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BAUEN·WOHNEN·LEBEN

Jede Sekunde zählt

Egal ob Neubau oder Fensteraustausch im Altbau: In jedem Fall sollten die Bewohner auf einen wirksamen Einbruchschutz achten. Foto: djd/WIRUS Fenster
11.07.2017

Immer wieder sind es dieselben Schwachpunkte am Haus, durch die sich Einbrecher Zugang verschaffen. Vor allem Fenster und Fenstertüren im Erdgeschoss sowie im leicht zugänglichen Obergeschoss werden von den Tätern bevorzugt, um möglichst binnen Sekunden ins Haus zu gelangen. Aber die Erfahrung zeigt: Schaffen es die Ganoven nicht in kurzer Zeit, Fenster oder Tür aufzuhebeln, suchen sie meist das Weite. Schließlich wollen sie nicht auf frischer Tat erwischt werden. Mit einer entsprechenden Sicherheitsausstattung können Hausbesitzer also für die entscheidenden Sekunden sorgen. Sowohl im Neubau, als auch im Altbau lässt sich für ein Plus an Sicherheit sorgen. Hier zahlt es sich sogar doppelt aus, ältere Fenster gegen neue Modelle auszutauschen. Denn neben dem Einbruchschutz spricht auch die verbesserte Wärmedämmung für eine Modernisierung. Wie wirksam der Sicherheitsstandard der verschiedenen Fenstermodelle ist, können auch Laien an den entsprechenden Klassifizierungen ablesen. Welche Sicherheitsstufe sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Verwendungszweck ab: Für Fenster und schwer zugängliche Balkonfenstertüren im Obergeschoss wird ein Einbruchschutz der Widerstandsklasse RC1N empfohlen. Für Fenster in Erdgeschoss, Keller oder Souterrain sowie für Balkontüren empfiehlt die Kriminalpolizei einen Einbruchschutz gemäß der Widerstandsklassen RC2N, RC2 und RC3. Zum Einbruchschutz tragen verschiedene Details bei, angefangen mit dem Verbundsicherheitsglas. Dessen Aufbau verhindert, dass von außen eine Öffnung zum Durchgreifen geschlagen werden kann. Gegen ein schnelles Aufhebeln schützen Eckverriegelungen, Pilzkopfverriegelungen und Sicherheitsschließbleche aus hartem Stahl. Ein weiteres wichtiges Sicherheitsmerkmal stellen schließlich abschließbare Fenstergriffe dar. Wichtig dabei: Selbst bei einem zerstörten Glas sollte es nicht möglich sein, den Griff per Durchgreifen nach innen zu betätigen.

Rundum nachhaltig

Parkett ist der nachhaltigste und eleganteste Bodenbelag. Foto: vdp/Meisterwerke
11.07.2017

Was bedeutet eigentlich „Nachhaltigkeit“? Kaum einer stellt sich diese Frage, obwohl der Begriff seit einiger Zeit nicht zu übersehen oder zu überhören ist.

Wer kurz darüber nachdenkt, bringt „Nachhaltigkeit“ zumindest mit den Attributen Natürlichkeit und Umweltbewusstsein in Verbindung – und erhält damit immerhin die halbe Antwort. Nachhaltigkeit bedeutet aber auch Langlebigkeit und Zukunftssicherheit. Am Beispiel von Parkett lassen sich all diese Eigenschaften ganz einfach wiederfinden und erklären. Der Bodenbelag ist ein nachhaltiger Begleiter für die Ewigkeit.

Parkett ist immer ein Echtholzfußboden. Es gibt zwar optisch verwandte Produkte, die im Handel häufig nur unweit entfernt ausgelegt sind, hierbei handelt sich allerdings um Holzimitate. Einer der entscheidenden Vorzüge ist die Natürlichkeit des Bodenbelags. Für den Endverbraucher geht diese unter anderem mit einer individuellen Optik sowie einem garantiert umweltfreundlichen Material einher.

Doch nicht nur das Material an sich, sondern auch die gesamte Wertschöpfung des Echtholzfußbodens ist besonders nachhaltig. In deutschen Wäldern gilt seit rund 300 Jahren bereits das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft. Das bedeutet, dass nicht mehr Bäume geschlagen werden dürfen, als auch tatsächlich nachwachsen. Auf europäischer Ebene werden Hölzer aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern mit dem bekannten PEFC-Zertifikat ausgezeichnet. Apropos Renovierung: Als einziger Bodenbelag kann Parkett mehrmals aufgearbeitet und neu oberflächenbehandelt werden. Das verleiht dem Naturfußboden eine einzigartige Zukunftssicherheit sowie eine Langlebigkeit, von der noch Böden in Schlössern und Burgen zeugen. Kleinere Beschädigungen lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick selbst nachbessern. Eine großflächige Renovierung vom Fachmann verspricht jahrelangen Schutz und Sicherheit vor dem Eindringen von Flüssigkeiten und Schmutz.

Und entscheidet man sich eines Tages doch für einen ganz neuen Fußboden, so zeichnet sich das altgediente Parkett auch noch durch seine Recyclingfähigkeit aus.

Erst wenn es eines Tages thermisch verwertet wird, wird der einst während des Wachstums im Baum eingelagerte Kohlenstoff wieder freigesetzt.

Bis dahin diente der Echtholzfußboden selbst als Umweltschützer, denn er reduzierte die irdische Menge klimaschädlichen Treibhausgases.