BAUEN·WOHNEN·LEBEN

Im Trend: Wohn-Terrassen

Mit einer schön gestalteten Terrasse verlĂ€ngern Hausbesitzer ihren Wohnraum nach draußen. Favoriten unter den BodenbelĂ€gen sind Naturstein und Holz. Foto: wwoo.de /BHW Bausparkasse
18.07.2017

BĂŒhne frei fĂŒr die Wohn-Terrasse: Sie bietet Raum zum ungestörten Entspannen, hier feiert man mit der Familie und lĂ€dt Freunde zum Essen ein.

„FĂŒr die Terrasse sollten Hausbesitzer einen strapazierfĂ€higen, pflegeleichten Bodenbelag wĂ€hlen“, rĂ€t Ralf Palm von der BHW Bausparkasse. Professionelle Handwerker garantieren gute QualitĂ€t und steuerliche Vorteile: bis zu 1200 Euro können Hausbesitzer fĂŒr Handwerksleistungen absetzen.

Gute Grundlagen schaffen

BodenbelĂ€ge aus Naturstein oder Holz strahlen NatĂŒrlichkeit aus, sind angenehm fußwarm und besonders langlebig. Natursteinplatten können direkt auf dem Boden verlegt werden, HolzbelĂ€ge hingegen benötigen eine Unterkonstruktion, sind dafĂŒr aber wohnlicher.

Hochwertige Hölzer fĂŒr den Außenbereich sind Teak oder Eiche, die sich durch ihre HĂ€rte und Robustheit auszeichnen. „Hier sollte man zertifizierte Hölzer mit FSC-Siegel verwenden, die nachhaltige Forstwirtschaft ausweisen“, so Palm.

Stolperfallen vermeiden

Sonnenschutz, Regendach und ein Wasserablauf erhöhen die Lebensdauer des Bodenbelages. „Achten Sie aber unbedingt auf schwellenlose ZugĂ€nge“, rĂ€t Palm.

Der Weg ins grĂŒne Paradies sollte stolperfrei sein.

Bausparen mit Überraschungseffekt

FlexibilitÀt siegt: Die Finanzierungsprojekte von Bausparkunden werden immer vielfÀltiger. Foto: Solarlux/BHW Bausparkasse
18.07.2017

Die Möglichkeiten fĂŒr Bausparer sind vielseitig. Ein Schwimmbad im Keller, ein neuer Fußboden in der Mietwohnung, fĂ€llige Steuerzahlungen – vieles ist möglich!

Im Land der Bausparer gibt es heute rund 30 Millionen aktive VertrÀge, drei Viertel der deutschen Haushalte haben einen Bausparvertrag in der Schublade. Laut dem Bundesverband Privater Bausparkassen zahlen die Bausparkassen jÀhrlich rund 30 Milliarden Euro an ihre Kunden aus. Und die setzen ihr Geld in den letzten Jahren immer vielfÀltiger ein.

Die Zeiten, als mit dem Geld aus einem Bausparvertrag fast ausschließlich ein Eigenheim gebaut oder gekauft wurde, sind lĂ€ngst vorbei. In Deutschland werden rund zwei Drittel der ausgezahlten Bauspardarlehen in die Modernisierung bestehender Immobilien gesteckt. Dies gilt nicht nur fĂŒr EigentĂŒmer oder Bauherren. Auch Mieter können mit dem Geld von der Bausparkasse unter bestimmten Voraussetzungen beispielsweise einen schicken Bodenbelag anschaffen oder ihr Bad barrierefrei umbauen.

Fest verbunden

Die staatliche Förderung des Bausparens setzt grundsĂ€tzlich eine wohnwirtschaftliche Nutzung des Darlehens voraus. Als Faustformel gilt, dass Ein- und Anbauten fest mit dem Haus verbunden sein mĂŒssen. Das heißt am Beispiel des Bodenbelags: Die gesetzliche Vorgabe schließt ein, dass ein Mieter nach vorheriger Absprache mit seinem Vermieter einen neuen Teppich verlegt – sofern dieser verklebt wird. Dass sich Bausparen als Finanzierungsinstrument fĂŒr die Modernisierung von Badezimmer oder Dachgeschoss eignet, wissen Eigenheimbesitzer meist. Kaum jemand weiß aber, dass sie das ausgezahlte Geld aus dem Vertrag nutzen können, um fĂ€llige Steuern auf ein geerbtes Haus zu tilgen. Es lohnt sich also, im Zweifelsfall den Bausparberater zu fragen. Einer der grĂ¶ĂŸten Vorteile eines Bausparvertrags ist sicherlich die gute Planbarkeit. Der Kunde weiß im Voraus, was das Darlehen kostet, und kann mit festen Raten kalkulieren, ohne Zinsunsicherheiten.