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Zaun und Sichtschutz: 6 Tipps für Hausbesitzer

Die neue Interpretation des klassischen Lattenzauns richtet sich an designaffine Hausbesitzer. Foto: djd/GUARDI GmbH
25.07.2017

Bei jedem Hausbau stellt sich früher oder später die Frage: Wie soll das Grundstück eingegrenzt werden? Hier finden Sie sechs wichtige Tipps rund um Zaun und Sichtschutz.

1. Tipp: Besteht eine Pflicht zum Zaunbau?

Bin ich verpflichtet, einen Zaun rund um mein Grundstück zu ziehen? Diese Frage stellt sich so mancher Hausherr. Die Antwort ist ganz klar: Eine „Zaunpflicht“ besteht in Deutschland nicht. Die meisten Bauherren entscheiden sich aber zu der Grundstücksbegrenzung, schon um einem Unbefugten den Zutritt zu erschweren.

2. Tipp: Zaun und Sichtschutz planen: Die passenden Materialien auswählen

Die Materialwahl hat wesentlichen Einfluss sowohl auf die spätere Optik von Zaun und Sichtschutz, als auch auf den Pflegeaufwand, mit dem der Hausbesitzer künftig rechnen muss. Holz benötigt in jedem Fall einen regelmäßigen Pflegeanstrich, um nicht zu verwittern. Dasselbe gilt für Metallzäune, die anfällig für Rostbildung sind. Ein grüner Zaun wiederum – also eine Bepflanzung mit Hecken oder Sträuchern – bedeutet, dass die Begrenzung künftig mindestens einmal, meist eher zweimal im Jahr geschnitten werden muss. Zudem brauchen Pflanzen regelmäßig Wasser und eine Düngung – und sind obendrein empfindlich für Schädlinge oder Pflanzenerkrankungen. Den geringsten Pflegeaufwand bringen Zäune aus Aluminium mit sich: Da Korrosion hier kein Thema ist, wird noch nicht einmal ein Anstrich notwendig.

3. Tipp: Grünzäune: Das Problem mit den Mindestabständen

Viele Pflanzenliebhaber schwören auf Bäume, Hecken oder Sträucher. Doch der natürliche Zaun wächst natürlich unentwegt und kann somit mit den Jahren zu neuen Problemen führen.

Die Bepflanzung kann beachtliche Höhen erreichen, Schatten werfen oder schließlich die Nachbarn beeinträchtigen. Unser Tipp: Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und einer Absprache mit Ihrem Nachbar vermeiden Sie in jedem Fall späteren Ärger.

4. Tipp: Zaun und Sichtschutz aus Aluminium: Was sind die Vorteile?

Aluminium ist als langlebiges, robustes und gleichzeitig leichtes Material rund um den Hausbau sehr beliebt. Auch für Zäune, Tore und Durchgänge kommt Aluminium immer häufiger zum Einsatz. Hersteller bieten Zaun und Sichtschutz aus Aluminium in zahlreichen Designs und Farben an – so können Sie individuell den eigenen Stil und die Architektur Ihres Eigenheims unterstreichen. Geländer, Schiebetor, Zweiflügeltor oder die Gartentür lassen sich nach Wunsch aufeinander abstimmen.

5. Tipp: Optik: Schlicht oder modern?

Ein Zaun soll nicht nur einfach als Grundstückbegrenzung oder als Sichtschutz dienen. Schon aufgrund seiner Länge beeinflusst der Zaun ganz wesentlich den ersten Eindruck, den Eigenheim und Fassade ausstrahlen. Heute können Zäune auch optisch als Designerstück punkten. Einen unverwechselbaren Charakter erhält der Zaun mit seinem horizontalen Element, das passgenau ausgefräst wird und mit den Latten bündig abschließt.

6. Tipp: Wie hoch darf mein Zaun sein?

Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Welche Höhe ein Zaun haben darf, was etwa bei Bepflanzungen zu beachten ist und welche Mindestabstände gelten, haben die meisten Bundesländer jeweils in eigenen Regelungen zum Nachbarrecht festgelegt.

Diese gesetzlichen Vorgaben spielen ebenso eine Rolle wie ortsübliche Vorgaben in Ihrer Gemeinde. Unser Tipp: Erkundigen Sie sich unbedingt vorab zu den Bestimmungen bei Ihnen vor Ort.

Von der Natur inspiriert

Die Natur als Inspiration für das eigene Zuhause: Die angesagte Wandfarbe Quarzrosa etwa erinnert an den Naturedelstein Rosenquarz.Foto: djd/SCHÖNER WOHNEN-FARBE/Konstantin Eulenburg
25.07.2017

Natur ist Trumpf bei der Inneneinrichtung: Als Gegenpol zum hektischen und stressigen Alltag wünschen sich viele in ihrem Zuhause eine entspannende Umgebung.

Materialien und Farben aus der Natur schaffen den passenden Rahmen für eine private Freizeitoase. Neben Massivholzmöbeln und natürlichen Materialien als Bodenbelag liegen insbesondere Farbtöne im Trend, die von der Natur inspiriert wurden.

Nicht nur mit einer naturnahen Optik, sondern auch mit natürlichen Eigenschaften vereinen Mineralfarben auf natürlicher Silikatbasis gleich zwei Vorteile in sich.

Manche fertig abgetönte Wandfarben sind besonders für Allergiker und auch Kleinkinder geeignet, da sie frei von Konservierungsmitteln, Lösemitteln und Weichmachern sind.

Mit sieben dezenten Farbtönen findet jeder dabei seinen persönlichen Einrichtungsstil. Quellblau etwa steht für innere Stille und Balance: Diese Farbe ist eine gute Wahl für Räume, die der Entspannung dienen – wie Schlafzimmer oder Kinderzimmer.

Quarzrosa hingegen wurde vom Naturedelstein Rosenquarz inspiriert, der seit jeher als Stein der Liebe und der positiven Gefühle gilt. Dunkle Farben wie etwa Felsgrau wiederum erden das Wohnen auf charmante Weise. Zugleich beruhigt dieser Farbton, wirkt souverän und großzügig.

Jede Naturfarbe hat ihre eigene Wirkung

Wärme fast wie bei einem Strandspaziergang soll die angesagte Farbe Sandbeige vermitteln. Sie kann in jedem Raum eingesetzt werden und harmoniert mit vielen anderen Farbtönen. Frische zieht ein mit einem zarten Ton wie Birkengrün: Einerseits sorgt dieser Farbton für ein Gefühl der Ruhe und Sicherheit, andererseits belebt er den Geist und regt die Kreativität an. Für Schlaf- genauso wie für Arbeitsräume ist diese Wandfarbe daher eine gute Wahl. Ob Himmel, Meer oder Erde – lichtes Grau taucht in der Farbpalette der Natur immer wieder auf. In seiner Schlichtheit wirkt etwa die Farbe Muschelgrau besonders elegant und zeigt ihre Stärke im Zusammenspiel mit anderen Farben im Raum.

Komplettiert wird die Palette der Naturfarben mit Naturweiß für eine besonders klare und reine Gestaltung ebenso wie für harmonische, farbige Kombinationen mit anderen Farbtönen.

Erhältlich sind die neuen Farbtrends in vielen Bau- und Fachmärkten.

Umweltfreundlich und allergikergeeignet

Immer mehr Verbrauchern ist es wichtig, ihr Zuhause mit möglichst natürlichen Materialien zu gestalten und einzurichten. Die Farben unterstützen ein gesundes Raumklima – nicht zuletzt, da sie atmungsaktiv sind und somit einem Schimmelbefall vorbeugen können.