von modernen Bauprofilen. Auch die Metallbestandteile kommen um eine Zerkleinerung nicht herum: Danach werden sie gereinigt und eingeschmolzen.

Aus dem so gewonnenen Metall lassen sich dann wieder Produkte für den Fenster- und Türenbau herstellen, aber auch Bauprofile in hoher Qualität. Dieses umfassende Recycling über alle Bestandteile von Fenstern und Türen hinweg schont die Umwelt und die vorhandenen, begrenzten Ressourcen.

Ein überzeugender Kreislauf, den die Fenster- und Fassadenbranche in den kommenden Jahren noch weiter ausbauen und verfeinern wird.

Alljährlich wiederkehrende Narzissen

Ihr Blütenherz in intensivem Orange macht die Narzisse „Muster“ zu einem Blickfang. Foto: fluwel.de
05.09.2017

Stauden haben einen großen Vorteil: Einmal gepflanzt können Gartenbesitzer jahrelang das Kommen und Gehen der Blüten genießen.

Unter dem Begriff „Staude“ fassen Gärtner und Botaniker alle Pflanzen zusammen, deren oberirdische Pflanzenteile im Gegensatz zu Bäumen und Sträuchern nicht verholzen. Sie wachsen krautig weich und überdauern mehrere Jahre. Dabei sterben ihre Triebe in der Regel nach der Vegetationsperiode ab. Stauden bilden jedes Jahr neue Blüten und Fruchtstände. Richtig kombiniert wechseln sich von Frühling bis Herbst verschiedene Farben und Formen ab.

An Zwiebelblumen denkt man bei Stauden kaum. Das mag daran liegen, dass viele Tulpen nur einmal blühen. Narzissen jedoch sind zuverlässige Wiederkehrer. Sie brauchen lediglich einen Standort, der nicht zu trocken ist und der täglich mindestens sechs Stunden Sonnenlicht bietet, dann bleiben sie jahrelang Ihre besten Freunde. Für Frühlings-Zwiebelblumen wie Tulpen und Narzissen ist jetzt im Herbst Pflanzzeit – eine gute Gelegenheit, um neue überraschende Kombinationen mit Stauden und Sträuchern auszuprobieren. Mit Narzissen ist Erfolg garantiert, mehr noch: im Laufe der Jahre werden es sogar immer mehr. Narzissen bringen schon im Frühling Farbe in das Staudenbeet, lange bevor sich andere Pflanzen aus der Winterruhe wagen. Neben dem fröhlichen Osterglocken-Gelb hat die Narzissenwelt auch noch Blüten in Weiß, Orange oder Apricot zu bieten.

Automatisch gut beschattet

Ein Sensorsystem steuert Sonnenschutzprodukte automatisch und sorgt so für ein angenehmes Raumklima unter dem Dach. Foto: djd/VELUX
05.09.2017

Das Licht bequem mit dem Smartphone betätigen oder die Rollläden rund ums Haus per Fingerwisch öffnen und schließen: Mit nützlichen Extras hält immer mehr Komfort und Sicherheit Einzug ins Zuhause, viele Verbraucher haben bereits erste Erfahrungen mit Lösungen für das Smart Home gesammelt.

Noch bequemer sind Systeme, bei denen die Bewohner an gar nichts mehr denken müssen – sondern die Technik die Steuerung eigenständig und komplett automatisch übernimmt. So ermöglichen es etwa Sensoren in Verbindung mit automatischen Rollläden, das Wohnraumklima im Dachgeschoss auf intelligente Weise zu regulieren.

Angepasst an Tageslicht und Temperatur

Entscheidend sind die aktuellen Tageslichtverhältnisse sowie die Außentemperatur. Sensoren kontrollieren regelmäßig diese Werte und passen den Sonnenschutz selbsttätig an. Anders als bei zeitgesteuerten Lösungen reagiert etwa das Velux Integra Sensorsystem Sonnenschutz mit jeweils einem Sensor für Licht und Außentemperatur dynamisch auf seine Umgebung.

Die Ganzjahreslösung sorgt somit für eine höhere Wohnqualität unter dem Dach: Im Sommer ist das Dachgeschoss automatisch besser vor Hitze geschützt, im Winter nutzt das System intelligent die solare Energie, um Heizkosten zu reduzieren.

Besserer Hitzeschutz im Sommer

Durch das intelligente Zusammenspiel der Sensoren und einen regelmäßigen Abgleich von Sonnenlicht und Außentemperatur entscheidet das System, ob automatische Rollläden und Hitzeschutzmarkisen besser geöffnet oder geschlossen sein sollten. Bei zu starker Sonneneinstrahlung und hohen Außentemperaturen fährt der außen liegende Hitzeschutz herunter, bevor sich der Innenraum zu sehr aufheizen kann. So lässt sich an heißen Tagen die Raumtemperatur spürbar senken – selbst dann, wenn niemand zu Hause ist. Der entscheidende Vorteil: Die Sonneneinstrahlung wird bereits vor der Scheibe gestoppt und kann somit den Raum nicht aufheizen.

Nimmt die Kraft der Sonne ab, zum Beispiel weil sie von Wolken verdeckt wird oder weil sich die Fenster am späten Nachmittag auf der sonnenabgewandten Dachseite befinden, fährt das System den Sonnenschutz automatisch wieder hoch. Das gleiche Prinzip gilt im Winter, jedoch mit anderen Zielen: Bei niedrigen Außentemperaturen entscheidet das System selbständig, die Rollläden für eine verbesserte Wärmedämmung zu schließen oder sie an sonnigen Tagen für einen passiven Wärmeertrag zu öffnen.

Neben je einem Licht- und Außentemperatursensor gehört auch die Funksteuerung standardmäßig zum Sensorsystem für den Sonnenschutz. Für die Erweiterung des Systems, zum Beispiel für die unterschiedliche Steuerung des Sonnenschutzes auf der Nord- und Südseite des Dachs, sind zusätzliche Ergänzungssensoren erhältlich.

Bauen mit Holz

05.09.2017

Während in den USA wie auch in vielen anderen Ländern von Japan bis Skandinavien traditionell ein Großteil der Wohnhäuser aus Holz errichtet werden, stand man der Holzbauweise in Deutschland lange Zeit zu Unrecht skeptisch gegenüber.

Heute allerdings, in Zeiten von Energiewende und Ressourcenknappheit, wird der nachwachsende Rohstoff von einer modernen Generation von Bauherren als ideales Konstruktionsmaterial neu entdeckt, zählen deutsche Holzbauunternehmen und Hersteller von Holzwerkstoffen zu den innovativsten der Welt.

Die vorbildliche Umweltbilanz des Naturmaterials ist einer der Gründe, mit Holz zu bauen – aber längst nicht der einzige. Konstrukteure und Statiker schätzen zum Beispiel die hohe Festigkeit, die Holz bei relativ geringem Gewicht aufweist. Man kann also schlankere Bauteile einsetzen, von denen Bauherren angesichts hoher Grundstückspreise profitieren: Dicke Wände sind verschenkter Platz und kosten unnötig Geld.

Statische Nachteile hat diese Konstruktion übrigens nicht: Moderne Holzgebäude zeichnen sich durch enorme Standfestigkeit aus und werden aus diesem Grund selbst in erdbebengefährdeten Gebieten errichtet.

Ein entscheidender Vorteil aus bauphysikalischer Sicht ist die Energieeffizienz der Holzbauweise.

Holz ist nämlich gleich in mehrfacher Hinsicht ein Niedrigenergie-Baustoff. Erstens verbraucht ein Holzhaus weniger Energie für seine Herstellung als ein Haus in konventioneller Bauweise.

Zweitens verbessert die geringe Wärmeleitfähigkeit von Holz die Dämmung. Das nutzen die Hersteller von Fertighäusern in Holzbauweise, um immer energieeffizientere Gebäude zu entwickeln. Und drittens entstehen bei der Herstellung von Holzprodukten keine Abfälle. Rinde, Späne und Restholz werden vollständig verwertet.

 

Trotz Rauswurf weiter da

05.09.2017

Für den schlimmsten Fall der Unverträglichkeit hat das Wohnungseigentumsgesetz vorgesorgt. In Paragraf 18 ist festgelegt, dass Mitgliedern das Eigentum entzogen werden kann, wenn sie die ihnen obliegenden Verpflichtungen in schwerwiegender Form verletzen.

Ist das der Fall und wurde das Objekt verkauft, dann darf der Erwerber nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS die Alt-Eigentümer allerdings auch nicht weiter dort wohnen lassen. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen V ZR 221/15)

Der Fall: Ein Ehepaar war wegen Beleidigungen, Bedrohungen und einer Körperverletzung gegenüber einem anderen Eigentümer zum Verkauf seiner Wohnung verurteilt worden. Im anschließenden Zwangsversteigerungsverfahren erwarb eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts das Objekt und erlaubte den Alt-Eigentümern, weiterhin dort zu wohnen. Das war natürlich nicht im Sinne der Miteigentümer gewesen, die ausdrücklich einen Auszug der Betreffenden gewollt hatten.

Das Urteil: Über zwei Gerichtsinstanzen hinweg erhielt die Eigentümergemeinschaft mit ihren Beschwerden Recht. Es sei den Nachbarn nicht zuzumuten, dass sie weiter mit dem Ehepaar unter einem Dach wohnen – sei es nun als Eigentümer oder als bloße Nutzer der Wohnung. Die renitenten Alt-Eigentümer mussten deswegen ausziehen.