AUSGEHEN & GENIESSEN

Vielfältiger Kohl

Aus der deftigen K√ľche: Kohlroulade mit Kartoffelp√ľree.
25.08.2017

So allt√§glich uns das Gem√ľse erscheinen mag. Kohl ist ein gesundes Lebensmittel. Das heimische Gem√ľse darf also h√§ufig auf den Teller kommen.

Kohl geh√∂rt zu den g√§ngigsten heimischen Gem√ľsesorten und l√§sst sich aufgrund seiner kompakten Struktur sehr gut lagern: Zwar trocknen die √§u√üersten Bl√§tter mit der Zeit etwas aus.

Doch die Schichten darunter sind bei idealen Lagerbedingungen gut gesch√ľtzt ‚Äď und die darin enthaltenen Vitamine und sonstigen wertvollen Substanzen bleiben frisch. Und davon hat der Kohl so einige: Die verschiedenen Sorten haben einen hohen Gehalt an Vitamin C, an verschiedenen B-Vitaminen, an Betacarotin und Fols√§ure.

Sie sind reich an diversen Mineralstoffen, allen voran Kalium, Calcium und Eisen, enthalten aber auch eine gute Portion Ballaststoffe. Selbstverst√§ndlich kann man Wei√ükohl klein hacken und wie jedes andere Gem√ľse d√ľnsten. Er macht sich jedoch auch in Eint√∂pfen wunderbar ‚Äď und harmoniert dort mit Pilzen genauso wie mit einem deftigen St√ľck Suppenfleisch.

Sauerkraut ist fermentierter Wei√ü- oder Spitzkohl: Milchs√§urebakterien wandeln den im Kohl enthaltenen Zucker in Milchs√§ure um. Das macht den Kohl nicht nur haltbar. Die Bakterien produzieren dabei das wertvolle Vitamin B12. Eine ungew√∂hnliche Rezeptidee hierzu ist die Sauerkrautlasagne, bei der die sonst √ľbliche Sauce Bolognese durch geschmortes Sauerkraut ersetzt wird.

Blaukraut oder Rotkohl ist ein idealer Begleiter zu winterlichen Fleischgerichten, l√§sst sich aber auch kreativ einsetzen wie in einer Creme-Suppe. Gr√ľnkohl mit Pinkel, Bregenwurst oder Kassler ist ein Klassiker der norddeutschen K√ľche.

Er passt jedoch auch zu w√ľrzigem und fettreichen Fisch, etwa Lachs oder Aal. Au√üerdem eignet sich Gr√ľnkohl aufgrund seiner feinen Struktur gut zum Blanchieren.

Gulasch: ein echter Genuss mit herzhafter Note

Dank Paprika und diversen Gew√ľrzen ist Gulasch ein pikanter Genuss.
25.08.2017

Ob zu Nudeln, Sp√§tzle oder als leckerer Eintopf ‚Äď Gulasch ist ein echter Genuss und kommt sowohl bei Erwachsenen als auch bei den kleinen Feinschmeckern immer wieder gut an. F√ľr Fleischliebhaber sind Gulasch-Rezepte genau das Richtige und k√∂nnen zu verschiedensten Beilagen kombiniert werden.

Vermutlich haben Rinderhirten aus der Puszta das Gulasch erfunden. Die Urspr√ľnge dieses Gerichts reichen bis ins Mittelalter: Damals wurde Gulasch √ľber offenem Feuer zubereitet ‚Äď (eine Suppe) aus Zwiebeln und ger√∂stetem Fleisch.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden diese Hirten ins ungarische Infanterie-Regiment nach Wien berufen.

Dort kochten sie weiterhin ihre Leibspeise in den Feldk√ľchen: guly√°s, ‚ÄěRinderhirtenfleisch‚Äú. Die transportablen Feldk√ľchen nannte man daraufhin auch Gulaschkanonen.

Da das Fleisch beim Gulasch lange schmort, eignen sich auch weniger zarte St√ľcke beziehungsweise Fleisch von nicht mehr ganz so jungen Tieren. Achten Sie trotzdem auf Qualit√§t. Gulaschfleisch erhalten Sie bereits kleingeschnitten beim Metzger wie auch in vielen Superm√§rkten an der Frischetheke oder abgepackt im K√ľhlregal.

Das Wiener Gulasch, das heute als Klassiker gilt, ist ein Ragout aus Rind-, Kalb-, Schweine-, Lamm- oder auch Pferdefleisch. Seine herzhafte Note bekommt es durch die Verbindung mit Paprika, Zwiebeln sowie meist K√ľmmel und Knoblauch. Durch l√§ngeres Schmoren wird seine Sauce sch√∂n s√§mig. Weitere Zutaten wie Kartoffeln, Sauerkraut und Gem√ľse ergeben gehaltvolle Varianten.