SV Eintracht Trier 05 – FV Eppelborn: Samstag, 26. August // 14 Uhr // Moselstadion Trier

Vorne hui, hinten pfui - Folgt das nächste Eintracht-Spektakel?

Eintracht-Coach Daniel Paulus. Foto: Sebastian Schwarz
25.08.2017

Am Samstag um 14 Uhr erwartet Eintracht Trier mit dem FV Eppelborn bereits zum zweiten Mal in dieser Spielzeit einen Aufsteiger im Moselstadion.

Nach dem emotionalen und hochspannenden 3:2-Auswärtserfolg beim FSV Jägersburg peilt der SVE zum Abschluss der englischen Woche erneut einen „Dreier“ an. Dabei zeigten die Moselstädter in dieser Saison bisher zwei Gesichter. Die Partien von Eintracht Trier sind bisher nichts fĂĽr schwache Nerven. Im Schnitt bekamen die Zuschauer in den bisherigen fĂĽnf Partien der Moselstädter satte 3,8 Tore zu sehen und das trotz des 0:0 bei Lokalrivale FSV Salmrohr am 3. Spieltag. Die gute Nachricht fĂĽr SVE-Coach Daniel Paulus dabei ist, dass sich sein Team im Angriff durchaus treffsicher zeigt. Zehn eigene Tore bedeuten aktuell Rang 3 der Offensivtabelle. Bemerkenswert ist auch die vorbildliche Moral der Blau-Schwarz-WeiĂźen, denen allein sechs ihrer zehn Treffer in die Schlussviertelstunde gelangen. „Wir haben hintenraus in Sachen Kraft und Fitness ein gutes Niveau. AuĂźerdem glauben wir immer an uns und geben bis zum Schluss alles“, beschreibt Coach Paulus die Last-Minute-Qualitäten seiner Mannschaft. Doch wo es vorne läuft, hapert es hinten. Acht Mal musste Eintracht-Keeper Andrei Popescu das Leder bereits hinter sich aus dem Netz holen – zu oft, wenn es nach Trainer Paulus geht: „An der Gegentorquote mĂĽssen wir dringend arbeiten, da bin ich ĂĽberhaupt nicht zufrieden. Aktuell bekommen wir deutlich zu leicht Gegentore.“ Bedingt ist die durchwachsene Leistung der Hintermannschaft sicher auch durch die Personalsorgen, die die Ausfälle von Michael Dingels, Josef Cinar und Stephan Schuwerack verursacht haben.

Umso wichtiger, dass zumindest die beiden Routiniers Dingels und Cinar zeitnah wieder echte Optionen sind. Während Urgestein Dingels bereits gegen Diefflen und Jägersburg wieder im Kader der SVE gestanden hat, steht inzwischen auch „Jupp“ vor der Pflichtspiel-Rückkehr.

Der kommende Gegner aus Eppelborn blickt seinerseits auf einen durchwachsenen Saisonstart zurĂĽck. Aus fĂĽnf Partien holten die Saarländer bisher ebensoviele Punkte. Zuletzt kassierte der Aufsteiger beim 2:2 daheim gegen die TSG Pfeddersheim den Ausgleich erst in der Schlussminute – vielleicht ein gutes Omen fĂĽr die Last-Minute-Könige aus der ältesten Stadt Deutschlands? Die Antwort gibt es am Samstag um 14 Uhr im Trierer Moselstadion.

DAS PORTRAIT

25.08.2017

Dominik Kinscher

Trikot-Nummer: 18

Position: Mittelfeld

Nationalität: deutsch

Geburtsdatum: 20. September 1996

Spitzname: Kinschi

Geburtsort: Trier

Familienstand: ledig

Hobbys: Sport, Freunde treffen

An Trier gefällt mir am besten: die Altstadt

Lieblingsfilm: Forrest Gump

Lieblingsreiseziel: Italien, Spanien

WĂĽnsche fĂĽr die Zukunft: Eine verletzungsfreie, gute Runde spielen

Nach meiner Fußballer-Laufbahn möchte ich: mit dem Sport verbunden bleiben