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Asiatische Füllung

07.07.2017

Ob mit Hühnchen, Schwein oder Gemüse, ob groß oder klein, ob mit oder ohne Dip – Frühlingsrollen schmecken immer. Ursprünglich kommen sie aus der südchinesischen Küche, sind aber heute in ganz China und Südostasien verbreitet und gelten als Vorspeise. Meist werden sie im Wok fritiert. Es gibt allerdings auch nichtfrittierte Varianten, die als Glücksrollen bezeichnet werden.

Verschiedene Variationen und Füllungen sind in China, Thailand, Korea, Vietnam, Indonesien, Japan und auf den Philippinen verbreitet. In Indonesien und auf den Philippinen heißen die Frühlingsrollen lumpia, in den Niederlanden davon abgeleitet loempia, in Singapur popiah.

Bei den Zutaten der Füllung ist Geschmack und Kreativität keine Grenze gesetzt. Der Chinese verwendet für seine Frühlingsrolle gerne Chinakohl, wohingegen in der deutschen Variante als Hauptbestandteil oftmals Weißkohl landet. Traditionell gehören neben dem Kohl Bambus und Sojasprossen oder Mungobohnenkeime hinein. Bei Fleisch wird traditionell Huhn, Ente oder Schwein verwendet. Hühnerbrust, Sojasprossen, Erdnüsse, Lauch und Tofu ergänzen sich zu einer köstlichen Art von Frühlingsrolle.