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Im Porträt: Gonzerath

Bauarbeiten nähern sich ihrem Abschluss

Der Dorfplatz an der Oberstraße ist ein beliebter Treffpunkt für Wanderer wie für Radfahrer, die sich dort über attraktive Touren rund um Gonzerath informieren können.
30.06.2017

Noch ist Gonzerath Großbaustelle. Doch schon bald wird dort ein neues Kapitel der Dorfgeschichte aufgeschlagen. „Ich denke, in acht Wochen wird die Straße wieder durchgehend befahrbar sein“, freut sich Ortsvorsteher Dietmar Thömmes schon heute darauf. Denn der Ausbau der kompletten Ortsdurchfahrt begann bereits am 26. Juli 2016 – ein Datum, das der Ortschef nicht nachzuschlagen braucht. Seither leben die Bürger geduldig mit Lärm und Staub – und mit Umwegen. Doch dafür wird Gonzerath, mit rund 1200 Einwohnern der größte Ortsbezirk der Einheitsgemeinde nach Morbach, auch entscheidend aufgewertet.

Die Bauarbeiten verlaufen sehr zügig, lobt Dietmar Thömmes das ausführende Unternehmen. Die Leute seien fleißig und die Baustelle immer mit ausreichend Personal besetzt. Daher kämen Arbeiter und Bewohner auch miteinander klar. Diese Woche wurde ein weiterer Streckenabschnitt asphaltiert. Deshalb kann es nun mit dem abschließenden Stück am Ortsausgang ab Tankstelle Richtung Monzelfeld losgehen. Wenn auch das fertig ist, stehen Fahrbahnangleichungen an private Grundstücke an. Außerdem wird der „Parkplatz Roth“ neu gestaltet – mit mehr Grün sowie Stellplätzen für Autos und einem Busstellplatz. Die bisher seitlich verlaufende Zufahrt zur Schackberghalle wird künftig über den Platz führen, womit die frühere Einfahrt optimiert wird. Ein weiterer Parkplatz wurde Richtung Dorfmitte angelegt: zwischen Gaststätte und Bäckerei-Cafè und dem Dorfladen.

Auch parallel dazu tut sich einiges im Dorf. So werden sechs weitere Baugrundstücke erschlossen: im Neubaugebiet „In der Geisch“, wo von bisher 54 Parzellen 51 verkauft sind. Für den beliebten Wohn- und Arbeitsort ist es zudem selbstverständlich, sich nicht damit abzufinden, dass kürzlich der Geldautomat abgebaut wurde. „Wir sind dabei, einen Betreiber zu finden“, verrät Dietmar Thömmes. Nach ersten Gesprächen mit einem privaten Anbieter ist er optimistisch, dass der Automat vielleicht schon bald am Dorfplatz an der Oberstraße aufgestellt werden kann. Gonzerath selbst koste das nichts: „Wir stellen nur den Platz unter einem überdachten Pavillon zur Verfügung.“ Wichtig sei aber, dass die Bürger das auch nutzen. In jedem Fall genutzt werden die vielfältigen Freizeitangebote des Dorfes: die gepflegten Rad- und Wanderwege, Geschäfte und Gastronomie sowie die Schackberghalle als Veranstaltungsort. Da Feuerwehr und Jugendraum praktisch unter dem gleichen Dach zuhause sind und der Sportplatz unmittelbar davor, ist auch das eine wichtige Ecke im Dorf.