sonderthemen

AUSGEHEN & GENIESSEN

Durstlöscher Melone

Erfrischend: Ein Salat aus Wassermelonen, Oliven und Fetakäse.
23.06.2017

Sommerzeit ist Melonenzeit. Die Zucker- und vor allem Wassermelonen sind erfrischend, enthalten wenig Kohlenhydrate und löschen den Durst. Wassermelonen können bis zu 15 kg schwer werden, haben unter der Fruchtschale das typisch rötliche Fruchtfleisch mit den kleinen, braunen Kernen. Wassermelonen enthalten 8 % Kohlenhydrate und nur 37 kcal pro 100 g. Der Kohlenhydratanteil entspricht einem Sportlergetränk. Daneben enthalten Wassermelonen diverse Mineralstoffe und Vitamine. Es gibt diverse Arten von Zuckermelonen: Honigmelonen, Cavaillon, Cantaloup-Melonen, Netzmelonen und andere mehr. Das Fruchtfleisch ist je nach Sorte aprikosenfarben oder weiss-grünlich. Im Gegensatz zu der Wassermelone sind die Zuckermelonen süsser und enthalten 12 % Kohlenhydrate. Dazu kommen wertvolle Mineralstoffe und Vitamine in kleiner Menge. 100 g Zuckermelonen enthalten nur 54 kcal.

Pistazie – Klassiker im Rampenlicht

Die Pistazie ist zur Zubereitung sowohl von Süßspeisen wie auch von salzigen Gerichten gut geeignet. Foto: TIMO KLOSTERMEIER/PIXELIO.DE
23.06.2017

Die Eissorte Pistazie gibt es seit jeher in allen Eisvitrinen. Die Geschmacksrichtung erfreut sich großer Beliebtheit und wird am besten in ihrer absoluten Reinheit, das heißt einzeln und in der Waffel, verzehrt. In Eisbecherkreationen taucht Pistazien-Eis eher selten auf, in der Waffel wird es gerne mit Schokolade- oder Haselnuss-Eis kombiniert.

Eisdiele aus Venetien und sizilianische Tradition vereinen sich äußerst stilvoll in dieser Verbindung und die Wahl dieser Sorte macht den sizilianischen Wurzeln in der Geschichte des handwerklich hergestellten Speiseeises wirklich alle Ehre. Pistazie reiht sich in die Liste hinter Erdbeere mit Balsamico (2015), Birne mit Parmesan (2014) und Zitrone mit Basilikum (2013) ein – allesamt Sorten, die sich durch die innovative Kombination von süßem Geschmack mit einer salzigen Note auszeichnen.

Eine einzelne Zutat, die den Geschmack ausmacht

Mit Pistazie erfolgt nun die Rückkehr zu einer Sorte, bei der das Augenmerk auf der wesentlichen Zutat liegt, die gleichzeitig alleine den Geschmack ausmacht.

Siziliens Pistazien sind in der ganzen Welt für ihre Verwendung im Konditorei- und Eisgewerbe berühmt: Eis und Granita mit Pistaziengeschmack sind zeitlose Klassiker auf Sizilien, ganz zu schweigen vom Einsatz in Gebäck und in der Konditorcreme oder auch in der regionalen Küche in Soßen und Beilagen.

Sizilien ist nicht das einzige Ursprungsgebiet der Pistazie, auch viele Gegenden um das Mittelmeer eignen sich für den Pistazienanbau. So findet man in der Eisdiele heute auch Pistazien-Eis, das nicht ausschließlich mit Pistazien aus Sizilien hergestellt wurde. Die Pflanze ist sehr alt und wurde bereits in der Urgeschichte in Persien angebaut bevor sie sich in sämtlichen Regionen des Mittleren Osten ausbreitete, vor allem um das Mittelmeer herum, und so nach Sizilien schwappte. Die sizilianische Pistazie ist ebenfalls bekannt für eine spezielle, geschützte Sorte, die nur aus der Gegend um Bronte an den Hängen des Ätna stammt und zu den von Slow Food geschützten Speisen zählt.