AN DIE UMWELT DENKEN, HEIZKOSTEN SENKEN!

Besser nicht von der Stange

Die Einbindung erneuerbarer Energien entlastet eine Zentralheizungsanlage. Diese arbeitet dann noch energieeffizienter. Foto: djd/Meister-der-Elemente.de/Buderus
01.06.2017

Der Einbau einer neuen Heiztechnik sollte gut geplant und durchdacht sein

Alte Heizungen verursachen hohe Kosten. Heizkessel, die √§lter als 30 Jahre sind, d√ľrfen laut Energieeinsparverordnung (EnEV) aus Umwelt- und Effizienzgr√ľnden ohnehin nicht weiter betrieben werden.

Ende 2017 betrifft das beispielsweise Altanlagen, die bis 1987 gebaut wurden. Es gibt aber Ausnahmen. Gute Gr√ľnde also, sich rechtzeitig vor dem Beginn der n√§chsten Heizperiode √ľber Alternativen zum bestehenden System zu informieren. Denn gerade im Altbau ist es gar nicht so einfach, die passende neue Heiztechnik zu finden. Bei L√∂sungen von der Stange ist Vorsicht geboten. Hier besteht die Gefahr, dass die neue Technik nicht die erwarteten Einsparungen bringt, zumal dann, wenn sie nicht genau auf die h√§uslichen Gegebenheiten zugeschnitten ist.

Heizungsrechner gibt einen ersten √úberblick

Welche L√∂sung ist die richtige: Reicht der W√§rmeertrag einer Luft-Wasser-W√§rmepumpe f√ľr ein √§lteres Geb√§ude? Ist die Brennwerttechnik das Optimale oder soll man mit einem Pelletbrenner Abschied von den fossilen Energietr√§gern √Ėl und Gas nehmen? Und ist es sinnvoll, Solarenergie in das Heizkonzept einzubinden? Einen ersten √úberblick, welche Techniken am besten zum Haus passen, k√∂nnen sich Hausbesitzer beispielsweise mit dem Heizungsrechner der ‚ÄěMeister der Elemente‚Äú verschaffen (www.meister-der-elemente/heizung/heizungsrechner). F√ľr ein konkretes Angebot ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen Termin mit einem √∂rtlichen Heizungsfachbetrieb zu vereinbaren. Der Heizungsfachmann kann beraten, welche Techniken zum Haus und zu den Vorstellungen seiner Besitzer passen.

Fachleute informieren auch √ľber F√∂rderungen

So ist zum Beispiel nicht jeder Hausbesitzer bereit, Raum f√ľr ein Pelletlager zu opfern, w√§hrend andere Eigent√ľmer m√∂glicherweise Wert darauf legen, keine fossilen Brennstoffe mehr einzusetzen. In manchen F√§llen kann es auch sinnvoll sein, eine bestehende Heizanlage weiter zu betreiben und durch die Kombination mit Solarthermie oder einem Holzofen Heizkosten zu sparen. Der Fachmann kann auch berechnen, welche Heizlast das Haus hat und wie die richtige Anlage daher dimensioniert sein muss. Zudem informiert er den Hausbesitzer √ľber m√∂gliche F√∂rderungen und k√ľmmert sich auf Wunsch um die Antragstellung.