55. Wolsfelder ADAC/EMSC Bergrennen: Pfingsten Sonntag und Montag, 4. und 5. Juni – Deutsche und Luxemburger Bergmeisterschaft

01.06.2017

01.06.2017

Traditionell veranstaltet der Eifel Motor Sport Club Bitburg am Pfingstwochenende das Wolsfelder Bergrennen, welches auf der Landstraße zwischen Wolsfeld und dem Wolsfelder-Berg ausgetragen wird.

Die Veranstaltung hat ihren festen Platz in den Herzen der Wolsfelder B√ľrger. Wenn an Pfingsten die Motoren heulen und der Benzingeruch in der Luft liegt, ist der kleine Eifelort kaum wiederzuerkennen: Bis zu 5000 Besucher str√∂men am Pfingstwochenende an den Wolsfelder Berg und verfolgen den Kampf der Boliden gegen die Zeit. Der Zuschauermagnet ‚ÄěBit-Kurve‚Äú und ‚ÄěBaustoffe Bermes Kurve‚Äú bietet den Zuschauern einen sicheren Platz um das Renngeschehen zu verfolgen und um sich in den Pausen mit einem frischen Bitburger Pils und einem saftigen Schwenkbraten zu erfrischen.

Die Zuschauer k√∂nnen jederzeit ihren Helden im Fahrerlager √ľber die Schulter schauen, Benzingespr√§che f√ľhren und Autogramme sammeln. Trainings- und Wertungsl√§ufe finden am Sonntag und Montag jeweils ab 9 Uhr statt.

Auf geht's: Zum 55. Mal wird am Wochenende das Wolsfelder Bergrennen gestartet.
01.06.2017

Renntag ist der Pfingstmontag

Sommernachtsfest: Im gro√üen Festzelt an der Nims steigt am Pfingstsonntagabend um 20 Uhr das gro√üe und gut besuchte Sommernachtsfest f√ľr Teilnehmer und Besucher ‚Äď live mit der Partyband JUKEBOX.
01.06.2017
Die k√ľrzeste Bergrennstrecke Deutschlands ist eine echte Sprintpr√ľfung.Die enge und winklige Piste verzeiht keine Fahrfehler. Hohe Geschwindigkeiten sind hier nicht m√∂glich. In den letzten Jahren wurde die kurvenreiche Piste auf dem Wolsfelder Berg in punkto Sicherheit f√ľr Fahrer und Zuschauer nochmals verbessert. Die Strecke z√§hlt zu den sichersten Bergrennstrecken in Deutschland. Der Startbereich liegt innerorts.

Faszination Bergrennsport

01.06.2017

Auf abgesperrten Landstra√üen in malerisch gelegen Orten findet sie statt, die Jagd nach der Bestzeit. Ein Sport mit gro√üer Tradition: Fahrer wie Roland Asch, Keke Rosberg, Rudolf Caracciola oder auch Hans Joachim Stuck folgten dem Ruf des Berges. Wer mit seinem Fahrzeug schon einmal mit 200 km/h auf einer Autobahn gefahren ist und sich dann vorstellt, mit dieser Geschwindigkeit auf einer Landstra√üe zu fahren, hat einen ungef√§hren Eindruck davon, welche Anforderungen an den Fahrer gestellt werden. Bremspunkte und Bodenwellen m√ľssen im Ged√§chtnis des Fahrers gespeichert sein, jeder Zentimeter der Strecke entscheidet √ľber Sekundenbruchteile oder den Sieg. Schon der kleinste Fehler wird meist hart bestraft, denn Auslaufzonen wie an einer Rundstrecke sucht man vergebens, B√§ume, Leitplanken und B√∂schungen s√§umen die Strecke. Der Fahrer muss vom Start weg mit voller Konzentration ans Werk gehen, der Gegner ist die Uhr. Der Pilot hat bei einem Bergrennen drei Trainingsl√§ufe um die Strecke kennen zu lernen, er muss sich alle Kurven einpr√§gen um sp√§ter in den Rennl√§ufen die Strecke fehlerfrei und perfekt abzufahren. Am Berg gibt es keine Warm-up Runde oder ein freies Training um die Strecke kennen zu lernen, am Berg hei√üt es von jetzt auf gleich, von Start bis Ziel 100% Konzentration. Der Fahrer muss in jedem Lauf absolut an der Grenze von Mensch und Technik fahren.

Bergrennen ist Sport zum Anfassen, die Atmosphäre im Fahrerlager ist familiär, die Verbundenheit der Fahrer zu den Fans groß.