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Aktive Freizeitgestaltung

Schwimmen: schwereloses Vergnügen

15.08.2017

Bewegung im Wasser ist besonders gesund – schont die Gelenke und hilft beim Muskelaufbau

Schwimmen stärkt Gesundheit und Wohlbefinden und hat das ganze Jahr über Saison. Ganz besonders viel Spaß macht Schwimmen im Sommer während der Freibad-Zeit.

Schwimmen kann süchtig machen. Das schwerelose Gleiten im Wasser verleiht ein ungewohntes Gefühl der Leichtigkeit und Beweglichkeit – und es bringt maximalen Gewinn für die Gesundheit in jedem Alter. Schwimmen gilt als eine der gesündesten Sportarten überhaupt: Es bringt das gesamte Herz-Kreislauf-System in Schwung und trainiert den Herzmuskel. Nachgewiesen ist auch, dass regelmäßiges, moderates Training den Cholesterinspiegel sowie die Risiken für Diabetes und Arteriosklerose senkt. Schwimmen trainiert die Muskelkraft, weil die gesamte Körpermuskulatur in Bewegung ist, und lässt durch vermehrten Kalorienverbrauch überflüssige Pfunde schmelzen. Schwimmen stärkt das Immunsystem, hilft uns beim Abnehmen und wirkt sich günstig auf chronische Krankheiten wie Diabetes mellitus und Bluthochdruck aus. Selbst wenn Arthrose die Möglichkeiten eines körperlichen Trainings eingeschränkt, kann Schwimmen helfen, denn das Wasser nimmt die Körperlast von Rücken und Gelenken. Man fühlt sich schwerelos. Menschen mit Bluthochdruck-Erkrankung werden feststellen, dass regelmäßiges Schwimmen auch zur Blutdrucksenkung beiträgt.

Warum die richtige Technik so wichtig ist

Gesundes Schwimmen setzt aber die richtige Technik voraus – insbesondere, wenn orthopädische Probleme vorliegen. So kann falsches Brustschwimmen mit krampfhaft nach hinten gestrecktem Kopf die Halswirbelsäule zusätzlich belasten. Auch mit falscher Rückenschwimm-Technik mit dem Kinn auf der Brust wird der Wirbelsäule nicht geholfen.

Schwimmstil und Tempo selbst bestimmen

Schwimmen bietet unzählige Möglichkeiten: Schwimmstil und Tempo bestimmt man selbst. Man kann dabei auch im kühleren Nass durchaus ins Schwitzen geraten. Denn auch wenn das Wasser uns weitgehend trägt, leistet es bei der Fortbewegung erheblichen Widerstand. Jeder Schwimmstil hat seine Vorteile, also kann man sich ruhig für den Stil entscheiden, der einem am meisten Spaß macht.

Die richtige Technik finden

Für den Anfang besonders geeignet: Rückenschwimmen. Das viele Sitzen im Alltag belastet unseren Rücken. Rückenschwimmen entlastet die Wirbelsäule, macht sie beweglich und stärkt die Rückenmuskulatur. Kopf und Nacken werden vom Wasser getragen. Auch das Atmen ist leicht, denn das Gesicht bleibt die ganze Zeit über Wasser. Der verbreitetste Schwimmstil ist das klassische Brustschwimmen – ein optimales Training für Brust-, Arm- und Schultermuskeln zu trainiert. Der Schwimmer sollte möglichst waagerecht im Wasser liegen und den Kopf nur zum Atmen aus dem Wasser heben.

Am meisten Kraft, Ausdauer und Konditionen fordert das Kraulschwimmen. Diese Schwimmtechnik stärkt und fordert vor allem die Armmuskulatur, die den größten Anteil an der Fortbewegung leistet. Anfänger und Eingerostete sollten mit einer Kombination aus zwei Schwimmstilen starten: Eine Bahn Brust, eine Bahn Rücken.