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Wasser im Garten: Sechs Tipps fĂĽr naturnahen BadespaĂź

15.08.2017

Das Baden und Schwimmen direkt am Haus bietet den Bewohnern einen besonderen Mehrwert an Wohnqualität mit Wohlfühlcharakter. Ein Schwimmteich oder Naturpool verleiht dem Garten zu allen Jahreszeiten einen individuellen Charakter. Durch die natürliche Wasseraufbereitung entsteht ganzjährig ein wertvolles Biotop für Pflanzen und Tiere.

1. Tipp: Wasser im Garten – Welche Möglichkeiten gibt es?

Wer den Garten mit Wasser gestalten möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: vom kleinen Teich über einen konventionellen Swimming-Pool bis hin zum naturnahen Badegewässer. Schwimmteiche oder Naturpools ermöglichen dabei den Badespaß ohne Chemie. Schwimmteiche sind Ökosysteme, in denen die Aufbereitung des Wassers biologisch und mechanisch erfolgt.

2. Tipp: Was sind die Unterschiede zwischen einem Schwimmteich und einem Naturpool?

Schwimmteiche bestehen aus einem Schwimm- und Wasseraufbereitungsbereich (Regenerationsbereich). Die Aufbereitung und Reinigung des Wassers erfolgt auf natürliche Weise ohne den Zusatz von Chemie. Naturpools ähneln optisch eher einem klassischen Pool, sie verfügen über eine chemiefreie biologische Wasserfiltrierung. Welche Variante für den Nutzer am besten geeignet ist, hängt von Lage, verfügbarer Fläche, persönlichem Geschmack und der gewünschten Ästhetik ab.

3. Tipp: Welche Vorteile bietet natĂĽrliches Wasser im Garten?

Der Bau eines Schwimmteiches oder Naturpools ist durch die einfachere Technik in der Wasseraufbereitung in der Regel kostengünstiger als der Bau eines konventionellen Pools. Geringere Stromkosten und keine Ausgaben für Chemie machen Schwimmteiche zusätzlich attraktiv. Der Verzicht auf chemische Zusätze schont Augen, Haut und Schleimhäute und ist damit nicht nur für Allergiker von Vorteil. Schwimmteiche schaffen Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

4. Tipp: Wie groß muss die Wasserfläche sein?

Schwimmteiche benötigen ihren Platz – ab einer Fläche von etwa 40 Quadratmetern und je nach Bauart stellt sich in Kürze das ökologische Gleichgewicht ein. Naturpools kommen durch die stärkere Durchströmung der Substratfilter mit einer geringeren Grundfläche aus. Ideal, um auch ein paar Schwimmzüge durchzuziehen, ist eine Größe des Schwimmbereichs von vier mal acht Metern.

5. Tipp: Was gehört zur technischen Ausstattung?

Die Wasser-Oberflächenreinigung im Schwimmteich erfolgt über einen Skimmer. Stromsparende Unterwasserpumpen, automatischer Wasserstandregulierer, Unterwasserbeleuchtung, Einstiegs-Treppen aus Stein, Aluminium oder Edelstahl. Auch eine Gegenstromanlage, Heizung und Poolabdeckung sind möglich. Die Abdichtung erfolgt in der Regel mit Folie aus PVC, FPO oder EPDM.

6. Tipp: Was ist bei der Planung zu beachten?

Die WĂĽnsche und AnsprĂĽche der Hausbewohner sollte in der Planung BerĂĽcksichtigung finden, ebenso sollte die Verschiedenartigkeit der Gestaltungsformen besprochen werden. Nicht nur das optische Aussehen, sondern insbesondere auch die Funktion der biologischen naturnahen Wasseraufbereitung muss diesen Anforderungen eines funktionierenden Ă–kosystems im Schwimmteichbau entsprechen. Deshalb sollten Planung und AusfĂĽhrung stets nur von Profis ausgefĂĽhrt werden.