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Im Porträt: Großlittgen

Das bedeutende Zisterzienserkloster Himmerod aus dem Jahr 1135 ist beispielsweise ein Anziehungspunkt für Menschen aus der Region aber auch aus anderen Gebieten Deutschlands. Hier gibt es viele Veranstaltungen aber auch einen Klosterladen mit Spezialitäten aus der Region und ein Museum mit wechselnden Ausstellungen.
30.06.2017

Durch die geografisch günstige und zentrale Lage besitzt Großlittgen eine hervorragende Anbindung an das Autobahnnetz. Nach der Fertigstellung der BAB 60 wurde die Verkehrsanbindung des Ortes für Bewohner, Touristen und Betriebe noch verbessert. Ebenfalls ist durch die sternförmige Lage gewährleistet, dass die Berufspendler kurz und schnell ihre Arbeitsstellen erreichen. Auch der öffentliche Personennahverkehr ist durch die Anbindung an die Regiolinie überdurchschnittlich gut ausgebaut.

Großlittgen zählt zur Zeit rund 1000 Einwohner. Der schmucke Ort ist vor allem für junge Familien sehr attraktiv. Hier gibt es eine Kindertagesstätte mit aktuell vier Gruppen. Dazu gehören drei geöffnete Gruppen, mit bis zu 25 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren und eine vierte, kleine altersgemischte Gruppe mit 15 Kindern bis sechs Jahre. Somit bietet die Einrichtung Platz für insgesamt 90 Kinder. Auch Plätze für die kleinsten (unter ein Jahr) stehen zur Verfügung. Ebenfalls ist eine Grundschule mit steigender Kinderzahl, sowie mit Mittagessen und Nachmittagsbetreuung ansässig.

Das neue Baugebiet „Im Burecken“ wird gut und gerne angenommen. Auch sonst verfügt Großlittgen über eine gute Infrastruktur: Handwerkliche Betriebe, Getränkeshop, Pizzeria, Eisdiele, Tankstelle und Bäckerei/Café und die gastronomischen Betriebe beleben die Dorfgemeinschaft. Dazu gibt es ein großes Gewerbegebiet mit verschiedenen Handwerksbetrieben. Seit 2015 verfügt zudem Großlittgen über eine schnelle Bandbreite. Diese hochmoderne Glaserinfrastruktur stärkt die Gemeinde nachhaltig als Wohn- und Gewerbestandort.

Ein weiterer Pluspunkt für die Eifelgemeinde ist das rege Vereinsleben. Seniorentreff „Jung/Alt“, Freiwillige Feuerwehr, Musik-, Sport-, Tennis- und Angelverein spiegeln das kulturelle Leben wider.

Die Region per Fahrrad erkunden

Durch die neu eingerichtete Fahrradverladestation, können Fahrräder an der Haltstelle „Großlittgen Zehntscheune“ verladen werden. So hilft die Regio/Radler Line allen beim Überbrücken der Anstieg zwischen Mosel und Eifel. Das Angebot bietet daher allen Radlern eine tolle Gelegenheit, mit dem Bus ab Großlittgen zum Startpunkt des Maare-Moselradweges in Daun zu fahren und dann mit dem Fahrrad bequem bergab nach Großlittgen zurückzufahren. Oder die Radler starten in Großlittgen und lassen sich samt Fahrrad nach der Tour von verschiedenen Haltestellen entlang des Radweges vom RegioRadler Maare Mosel zurück nach Hause bringen. Mit mehreren Ferienwohnungen, Übernachtungsmöglichkeiten im Kloster Himmerod, sowie mit Übernachtungsmöglichkeiten in einem Hotel, ist der anerkannte Fremdenverkehrsort auch für Touristen attraktiv. Von hier aus lassen sich schöne und ausgedehnte Wanderungen unternehmen.

Mit der Zukunft im Blick

Im Rahmen der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes soll eine nachhaltige und zukunftsbeständige Entwicklung des Dorfes unterstützt und das Dorf als eigenständiger Wohn-, Arbeits-, Sozial- und Kulturraum erhalten und weiterentwickelt werden. Eine der wichtigsten Ziele der Dorferneuerung heute ist einen Beitrag zur Belebung der Dorfgemeinschaft zu leisten. Die Entwicklung in unseren Dörfern ist ein ständiger Prozess. Es muss gelingen, das Dorf dem demographischen Wandel und den geänderten Bedürfnissen der Menschen anzupassen. Jedes Dorf muss sich über seine Entwicklungsziele und seine Identität klarwerden. Seit der Auftaktveranstaltung im Jahr 2016 haben sich verschiedene Arbeitskreise (Touristik-Wanderwege- Grünstruktur, Dorfgemeinschaft-Vereine-Jugendliche, Verkehr, Ortsbild-Gebäude, Kita/Grundschule) gebildet, um das Dorf dem demografischen Wandel und den geänderten Bedürfnissen der Menschen anzupassen.

30.06.2017

Großlittgen liegt eingebettet in der schönen Eifellandschaft. Über den Eifelsteig und den Lieserpfad gelangt man über attraktive Wanderwege zum Kloster Himmerod, auch Eifel dom genannt. Die einst sehr bedeutende Abtei aus dem Jahr 1135 gehört ebenfalls zur Gemeinde.