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Nicht nur gut fürs Auge

Dieses Lachsfilet auf Nudeln gewinnt Konturen mit Pesto und Orangen-Möhren.
21.07.2017

Zum gesunden und leckeren Knabbern sind rohe Möhren wie geschaffen: fest, knackig und saftig. Im Inneren der Möhren befindet sich das leicht hölzerne Mark. Über dem Mark befindet sich das Gewebe der Möhren, welches die meisten Inhaltsstoffe speichert.

Hier sammeln sich insbesondere die vielen Vitamine und Mineralstoffe, mit denen Möhren uns versorgen und vor freien Radikalen schützen. Bekannt sind Möhren für ihr Carotin. Je farbintensiver die Wurzeln sind, desto mehr Carotin enthalten sie.

100 Gramm Möhren enthalten rund 7,5 Milligramm Beta-Carotin, die nur in Verbindung mit etwas Fett vom Körper aufgenommen werden können.

Außerdem enthalten die gesunden Möhren einen nennenswerten Anteil an Eisen, Calcium und Kalium. Gut für die Verdauung ist der hohe Anteil an Ballaststoffen in Möhren. 100 Gramm Möhren enthalten gerade mal 28 Kalorien und kaum messbare Spuren an Fett. Je süßer die Möhren schmecken, desto mehr Zucker enthalten sie. Auf die Kalorienzahl wirkt sich das aber genauso verzeihbar aus wie die geringe Menge Fett, die man etwa als Quarkdip zu rohen Möhren essen sollte, damit das Carotin vom Körper aufgenommen werden kann.

Wegen der fettlöslichen Vitamine gehört zur Möhrenrohkost immer etwas Fett, deshalb gibt es zu Möhrenstreifen einen Dip aus Frischkäse, Schmand oder saurer Sahne. Aber auch gekocht, gebraten und gratiniert sind Möhren ein Hit.

Die Pfifferlinge sind los

Pfifferlinge zählen zu den beliebtesten Speisepilzen in Deutschland. Sie schmecken besonders gut zu Fleisch oder Pasta und verfeinern Salate. Ab Frühsommer ist meist die richtige Zeit, die schmackhaften Pilze selbst zu sammeln.
21.07.2017

Die Pilzsaison hat begonnen! Auch wenn es für manche noch recht früh für die kleinen Leckereien scheint. Denn schon seit Juni – und noch bis Oktober – werden beispielsweise die beliebten Pfifferlinge gesammelt. Sie landen frisch auf den Tellern und überzeugen mit ihrer Vielseitigkeit.

Auch wenn die eigentliche Pilzsaison gerade erst so richtig anläuft, reift der eine oder andere Speisepilz schon eine Weile heran und wird gesammelt – so auch der Pfifferling. Schon ab Juni wird der „Echte Pfifferling“ (Latein: Cantharellus cibarius), auch Eierschwamm oder Rehling genannt, in der Küche zubereitet.

Je frischer, desto besser

Der besagte Pilz ist in Mitteleuropa beheimatet und daher muss er keine langen Wege zurücklegen, bis er in die privaten oder gastronomischen Küchen gelangt.

Und gerade das ist auch notwendig. Denn der Pfifferling ist ein echter „Frischling“, der so schnell wie möglich als Gericht verzehrt werden sollte.

In Gläsern oder Dosen gelagert wird der ohnehin zum Großteil aus Wasser bestehende Pilz sehr fad.

Dies hat zur Folge, dass er an Geschmack verliert. Gleiches gilt, wenn die Pfifferlinge getrocknet konserviert werden. Auch so verlieren sie rasch an Intensität und kommen geschmacklich nicht an ihre frischen Kameraden heran. Diese haben einen sehr starken, eigenen Geschmack und eine pfeffrige Note. Sind die frischen Pfifferlinge gelb und saftig, ist dies ein gutes Zeichen für ihre Qualität.

Genuss in Maßen

Pfifferlinge bestehen, wie erwähnt, zum Großteil aus Wasser. Daher haben sie nur wenige Kalorien und kaum Fett. Doch Achtung: Die Eierschwämme sollten nicht maßlos verschlungen werden – auch wenn sie noch so gut schmecken. Denn Pfifferlinge sind nicht so leicht verdaulich, wie man meinen möchte.

Sie werden daher vorm Servieren gut gegart. Gerichte mit leckerer Pilznote Wegen ihres eigenen und intensiven Geschmacks werden Pfifferlinge vielseitig verwendet.

Etwa als deftiges Pfifferlingsragout zum Schnitzel, in einer feinen Pilz-Sahnesoße zu Bandnudeln, zum Wild oder gar zum Fisch. Außerdem gibt es Desserts, die mit den Speisepilzen zubereitet werden und eine ganz besondere geschmackliche Note durch den pfeffrigen Pilz bekommen.