PRIMA KLIMA

Prima Klima f├╝r das Herz: Rauml├╝ftungssysteme filtern Risikofaktoren aus

31.05.2017

Kontrollierte Wohnungsl├╝ftungsanlagen halten Stra├čenl├Ąrm und Feinstaub ab und k├Ânnen damit das Risiko von Herzkreislauferkrankungen reduzieren.

Die Qualit├Ąt der Raumluft und Schutz vor L├Ąrm sind wichtig f├╝r die Gesundheit des Menschen. Dies gilt vor allem in geschlossenen R├Ąumen, wo wir uns durchschnittlich 80 Prozent unserer Zeit aufhalten und wo wir diese Faktoren selbst in der Hand haben. Im Freien jedoch k├Ânnen wir L├Ąrm und Feinstaub, den gro├čen Risikofaktoren f├╝r Herzkreislauferkrankungen, meist nicht aus dem Weg gehen. Die Menschen in den westlichen Industriel├Ąndern verlieren durch solche Umweltverschmutzung jedes Jahr insgesamt eine Million gesunder Lebensjahre. Dies hat Prof. Dr. Thomas M├╝nzel, Direktor des Zentrums f├╝r Kardiologie an der Uniklinik Mainz, zusammen mit einem internationalen Forscherteam in einer entsprechenden Studie herausgefunden und im Fachmagazin European Heart Journal publiziert.

Belastungsfreies Raumklima

Es sind nicht nur die etwa 20 Prozent Pollenallergiker in der Bev├Âlkerung, die sp├╝rbar unter schlechten Luftverh├Ąltnissen leiden ÔÇô Feinstaub und L├Ąrm setzen allen Menschen das ganze Jahr ├╝ber physisch zu. Umso wichtiger ist es, in geschlossenen R├Ąumen f├╝r ein belastungsfreies Raumklima zu sorgen.

Die moderne Haustechnik bietet dazu eine sehr effektive L├Âsung: kontrollierte Wohnrauml├╝ftung. Solche Anlagen mit ausgereifter Filtertechnik sorgen bei geschlossenen Fenstern f├╝r einen kontinuierlichen Luftaustausch, bei dem Stra├čenl├Ąrm und Feinstaub drau├čen bleiben. Schadstoffe aus Gegenst├Ąnden im Raum und CO2 werden konsequent abtransportiert, Sauerstoffgehalt und Luftfeuchte auf Idealwerten gehalten.

Optimale Raumluft

Die meisten zeitgem├Ą├čen L├╝ftungssysteme lassen sich preiswert mit Feinstaubfiltern ausr├╝sten, welche die Partikelbelastung der Raumluft minimieren und neben Pollen auch andere mikroskopische, sch├Ądliche Schwebepartikel abhalten. Anders als beim L├╝ften von Hand bleiben Ru├č- oder Staubpartikel drau├čen, ebenso der Stra├čenl├Ąrm. So sorgen die Anlagen leise und zugluftfrei f├╝r optimale Raumluft. Kommt statt eines Feinstaubfilters ein Aktivkohlefilter zum Einsatz, wird auch Stickstoffdioxid (NO2) aus dem Innenraum ferngehalten. Dieses Gas entsteht bei der Verbrennung fossiler Energietr├Ąger und kann an stark befahrenen Stra├čen f├╝r Kopfweh, Schwindel und Lungenprobleme sorgen.

L├╝ftungsanlagen verhindern zudem eine zu hohe Raumluftfeuchte im Winter, was Schimmelbildung vermeidet und die Wohnbehaglichkeit erh├Âht.

ÔÇ×Moderne L├╝ftungsanlagen mit W├Ąrmer├╝ckgewinnung und Bedarfsregelung verbrauchen viel weniger Strom, als sie an W├Ąrmeenergie im Geb├Ąude zur├╝ckhalten. So k├Ânnen diese Ger├Ąte die Heizkosten um 30 bis 50 Prozent senkenÔÇť, erkl├Ąrt Dr. Lothar Breidenbach, technischer Gesch├Ąftsf├╝hrer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH). Die Anschaffung einer Wohnrauml├╝ftung sei daher nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell eine lohnende Investition. Verschiedene Zuschussprogramme f├Ârdern den Einbau der cleveren Haustechnikl├Âsung.